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Alt 09.10.2018, 17:25
Franz Wirtz Franz Wirtz ist offline
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Ausrufezeichen Theoretisch nachvollziehbar, praktisch [wahrscheinlich] zu optimistisch ...

Zitat:
Zitat von tivolino Beitrag anzeigen
Und das, obwohl die Ärmsten mitten in einem nicht ganz einfachen Insolvenzverfahren inklusive Ärger mit einem Hauptgläubiger stecken. Gerade gliedern sie den Profifußball aus dem insolventen Verein in eine Kapitalgesellschaft aus. Das Modell, das sie sich dafür ausgedacht haben, ist, nun ja, kreativ: https://www.freiepresse.de/sport/lok...rtikel10331280

Wie ich es verstehe, übernimmt der Verein für 510.000 Euro 51 Prozent und will die restlichen 49 Prozent "mit dem Faktor 10" für 4,9 Millionen an Investoren verkaufen, die aber alle nur höchstens zehn Prozent kaufen dürfen. Mal sehen, ob das klappt. Dann könnte unsere Führung sich da vielleicht mal was abgucken. ...

Wenn wir, wie wir es uns alle wünschen, noch ein Stückchen näher oben ran kommen, wird man sich ohnehin Gedanken machen müssen. In vier, fünf Monaten würde das angeblich nicht ganz billige Lizensierungsverfahren für Liga 3 aktuell, und aktuell würde dann auch wieder die zu den Akten gelegte Kapitalerhöhung auf eine Million Euro, die Chemnitz jetzt schon anpackt.
Ein zentraler Eckpunkt, der anlässlich unserer Investoren-Diskussion hier im Forum fortwährend von Befürwortern genannt wurde, war der „unverzichtbare Hinzugewinn von Fußball-Kompetenz“. Die optimistische Vorstellung, der (Mehrheits-) Investor installiere allein schon aus Eigennutz geeignetes Fachpersonal, schien zumindest ansatzweise logisch. Als treibende Kraft wurde quasi der Ehrgeiz des Investors erwartet, sein investiertes Geld plus X zurückzugewinnen.

Einen solchen Kompetenzmangel wollen oder brauchen die Chemnitzer anscheinend nicht zu beheben? Bei der vorgegebenen Stückelung von maximal 10% je Investor verzichten alle Investoren ohnehin auf eine beherrschende Position. Sollten sie dennoch irgendwann ihr investiertes Geld zurückerwarten, müssen sie bedingungslos auf die Führungscrew vertrauen oder wären generell eher als Gönner oder Mäzen einzustufen.


PS:
Auszug:
https://www.freiepresse.de/sport/lok...rtikel10331280

Wie würde die Kapitalgesellschaft gesteuert und kontrolliert werden?
Sollte es zur Gründung einer Kapitalgesellschaft [kümmern] kommen, würde die parallel zum Verein Chemnitzer FC existieren. Beide Einheiten müssten über je einen eigenen Vorstand und Aufsichtsrat verfügen. Wie genau die Gremien der Gesellschaft aussehen sollen, ist noch nicht bekannt. (...)
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„Sicher ist, dass nichts sicher ist. Selbst das nicht.“
Joachim Ringelnatz
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