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Alt 19.01.2018, 10:35
Mausi Mausi ist offline
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So ausführlich, wie der China-Deal in der Öffentlichkeit thematisiert wurde finde ich es schon unverschämt, dass man überhaut selber danach Fragen muss und unser Präsident nicht selbst von sich aus die Chance zur Aufklärung wahrnimmt.
An einem Mitglieder(Fan)abend, zu dem man noch selbst einlädt um über wichtige Vorgänge zu berichten sollte man eine Aufklärung schon erwarten dürfen. Sehr sehr schwach.

Transparenz und Liefern - Fehlanzeige

Die scheinen das Thema wirklich aussitzen zu wollen. Lieber Verwaltungsrat, auch ihr habt Transparenz versprochen.

Geändert von Mausi (19.01.2018 um 10:51 Uhr)
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Alt 19.01.2018, 10:36
tivolino tivolino ist offline
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Zitat von Turbolator Beitrag anzeigen
Ich bin leider nicht da gewesen, aber wenn ich das so lese, hört sich das 1:1 nach der Arbeitsweise unseres alten "Vorstandes/Rates" an... Von wegen man habe aus den Fehlern gelernt und möchte jetzt alles besser machen...

Naja hoffen wir trotzdem das Beste !!
Dass man auch in Dingen, die vor der zweiten Insolvenz lagen und die in erster Linie klar den e.V. betreffen, inzwischen den für dieses Feld nun wirklich nicht zuständigen Herrn Niering vorschickt, ist einfach nur armselig. Diese Hilflosigkeit lässt Schlimmes befürchten für die wohl bald anbrechende Zeit, wo der Insolvenzverwalter seine schützende Hand nicht mehr über die Herren hält.
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Alt 19.01.2018, 10:47
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Zitat von tivolino Beitrag anzeigen
Dass man auch in Dingen, die vor der zweiten Insolvenz lagen und die in erster Linie klar den e.V. betreffen, inzwischen den für dieses Feld nun wirklich nicht zuständigen Herrn Niering vorschickt, ist einfach nur armselig. Diese Hilflosigkeit lässt Schlimmes befürchten für die wohl bald anbrechende Zeit, wo der Insolvenzverwalter seine schützende Hand nicht mehr über die Herren hält.
Einfach nur erbärmlich von Fröhlich + Co., in der China-Sache Niering vorzuschicken.
Sie ist eine eV-Angelegenheit und damit hat Niering garnichts zu tun.
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Alt 19.01.2018, 10:54
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Zitat von tivolino Beitrag anzeigen
Von sich aus hätte Fröhlich dazu gar nichts gesagt. Als er dann doch gefragt wurde, meinte er in anderthalb Sätzen nur, der China-Deal sei "in Abstimmung" mit dem Verwaltungsrat ordnungsgemäß gelaufen. Ein Satzungsverstoß sei nicht zu erkennen. Auf den Einwand, dass mehrere VR-Räte angeblich gar nichts von dem 45.000-Euro-Vertrag gewusst haben, sagte er nur, er werde sich zu "internen Vorgängen" nicht äußern. Denn Rest übernahm dann Niering, der das Ex-Restpräsidium "und den Verwaltungsrat" in höchsten Tönen für ihr aus seiner Sicht absolut nachvollziehbares Tun lobte.
Der GmbH-Insolvenzverwalter lobt also das Restpräsidium und den letzten Verwaltungsrat unter Führung von Fröhlich, dass über 40000 € aus dem Guthaben des TSV abgezweigt wurden, um einen Berater dafür zu bezahlen, in China einen Investor für die GmbH zu suchen, ohne dass er im Einzelnen seine Tätigkeit nachweisen musste.

Sehr schön !

Dieses Lob ist garnichts wert.
Herr Niering sollte sich um seine Aufgaben als Insolvenzverwalter der GmbH kümmern.
Die China-Geschichte ist alleine Angelegenheit der TSV-Führung.
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Geändert von a.tetzlaff (19.01.2018 um 10:56 Uhr)
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Alt 19.01.2018, 12:32
tivolino tivolino ist offline
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Zitat von a.tetzlaff Beitrag anzeigen
Der GmbH-Insolvenzverwalter lobt also das Restpräsidium und den letzten Verwaltungsrat unter Führung von Fröhlich, dass über 40000 € aus dem Guthaben des TSV abgezweigt wurden, um einen Berater dafür zu bezahlen, in China einen Investor für die GmbH zu suchen, ohne dass er im Einzelnen seine Tätigkeit nachweisen musste.

Sehr schön !

Dieses Lob ist garnichts wert.
Herr Niering sollte sich um seine Aufgaben als Insolvenzverwalter der GmbH kümmern.
Die China-Geschichte ist alleine Angelegenheit der TSV-Führung.
Vor allem stellte Niering die Sache so dar, als hätten das alte Restpräsidium und der alte Verwaltungsrat in ihrer Gesamtheit die China-Sache in bester Zusammenarbeit gemeinsam satzungskonform eingetütet, um in bester Absicht die drohende Insolvenz abzuwenden.

Satzungskonform war der Zugriff auf die Vereinskasse meiner Auffassung nach aber trotzdem nur dann, wenn das Restpräsidium den VR in seiner Gesamtheit und in jedem Einzelfall über die Höhe der vom ihm gewünschten Sonderausgaben (dazu zählen neben dem Heun-Honorar auch das fünfstellige Horstmann-Honorar und eventuell auch die beträchtlichen Ausgaben für die Bockmist-Aktion "Lebenslange Mitgliedschaft") informiert hat, wenn das Restpräsidium dem VR Sinn und Zweck dieser Sonderausgaben erläutert hat und wenn der VR seine Zustimmung erteilt hat. So ist es in Paragraf 14.10.2 der e.V. Satzung glasklar vorgesehen:

14.10.2 ihm (dem Verwaltungsrat) obliegt die Genehmigung des jährlichen Wirtschaftsplanes; Überschreitungen auf der Ausgabenseite bedürfen seiner vorherigen Zustimmung

Können hier entsprechend protokollierte VR-Beschlüsse vorgelegt werden, dann ist zumindest satzungsmäßig alles in Butter. Über die Sinnhaftigkeit dieser Ausgaben könnte man natürlich immer noch streiten. Wenn es keine entsprechend protokollierten VR-Beschlüsse gibt oder wenn womöglich nur einzelne Ex-VR-Mitglieder quasi im Hinterzimmer eingeweiht worden sind, dann ist der Zugriff auf die Vereinskasse möglicherweise satzungswidrig erfolgt, und es gibt ein Problem mit der noch ausstehenden Entlastung der ehemaligen Präsidiumsmitglieder und des ehemaligen VR-Vorsitzenden, der zugegebenermaßen Mitwisser und laut Pratsch sogar Mitwirkender war.

Ich weiß nicht, was genau passiert ist. Die "Pratsch"-Recherche lässt aber befürchten, dass der VR in seiner Gesamtheit eben nicht umfassend und satzungsmäß informiert worden ist und erst recht nicht seine Zustimmung zu den Sonderausgaben erteilt hat. Vom neuen VR erwarte ich deshalb, dass er Vorgänge, die das Vereinsvermögen offenbar nicht unwesentlich verringert haben, lückenlos aufklärt und dass er, falls notwendig, die erforderlichen Schritte gegen alle involvierten Ex-Funktionäre ergreift.
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Alt 19.01.2018, 12:38
twickenham twickenham ist offline
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Zitat von tivolino Beitrag anzeigen
Vom neuen VR erwarte ich deshalb, dass er Vorgänge, die das Vereinsvermögen offenbar nicht unwesentlich verringert haben, lückenlos aufklärt und dass er, falls notwendig, die erforderlichen Schritte gegen alle involvierten Ex-Funktionäre ergreift.
wieso sollte der vr da zuständig sein? es geht um vorgänge aus der vorhergehenden amtszeit. eine zuständigkeit ergibt sich aus der satzung nicht.
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  #947  
Alt 19.01.2018, 12:46
tivolino tivolino ist offline
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Zitat von twickenham Beitrag anzeigen
wieso sollte der vr da zuständig sein? es geht um vorgänge aus der vorhergehenden amtszeit. eine zuständigkeit ergibt sich aus der satzung nicht.
Weil die alten Gremiker erfreulicherweise allesamt noch nicht entlastet sind. Und weil es sich zumindest teilweise um Vorgänge aus dem bei ihrer Amtsübernahme noch laufenden Geschäftshahr 2017 handelt. Was auf der anderen Seite sehr schade ist. Hätte man schon auf der JHV 2017 über die zu dieser Zeit aktuelle Kassenlage berichten müssen, wären bestimmte Fragen schon vor der Wahl gestellt worden. Da ließ man den Wirtschaftsprüfer lieber treuherzig über die Lage zum Stichtag 31.12.2016 berichten und hielt sich über die aktuelle Entwicklung und das fette Defizit ganz bedeckt - obwohl der eine oder andere Kandidat genauestens informiert war.
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Geändert von tivolino (19.01.2018 um 13:00 Uhr)
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Alt 19.01.2018, 12:56
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Grundsätzliche sehe ich den Verwaltungsrat, egal ob Alt oder Neu, in der Pflicht diese Sache im Sinne der Alemannia aufzuklären und auch die Mitglieder Transparent zu informieren.
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Alt 19.01.2018, 13:22
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Weil die alten Gremiker erfreulicherweise allesamt noch nicht entlastet sind. Und weil es sich zumindest teilweise um Vorgänge aus dem bei ihrer Amtsübernahme noch laufenden Geschäftshahr 2017 handelt. Was auf der anderen Seite sehr schade ist. Hätte man schon auf der JHV 2017 über die zu dieser Zeit aktuelle Kassenlage berichten müssen, wären bestimmte Fragen schon vor der Wahl gestellt worden. Da ließ man den Wirtschaftsprüfer lieber treuherzig über die Lage zum Stichtag 31.12.2016 berichten und hielt sich über die aktuelle Entwicklung und das fette Defizit ganz bedeckt - obwohl der eine oder andere Kandidat genauestens informiert war.
Was passiert denn, wenn die letzten Gremien nicht entlastet werden, z.B. wegen der China-Sache, die zu einem Fehlbetrag beim TSV geführt hat ?
Dann haben wir einen amtierenden Präsidenten und AR- Vorsitzenden, der in seiner letzten Funktion nicht entlastet ist.

Alle amtierenden Gremien sind gut beraten, es nicht soweit kommen zu lassen. Das geht nur , wenn man offen damit umgeht und nichts aussitzt.
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Geändert von a.tetzlaff (19.01.2018 um 13:44 Uhr)
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Alt 19.01.2018, 13:40
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Zitat von Mausi Beitrag anzeigen
Grundsätzliche sehe ich den Verwaltungsrat, egal ob Alt oder Neu, in der Pflicht diese Sache im Sinne der Alemannia aufzuklären und auch dief Mitglieder Transparent zu informieren.
Sorry Mausi, aber allmählich müssten doch alle gemerkt haben, dass Transparenz beim Alemannia-Establishment doch nur eine Buchstabenkombination ist, die bestensfalls dazu nütze ist, um beim niederen Mitgliedervolk auf Stimmenfang zu gehen. Stell dir mal vor, die meinten das ernst. Transparenz wäre, wenn ein amtierender Not-Präsident auf einer JHV nach dem Finanzbericht für 2016 noch einmal das Wort ergriffen hätte: Liebe Mitglieder, ergänzend müssen wir euch leider mitteilen, dass die finanzielle Lage inzwischen nicht mehr ganz so rosig ist, weil zu Jahresbeginn die eine oder andere schweineteure Sonderausgaben getätitigt wurde....
Das wäre Tranparenz gewesen. Erinnert mich an einen Aushang über der Theke in meiner früheren Stammkneipe: Freibier? Gibt's morgen...
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Alt 19.01.2018, 15:15
Franz Wirtz Franz Wirtz ist offline
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So ausführlich, wie der China-Deal in der Öffentlichkeit thematisiert wurde finde ich es schon unverschämt, dass man überhaut selber danach Fragen muss und unser Präsident nicht selbst von sich aus die Chance zur Aufklärung wahrnimmt.
An einem Mitglieder(Fan)abend, zu dem man noch selbst einlädt um über wichtige Vorgänge zu berichten sollte man eine Aufklärung schon erwarten dürfen. Sehr sehr schwach.

Transparenz und Liefern - Fehlanzeige

Die scheinen das Thema wirklich aussitzen zu wollen. Lieber Verwaltungsrat, auch ihr habt Transparenz versprochen.
Noch viel trauriger dürfte der Rückschluss sein, dass eine Vereinsführung sich immer nur "das" erlaubt, was sie glaubt, sich auch erlauben zu können. Das Protokoll der „Black Eagles Aachen“ weist keinen Eintrag hinsichtlich einzelner zentraler Fragestellungen und auch keinerlei diesbezüglicher Nachfragen auf, so dass ich mich schon gefragt habe, warum die anwesenden Zuhörer überhaupt hin gegangen sind?

Zitat:
Zitat von a.tetzlaff Beitrag anzeigen
Was passiert denn, wenn die letzten Gremien nicht entlastet werden, z.B. wegen der China-Sache, die zu einem Fehlbetrag beim TSV geführt hat? Dann haben wir einen amtierenden Präsidenten und AR- Vorsitzenden, der in seiner letzten Funktion nicht entlastet ist. Alle amtierenden Gremien sind gut beraten, es nicht soweit kommen zu lassen. Das geht nur, wenn man offen damit umgeht und nichts aussitzt.
Die Beantwortung dieser Frage steht wohl vorrangig demjenigen zu, der den Vorschlag auf der Jahreshauptversammlung eingebracht hat, die Entlastung zu verschieben. - Eine Folgewirkung wird sein, dass »Nicht Entlastete« hinsichtlich ihrer Verantwortung innerhalb ihrer Amtszeit weiterhin ansprechbar sind.

Fatalerweise entsteht zunehmend der Eindruck, dass sich neben den ohnehin niemals enden wollenden Mauscheleien eine neue „Qualität“ hinzugesellt, das bewusste „Umschiffen“ der Satzung. Alle Hoffnungen hinsichtlich einer Satzungskommission und damit einhergehender Verbesserungen schmelzen angesichts solcher Abläufe wie ein Schneemann in der Frühlingssonne.
.
__________________
„Sicher ist, dass nichts sicher ist. Selbst das nicht.“
Joachim Ringelnatz

Geändert von Franz Wirtz (20.01.2018 um 00:45 Uhr)
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rocker (19.01.2018)
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Alt 19.01.2018, 15:38
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Zitat von a.tetzlaff Beitrag anzeigen
Was passiert denn, wenn die letzten Gremien nicht entlastet werden?
Nichts!

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Ein „strukturelles Defizit“ ist betriebswirtschaftlicher Unfug
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  #953  
Alt 19.01.2018, 16:00
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Nichts!

Würde ich so pauschal nicht unterschreiben:
https://www.vereinswelt.de/entlastung-verweigert
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  #954  
Alt 19.01.2018, 16:18
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Ganz sicher ...

Zitat:
Zitat von Mausi Beitrag anzeigen
Grundsätzliche sehe ich den Verwaltungsrat, egal ob Alt oder Neu, in der Pflicht diese Sache im Sinne der Alemannia aufzuklären und auch die Mitglieder Transparent zu informieren.
... wird der neue VR sich diese Sache genau anschauen/erklären lassen.

Aber ich bin mir sicher, dass der neue VR Interna nach außen transportiert, so wie es früher von einem ganz speziellen VR-Mitglied oft und ausführlich getan wurde.

Schon einmal etwas von Sitzungsgeheimnissen und Verschwiegenheitspflicht (gilt übrigens auch für Ehrenamtler) gehört? Ganz geschweige von der Verletzung von Persönlichkeitsrechten ...

Das es derartige Pflichten gibt, mag man gut oder eben auch nicht gut finden. Ändert aber nichts daran, dass weder das Präsidium noch der neue VR eine derartige Pflichtverletzung begehen wird.
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  #955  
Alt 19.01.2018, 16:26
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Herr Fröhlich hätte sich schon dazu äußern können, das stimmt! Aber mir trotzdem würde ich ihn nicht als so schlecht ansehen.

Ich denke schon, dass auch er etwas für Alemannia getan hat in der letzten Zeit und immerhin hat auch Herr Niering seine Tat als so schlimm nicht dargestellt! Ich glaube wirklich nicht, dass deswegen das FA bei Alemannia anklopfen wird...
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  #956  
Alt 19.01.2018, 16:27
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Zitat von tivolino Beitrag anzeigen

Ich weiß nicht, was genau passiert ist.

Entschuldigung, wenn ich nur diesen einen Satz aufgreife, aber dafür, dass Du nicht genau weißt was passiert ist, warst Du an dem Abend recht großmäulig. Die Fragen in einem vernünftigen Tonfall und nicht kindlich-trotzig, hätten mehr Aussicht auf Erfolg gehabt. So bleibt unterm Strich nur der Affront eines subalternen IG-Gewählten.
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  #957  
Alt 19.01.2018, 16:59
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Zitat von Blackthorne Beitrag anzeigen
Nichts!

Es passiert nichts, ausser dass Fröhlich als vermeintlich starker Mann beschädigt ist, weil er nicht entlastet wurde aus seiner Tätigkeit als VR-Vorsitzender.

Aber das ist ihm sicher auch egal.

Es war ein grundsätzlicher Fehler, ihn nach seinen Verstrickungen in die Handlungen des letzten Präsidiums, z.B. China-Sache, als neuen starken Mann unter der Prämisse " Neuanfang" aufzubauen.
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Hawk-Eye (20.01.2018), rocker (19.01.2018)
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Alt 19.01.2018, 17:08
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Wäre diese China-Affäre vor der Jahresversammlung ans Tageslicht gekommen, ich glaube Fröhlich wäre wäre nicht gewählt worden.
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rocker (19.01.2018)
  #959  
Alt 19.01.2018, 17:13
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Zitat von Einzelkind Beitrag anzeigen
Entschuldigung, wenn ich nur diesen einen Satz aufgreife, aber dafür, dass Du nicht genau weißt was passiert ist, warst Du an dem Abend recht großmäulig. Die Fragen in einem vernünftigen Tonfall und nicht kindlich-trotzig, hätten mehr Aussicht auf Erfolg gehabt. So bleibt unterm Strich nur der Affront eines subalternen IG-Gewählten.
Ich hätte da in der Tat cooler auftreten müssen. Aber nachdem die Herren da vorn den ganzen Abend lang nicht die geringsten Anstalten gemacht hatten, das Thema von sich anzusprechen, und als Moonen dann das Schlusswort sprach und dabei Anwesenden nochmal beifallheischend um Applaus für alle Mandatsträger bat, war ich schon ein wenig geladen. Nach dem Moonen-Schlusswort meldete sich Fröhlich dann nochmals zu Wort, um zwei Dinge anzusprechen, die ihm "noch besonders am Herzen liegen". Und was lag ihm besonders am Herzen?
Erstens: dem Verwaltungsrat für seine Unterstützung zu danken, und zweitens: "aus gegebenem Anlass" ein allgemeines Bekenntnis zu Toleranz und Weltoffenheit abzulegen - was auch absolut richtig war.
Nur hatte ich eben naiverweise gedacht, ihm liege vielleicht noch ein dritter Punkt am Herzen...Und das habe ich ihm dann auch in nicht ganz freundlichem Ton so gesagt und die China-Frage gestellt. Ich weiß, dass mehrere namhaftere, rhetorisch bessere Leute als ich da waren, denen eben diese Sache ebenfalls unter den Nägeln brannte. Leider hat sich keiner von ihnen getraut, den Mund aufzumachen...
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Geändert von tivolino (19.01.2018 um 17:41 Uhr)
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Franz Wirtz (19.01.2018), Hawk-Eye (20.01.2018), rocker (19.01.2018)
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Alt 19.01.2018, 17:43
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Verschwigenheitsverpflichtung contra Aufklärungsverpflichtung.

Zitat:
Zitat von greeny Beitrag anzeigen
... wird der neue VR sich diese Sache genau anschauen/erklären lassen.

Aber ich bin mir sicher, dass der neue VR Interna nach außen transportiert, so wie es früher von einem ganz speziellen VR-Mitglied oft und ausführlich getan wurde.

Schon einmal etwas von Sitzungsgeheimnissen und Verschwiegenheitspflicht (gilt übrigens auch für Ehrenamtler) gehört? Ganz geschweige von der Verletzung von Persönlichkeitsrechten ...

Das es derartige Pflichten gibt, mag man gut oder eben auch nicht gut finden. Ändert aber nichts daran, dass weder das Präsidium noch der neue VR eine derartige Pflichtverletzung begehen wird.
Die Pflicht zur Verschwiegenheit wird bei Alemannia immer dann rausgeholt, wenn es gilt, dubiose Vorgänge,

- hier die heimliche ausserplanmässige Ausgabe von mehr als 40000 € aus dem Etat des TSV für die Suche nach chinesischen Investoren für die GmbH

unter den Tisch zu kehren.

Die nachträgliche Aufklärung dieser Geschichte, die bisher ja überhaupt nicht offengelegt wurde, auch nicht auf der JHV, hat rein garnichts zu tun mit einer Verschwiegenheitsverpflichtung der neuen Gremien.

Sie haben die Pflicht, die Angelegenheit aufzuklären, auch wenn sie sich vor den Neuwahlen ereignet hat. Dass sich der neue VR überhaupt mit Altlasten befassen muss, haben die Verursacher der Altlasten zu verantworten und dazu gehört auch Fröhlich als Mitwisser und Tolerierer in seiner Aufsichtsfunktion.

Fröhlich hat die ausserplanmässige Ausgabe in Höhe von mehr als 40000 € des gescheiterten Präsidiums für die Suche nach Chinesischen Investoren mitgetragen und toleriert.
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