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  #9881  
Alt 23.02.2021, 11:09
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Gorgar Gorgar ist offline
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Zitat von Luntenpaul Beitrag anzeigen
Als ich das gestern gelesen habe, wusste ich zuerst auch nicht, ob da Unfähigkeit oder Vorsatz im Spiel ist! Kriegen es die politischen Entscheidungsträger einfach nicht auf die Kette oder möchte man bewusst die Spreu vom Weizen trennen? Also die "Amateure" raussieben?

Unabhängig davon, dass ich mich auch sehr über die lebensrettenden Zahlungen für die Alemannia freue - obwohl genug Geld für alle da ist, lässt man hier andere Vereine am langen Arm verhungern. In Zeiten wie diesen ist das maximal unsolidarisch.
Ja unglaublich.


Das gleiche hat auch schon der VfB Lübeck moniert.


Dort ist es das gleiche, also die Drittligisten der letzten Saison bekommen wesentlich mehr Geld als der Aufsteiger Lübeck.


Aber das spiegelt doch auch den sonstigen Unsinn dar :Beispiel: Deichmann und andere Schuhhäuser haben zu, und bei den Handelsketten REWE real und wie sie alle heissen, kann ich dann Schuhe kaufen und anprobieren.
Und es gibt noch viele andere Beispiele.
Die Ketten werden reicher und sind die großen Gewinner, und die kleinen Händler gehen hops.
So wird es auch im Fußball sein, einfach nur zum k...
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In schlechten Zeiten muss man Alemanne sein, in guten Zeiten gibt es genug davon
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  #9882  
Alt 23.02.2021, 11:11
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Achim F. Achim F. ist offline
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Zitat von tivolino Beitrag anzeigen
Abgesehen davon, dass ich mich natürlich über das Geld für die Alemannia freue, bin ich ziemlich entsetzt über die einmal mehr erwiesene Inkompetenz der politischen Entscheidungsträger.
Wie kann man einen mit 15 Millionen Euro gespeisten Hilfsfond für Viertligisten so ungerecht und kompliziert gestalten, dass selbst in dieser extrem schweren Zeit am Ende nur 3,5 Millionen ausgeschüttet werden und 11,5 Millionen übrig bleiben? Wie kann es sein, dass wenige Betroffene richtig absahnen, während viele andere fast leer ausgehen? Dass Wegberg als Liga-Partner und Tabellen-Nachbar der Alemannia nur 1 Prozent oder vielleicht auch nur 0,5 Prozent der Summe bekommt, die Aachen oder Essen einstreichen. 400.000, 600.000 vielleicht 800.000 Euro für die Großen, 4.200 Euro für direkte Wettbewerber in der gleichen Liga: Wer denkt sich sowas Perverses aus, wo doch genug Geld für alle dazusein scheint?

Es würde mich nicht wundern, wenn der ein oder andere Verein (z.B. Wegberg) für die kommende Spielzeit keine Viertligalizenz mehr beantragen wird (kann).
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  #9883  
Alt 23.02.2021, 12:07
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Zitat von Achim F. Beitrag anzeigen
Es würde mich nicht wundern, wenn der ein oder andere Verein (z.B. Wegberg) für die kommende Spielzeit keine Viertligalizenz mehr beantragen wird (kann).
Vielleicht schreiten wir jetzt auf eine eingleisige 4. Profi-Liga zu. Natürlich ohne TV-Gelder und mit erhöhten Auflagen.

Also ich glaube, wie sind uns bei aller Rivalität einig, dass diese Regelung, die uns so zu Gute kam, in einer wahnsinnigen Ungerechtigkeit verteilt wurde.

Auch Sponsorengelderausfälle wird es bei den Kleinen gegeben haben. Die sind da mit wenigen Zuschauern ja noch wichtiger.
Ich glaube nicht daran, dass die Entscheider all diese Dinge inkompetent entschieden haben.
Ich glaube eher, dass man ganz bewusst die Kohle schön auf die großen verteilen wollte und diese damit auch subventionieren wollte. Dort sind die Fanscharen, die wählen gehen.
In Wegberg steht keine nennenswerte Wählerschaft am Rand.

Ich frage mich allerdings, ob die Politik dann tatsächlich eher mit Zuschauerausschluss bis zum Jahresende oder gar bis in den Frühling des nächsten Jahres rechnet und deswegen den Topf so gefüllt hat. Denn dann wäre der Umfang eher zu erklären.


Edit: Liebe Wegberger und andere Betroffene. Wenn Ihr wollt, dass sich etwas bewegt, könnt Ihr neben Lokal-Presse-Interviews auch selber etwas machen:

https://www.landtag.nrw.de/home/peti..._formular=e1s2

mit entsprechender Verbreitung in den sozialen Medien wird man da sicher eine breite Unterstützung und Solidarität erhalten!

Geändert von Geheimniskremer (23.02.2021 um 12:14 Uhr)
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Alt 23.02.2021, 22:36
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Zitat von tivolino Beitrag anzeigen
Abgesehen davon, dass ich mich natürlich über das Geld für die Alemannia freue, bin ich ziemlich entsetzt über die einmal mehr erwiesene Inkompetenz der politischen Entscheidungsträger.
Wie kann man einen mit 15 Millionen Euro gespeisten Hilfsfond für Viertligisten so ungerecht und kompliziert gestalten, dass selbst in dieser extrem schweren Zeit am Ende nur 3,5 Millionen ausgeschüttet werden und 11,5 Millionen übrig bleiben? Wie kann es sein, dass wenige Betroffene richtig absahnen, während viele andere fast leer ausgehen? Dass Wegberg als Liga-Partner und Tabellen-Nachbar der Alemannia nur 1 Prozent oder vielleicht auch nur 0,5 Prozent der Summe bekommt, die Aachen oder Essen einstreichen. 400.000, 600.000 vielleicht 800.000 Euro für die Großen, 4.200 Euro für direkte Wettbewerber in der gleichen Liga: Wer denkt sich sowas Perverses aus, wo doch genug Geld für alle dazusein scheint?
Also auch wenn das vielleicht auf den ersten Blick wie Du so schön sagst "pervers" klingt, so sollte man doch trotzdem versuchen das ganze ein wenig sachlich zu betrachten...

Die Unterstützung ist ja eigentlich dafür da Verluste einzudämmen. Wenn jetzt große Vereine wie Essen und Alemannia 800.000 Euro bekommen, Wegberg aber nur 8.000 Euro, dann ist es ja nicht so das es dafür keine triftigen Gründe gibt!

"Wir" machen ja auch viel höhere Verluste als Wegberg, da wir ja trotz Amateurlige ein Proficlub sind. Ebenso Essen.

Wenn Team A einen Etat von 2.000.000 Euro hat und vor 5.000 Zuschauern spielt, dann kann ich dem doch als Entschädigung nicht die selbe Summe zahlen wie Team B mit einem Etat von 150.000 Euro der vor 250 Zuschauern spielt.

Da muss es schon unterschiede geben!

Und irgendeinen Stichtag muss man ja nun mal für die Berechnungen nehmen...
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Aix Trawurst (Gestern)
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Alt 23.02.2021, 23:25
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Zitat von Michi Müller Beitrag anzeigen
Also auch wenn das vielleicht auf den ersten Blick wie Du so schön sagst "pervers" klingt, so sollte man doch trotzdem versuchen das ganze ein wenig sachlich zu betrachten...

Die Unterstützung ist ja eigentlich dafür da Verluste einzudämmen. Wenn jetzt große Vereine wie Essen und Alemannia 800.000 Euro bekommen, Wegberg aber nur 8.000 Euro, dann ist es ja nicht so das es dafür keine triftigen Gründe gibt!

"Wir" machen ja auch viel höhere Verluste als Wegberg, da wir ja trotz Amateurlige ein Proficlub sind. Ebenso Essen.

Wenn Team A einen Etat von 2.000.000 Euro hat und vor 5.000 Zuschauern spielt, dann kann ich dem doch als Entschädigung nicht die selbe Summe zahlen wie Team B mit einem Etat von 150.000 Euro der vor 250 Zuschauern spielt.

Da muss es schon unterschiede geben!

Und irgendeinen Stichtag muss man ja nun mal für die Berechnungen nehmen...
Klar ist das so. Aber wäre es nicht z.B. gerechter nicht das Zuschaueraufkommen der Aufsteiger aus der 5. Liga gegenüber zu stellen, sondern die Anzahl aus der letzten Regionalliga-Saison, die diese Teams gespielt haben.

Darüber hinaus ist die Regionalliga schon sehr teuer, durch die BG-Abgaben gibt es einen immensen Unterschied zur 5. Liga. Da werden die Amateure nämlich wie Profis behandelt.
Und weil Sie nicht so viele Zuschauer haben, benötigen Sie das Geld Ihrer Sponsoren und die Auswärtsfans von Essen, Aachen, Wuppertal etc.
Corona-bedingt sind auch diese Einnahmen reduziert worden.

Das Wegberg-Beeck keine 800.000 Euro Höchstbetrag bekommt, ist okay. Aber unter 5000 Euro , weil man letzte Saison in der Landesliga ja keine entsprechende Einnahmen hatte ist schon ein Frechheit.

und mit 150.000 Euro macht doch kein Klub eine Regionalliga-Saison klar, oder irre ich mich da?
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  #9886  
Alt 23.02.2021, 23:30
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Wenn sich ein Privatier (oder ne Handvoll Privatiers) das Vergnügen leistet, einen Fußballverein zu besitzen (wie zB Wegberg etc), wobei die Finanzierung völlig unabhängig von (kaum vorhandenen) Zuschauereinnahmen ist, gibt es keinen Grund, dieses Unterfangen mit Steuergeldern zu unterstützen, weder zu normalen noch zu lockdown Zeiten.
Für solche Vereine ändert sich na nichts, Zuschauer kommen ja eh kaum.

Wenn man als Staat aber einem Verein wie Alemannia oder RWO oder RWE, deren Existenz ganz wesentlich durch Eintrittsgelder gesichert wird, nun auf Grund der Pandemie verbietet, Besucher zu empfangen, steht ihm eine Entschädigung / Unterstützung zu, wie dem Restaurant - Inhaber, dem der Staat verbietet, Gäste zu empfangen, oder dem Baumarkt, dem man verbietet, Kunden reinzulassen....,
um die drohende Existenzvernichtung zu verhüten ..
__________________
Da hat doch jetzt tatsächlich einer eine zusätzliche Flasche aufs Spielfeld geworfen..
(Werner Hansch)
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Alt 23.02.2021, 23:44
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Zitat von Wissquass Beitrag anzeigen
Wenn sich ein Privatier (oder ne Handvoll Privatiers) das Vergnügen leistet, einen Fußballverein zu besitzen (wie zB Wegberg etc), wobei die Finanzierung völlig unabhängig von (kaum vorhandenen) Zuschauereinnahmen ist, gibt es keinen Grund, dieses Unterfangen mit Steuergeldern zu unterstützen, weder zu normalen noch zu lockdown Zeiten.
Für solche Vereine ändert sich na nichts, Zuschauer kommen ja eh kaum.

Wenn man als Staat aber einem Verein wie Alemannia oder RWO oder RWE, deren Existenz ganz wesentlich durch Eintrittsgelder gesichert wird, nun auf Grund der Pandemie verbietet, Besucher zu empfangen, steht ihm eine Entschädigung / Unterstützung zu, wie dem Restaurant - Inhaber, dem der Staat verbietet, Gäste zu empfangen, oder dem Baumarkt, dem man verbietet, Kunden reinzulassen....,
um die drohende Existenzvernichtung zu verhüten ..
wenn sich alle nicht—traditionsvereine so finanzieren, dann bin ich bei dir.
dafür fehlt mir das hintergrundwissen,
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  #9888  
Alt Gestern, 01:10
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Klar ist das so. Aber wäre es nicht z.B. gerechter nicht das Zuschaueraufkommen der Aufsteiger aus der 5. Liga gegenüber zu stellen, sondern die Anzahl aus der letzten Regionalliga-Saison, die diese Teams gespielt haben.

Darüber hinaus ist die Regionalliga schon sehr teuer, durch die BG-Abgaben gibt es einen immensen Unterschied zur 5. Liga. Da werden die Amateure nämlich wie Profis behandelt.
Und weil Sie nicht so viele Zuschauer haben, benötigen Sie das Geld Ihrer Sponsoren und die Auswärtsfans von Essen, Aachen, Wuppertal etc.
Corona-bedingt sind auch diese Einnahmen reduziert worden.

Das Wegberg-Beeck keine 800.000 Euro Höchstbetrag bekommt, ist okay. Aber unter 5000 Euro , weil man letzte Saison in der Landesliga ja keine entsprechende Einnahmen hatte ist schon ein Frechheit.

und mit 150.000 Euro macht doch kein Klub eine Regionalliga-Saison klar, oder irre ich mich da?
Da gebe ich Dir natürlich erst mal recht. Nur was ist, wenn der Verein evtl. noch nie in der Regionalliga war? Oder wenn es 10 Jahre her ist?

Ich denke es geht sich hauptsächlich um die Zuschauer.

Wegberg hat in dieser Hinsicht aktuell evtl. so gut wie gar keine Verluste. Wir, Essen, Oberhausen und Wuppertal schon eher.
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  #9889  
Alt Gestern, 01:58
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Abgesehen davon, dass ich mich natürlich über das Geld für die Alemannia freue, bin ich ziemlich entsetzt über die einmal mehr erwiesene Inkompetenz der politischen Entscheidungsträger.
Wie kann man einen mit 15 Millionen Euro gespeisten Hilfsfond für Viertligisten so ungerecht und kompliziert gestalten, dass selbst in dieser extrem schweren Zeit am Ende nur 3,5 Millionen ausgeschüttet werden und 11,5 Millionen übrig bleiben? Wie kann es sein, dass wenige Betroffene richtig absahnen, während viele andere fast leer ausgehen? Dass Wegberg als Liga-Partner und Tabellen-Nachbar der Alemannia nur 1 Prozent oder vielleicht auch nur 0,5 Prozent der Summe bekommt, die Aachen oder Essen einstreichen. 400.000, 600.000 vielleicht 800.000 Euro für die Großen, 4.200 Euro für direkte Wettbewerber in der gleichen Liga: Wer denkt sich sowas Perverses aus, wo doch genug Geld für alle dazusein scheint?
Sicherlich ist die Regelung suboptimal und wohl verbesserungswürdig, da bin ich ganz bei Dir.
Aber Deinen Vorwurf der "Inkompetenz", der geht mir dabei leider echt etwas zu weit und den würde ich hier mal ganz provokant als Eigentor bezeichnen und spaßeshalber an Dich selber zurück verweisen.

Schau dir doch mal bitte die Details der ganzen Problematik an und denke eine Minute Darüber nach, was man sonst für Kriterien hätte hinzu ziehen können.

ich bin kein Jurist, aber wir reden hier doch nicht von "gefühlter" Gerechtigkeit oder "gefühlter" Gleichbehandlung, was die Beihilfen angeht, sondern wir reden von RECHTLICHER Gleichbehandlung nach Kriterien die ausreichend fair und identisch für ALLE Beteiligten sind. Die Kriterien der Berechnungsgrundlagen für die jeweiligen Beihilfen müssen dich RECHTLICH derart fundiert sein, dass sie dann gegebenenfalls auch Klagen vor Gerichten standhalten müssen!

Und da sehe ich persönlich jedenfalls leider kaum sinnvolle Kriterien nach denen ansonsten tatsächliche Einnahmeverluste irgendwie sinnvoll beziffert werden könnten! Man kann doch nicht irgendwelche Fantasiezahlen herbeinehmen und mit erhofften oder potentiellen oder sonstwie imaginären Einnahmen kalkulieren.

Weil obendrein auch noch bdie laufende Saison leider nicht vor Covid begonnen hat konnte und kann man ja auch keine "bisherigen" durchschnittlichen Einnahmen aus der laufenden Saison heranziehen! Und genau das macht das Ganze halt nochmal extra schwierig!

Nach der jetzigen Regelung "profitieren" halt vor allem Absteiger in unsere Liga und "verlieren" halt die Aufsteiger. Aber diese Klubs haben dann jeweils immerhin auch entsprechende höhere oder niedrigere Einnahmeverluste im Vergleich zur Vorsaison zu verbuchen, das darf man dabei auch nicht vergessen! Und das sind zudem auch die Zahlen auf denen basierend die laufenden Etats berechnet wurden.

Für Aufsteiger und Absteiger wären meinetwegen durchaus Sonderregelungen angebracht gewesen, das wäre wohl sinnvoll gewesen. Aber das ist dann auch leider automatisch ganz schnell keine "rechtliche Gleichbehandlung" aller Beteiligten Teams mehr, sondern wird dann stattdessen ganz schnell "Wettbewerbsverzerrung", weil die potentiellen Einnahmeverluste eben immer nur (mehr oder weniger wissenschaftlich fundiert) GESCHÄTZT werden können, aber nicht wie reale Einnahmeverluste tatsächlich rechnerisch ganz real BEZIFFERT werden können!

Ganz so einfach ist das nicht anders zu lösen als es gelöst wurde, als dass man da von "Inkompetenz" oder "pervers" sprechen könnte.
Und bei aller mehr oder weniger berechtigten kritik die Du anbringst und die ich emotional durchaus Teile, hast Du aber doch selber leider auch keinen besseren Vorschlag, der auch vor europäischen oder deutschen Gerichten die Chance hätte Stand halten zu könnte.

Von daher, überleg' vielleicht doch einfach noch mal, ob Du denn Deine derart hart formulierte Kritik an die Verantwortlichen tatsächlich auch so aufrecht erhalten willst. Und wenn ja, dann versuche doch mal einen besseren und faireren und tatsächlich auch gesetzeskonformen Vorschlag auszuarbeiten.

Mir fällt da abgesehen von einer Deckelung der Beihilfen, so wie übrigens geschehen, kaum etwas ein. Und eine Mindestsumme für alle als Beihilfe scheint mir da auch eher wenig Sinn zu machen.

P.S: Ganz abgesehen davon, wenn ich es richtig in Erinnerung habe, sind in den letzten Jahren deutlich über die Hälfte aller Eintrittskarten der Liga insgesamt ausschließlich an Heim- und Auswärts- Zuschauer von Essen und uns verkauft worden. Das kommt zu all dem auch noch hinzu. Salopp gesagt, die Regionalliga West hat seit Jahren überhaupt nur zwei bis drei Vereine mit "nennenswerten" Zuschauerzahlen.
__________________
Scheint als kommen wir so langsam da an, wo wir hingekommen sind.

Geändert von Aix Trawurst (Gestern um 02:24 Uhr)
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