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  #3201  
Alt 24.03.2017, 18:02
Franz Wirtz Franz Wirtz ist offline
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Ausrufezeichen Infront ...

Zitat:
Zitat von Ehrlich? Beitrag anzeigen

Und was möchten Sie uns damit sagen?
So zu lesen, möchten sie sich von den Partnern der Allemannia, die sie schließlich betreuten, freundlich verabschieden.

Infront beanspruchte die Vermarktungsrechte meines Wissens bis mindestens 2020, gegebenenfalls noch darüber hinaus, entsprechend überrascht mich das 'trotz allem'. Stellt sich die Frage, ob der Vermarktungsanspruch und alle daraus abzuleitenden Rechte durch die Insolvenz vollständig „verpuffen“ oder ob man sich, wie auch immer, diesbezüglich abzusichern wusste? Der unmissverständliche Ton des Schreibens gibt Anlass zu Vermutungen.

Der „Freundeskreis“ wird wohl eher nicht größer werden.
.
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Joachim Ringelnatz
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  #3202  
Alt 24.03.2017, 18:09
tjangoxxl tjangoxxl ist gerade online
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Zitat:
Zitat von Niemand Beitrag anzeigen
Aber irgendeine Gegenleistung an Infront muss es doch auch gegeben haben. Aus reiner Naechstenliebe hat Infront die Arbeit sicher nicht gemacht.
die haben natürlich Provision erhalten
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  #3203  
Alt 24.03.2017, 18:19
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@Heinsberger LandEi
@Niemand

Joh ist jaaa guuuut!!!
Ja ich weiß, dass es nur ein Rechenbeispiel war. Die Idee finde ich ja auch gut! ich würde da auch mit einsteigen

Jedes Jahr 4,9 Millionen wären viel schöner. Bei unter 40% Beteiligung
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Das Schönste in Köln ist die Autobahn nach Aachen!!
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  #3204  
Alt 24.03.2017, 19:11
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Zitat:
Zitat von Heinsberger LandEi Beitrag anzeigen
Ich glaube nach wie vor, dass auch eine gewisse Anzahl lokaler Investoren zu finden sein dürfte, ohne die Mehrheit abgeben zu müssen. Mein Vorschlag:

Es werden 49% der Anteile angeboten für insgesamt 4,9 Mio. Euro.
Anteilserwerb ist ab 0,5% möglich, jedes halbe Prozent wird verkauft zum Preis von jeweils 50.000 €.
Wer mindestens 10% besitzt, erhält einen Sitz im AR mit prozentual identischem Stimmrechtsanteil.
Anteilseigner mit weniger Prozenten wählen auf der Gesellschafterversammlung jährlich einen gemeinsamen Vertreter im AR, der dort ihren Stimmrechtsanteil vertritt.
Vertreter des TSV verfügen gemeinsam im AR über 51 % der Stimmrechte.

Vorteil dieser Lösung wäre unter anderem, dass man nicht darauf angewiesen ist, alles auf einmal zu verkaufen. Evtl. bietet man im ersten Jahr nur 10% der Anteile an und kann bei entsprechender Nachfrage im 2. Jahr den Preis für die Anteile noch erhöhen.

Insbesondere wäre man nicht von einem Einzelinvestor abhängig, sondern hätte vermutlich auch einige Gesellschafter dabei, für welche die Alemannia mehr als nur eine Kapitalanlage ist.
Was macht man denn so mit 1-2 Prozentchen Alemannia?
Was sollte motivieren zum Mini-Invest?
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  #3205  
Alt 24.03.2017, 19:45
Franz Wirtz Franz Wirtz ist offline
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Ausrufezeichen „... völlig überraschend ...“

Zitat:
Zitat von Ehrlich? Beitrag anzeigen

Und was möchten Sie uns damit sagen?
Aus der Nähe betrachtet wirft das Abschiedsschreiben von Infront weitere Fragen auf:

Wieso wird ausgerechnet Infront, die meiner Kenntnis nach, bereits mehrfach in Notzeiten finanziell unterstützend eingesprungen sind, von dem Insolvenzantrag derart überrascht? Wer finanziell aushilft erhält zwangsläufig Einblick in die tatsächlichen Gegebenheiten und wird aus purem Eigeninteresse seinen diesbezüglichen Informationsstand aktuell halten wollen.

Die betonte Formulierung „völlig überraschend“ gibt der aktuellen Diskussion um die Notwendigkeit des Insolvenzverfahrens neue Nahrung.

Der Nachsatz: „Mit großem Bedauern mussten auch wir diese Entscheidung zur Kenntnis nehmen“ unterstreicht nicht nur das gegebene Überraschungsmoment, es deutet auch ein gewisses Unverständnis an.

Die ausgesprochene „fristlose Kündigung“ lässt wohl keinen ernsthaften Zweifel mehr zu, wie man aktuell zueinander steht: „Im Hinblick auf die Gesamtsituation und nächsten Schritte des Insolvenzverfahrens kann Infront die weitere Vermarktung der Alemannia nicht zugemutet werden. Daher werden wir unseren Vermarktungsvertrag, der mit Eröffnung des Insolvenzverfahrens ohnehin automatisch enden würde, mit sofortiger Wirkung beenden und unsere Tätigkeit an unserem Standort in Aachen einstellen.“

Dass man zugleich preisgibt, den Standort Aachen komplett dichtzumachen, darf wohl, wie auch immer, zusätzlich noch interpretiert werden. Erwartete unangenehme Folgewirkungen für Infront werden wohl auch am Klub nicht spurlos vorübergehen.

Der fehlende Abschluss, ähnlich wie in einem Zeugnis, dem ehemaligen Partner „alles Gute für seinen weiteren Werdegang“ zu wünschen, setzt dem Ganzen die Krone auf.

- Aber vielleicht überinterpretiere ich einzelne Textpassagen auch nur und der Verfasser hatte augenblicklich bloß kein gutes Händchen?
.
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  #3206  
Alt 24.03.2017, 19:56
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Zitat:
Zitat von DerLängsteFan Beitrag anzeigen
Was macht man denn so mit 1-2 Prozentchen Alemannia?
Was sollte motivieren zum Mini-Invest?
Dauerhafte Teilhabe an Informationen, mindestens in der jährlichen Gesellschafterversammlung. Einladung zu Sponsoren-Events. Erwartbarer Wertzuwachs im Falle eines Wiederaufstieges.
Verknüpfen könnte man es noch mit einem Vorkaufsrecht auf VIP-Plätze/Logen/normale Tickets, welches ebenfalls im Falle einer Rückkehr in den Profifußball wertvoll werden könnte.

Und nicht zuletzt auch Renomme, das Gefühl ein bisschen Inhaber der Alemannia zu sein und selbiger mit dieser Inbesitznahme auch noch geholfen zu haben. Auch die Sponsoren geben ihr Geld ja nicht nur, weil sie sich daraus wirtschaftliche Vorteile erhoffen, sondern auch teilweise, weil sie ein bisschen an der Alemannia hängen und finanziell in der Lage sind, ihr "Helfersyndrom" auszuleben. (Stichwort: gutes Gewissen gekauft)
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  #3207  
Alt 24.03.2017, 19:59
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Zitat:
Zitat von Franz Wirtz Beitrag anzeigen
Aus der Nähe betrachtet wirft das Abschiedsschreiben von Infront weitere Fragen auf:

Wieso wird ausgerechnet Infront, die meiner Kenntnis nach, bereits mehrfach in Notzeiten finanziell unterstützend eingesprungen sind, von dem Insolvenzantrag derart überrascht? Wer finanziell aushilft erhält zwangsläufig Einblick in die tatsächlichen Gegebenheiten und wird aus purem Eigeninteresse seinen diesbezüglichen Informationsstand aktuell halten wollen.

Die betonte Formulierung „völlig überraschend“ gibt der aktuellen Diskussion um die Notwendigkeit des Insolvenzverfahrens neue Nahrung.

Der Nachsatz: „Mit großem Bedauern mussten auch wir diese Entscheidung zur Kenntnis nehmen“ unterstreicht nicht nur das gegebene Überraschungsmoment, es deutet auch ein gewisses Unverständnis an.

Die ausgesprochene „fristlose Kündigung“ lässt wohl keinen ernsthaften Zweifel mehr zu, wie man aktuell zueinander steht: „Im Hinblick auf die Gesamtsituation und nächsten Schritte des Insolvenzverfahrens kann Infront die weitere Vermarktung der Alemannia nicht zugemutet werden. Daher werden wir unseren Vermarktungsvertrag, der mit Eröffnung des Insolvenzverfahrens ohnehin automatisch enden würde, mit sofortiger Wirkung beenden und unsere Tätigkeit an unserem Standort in Aachen einstellen.“

Dass man zugleich preisgibt, den Standort Aachen komplett dichtzumachen, darf wohl, wie auch immer, zusätzlich noch interpretiert werden. Erwartete unangenehme Folgewirkungen für Infront werden wohl auch am Klub nicht spurlos vorübergehen.

Der fehlende Abschluss, ähnlich wie in einem Zeugnis, dem ehemaligen Partner „alles Gute für seinen weiteren Werdegang“ zu wünschen, setzt dem Ganzen die Krone auf.

- Aber vielleicht überinterpretiere ich einzelne Textpassagen auch nur und der Verfasser hatte augenblicklich bloß kein gutes Händchen?
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Infront ist einer der Hauptgläubiger. Vielleicht haben die Formulierungen einen juristischen Hintergrund. Man sieht sich auf der Gläubigerversammluing.
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  #3208  
Alt 24.03.2017, 20:06
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Zitat:
Zitat von Heinsberger LandEi Beitrag anzeigen
Dauerhafte Teilhabe an Informationen, mindestens in der jährlichen Gesellschafterversammlung. Einladung zu Sponsoren-Events. Erwartbarer Wertzuwachs im Falle eines Wiederaufstieges.
Verknüpfen könnte man es noch mit einem Vorkaufsrecht auf VIP-Plätze/Logen/normale Tickets, welches ebenfalls im Falle einer Rückkehr in den Profifußball wertvoll werden könnte.

Und nicht zuletzt auch Renomme, das Gefühl ein bisschen Inhaber der Alemannia zu sein und selbiger mit dieser Inbesitznahme auch noch geholfen zu haben. Auch die Sponsoren geben ihr Geld ja nicht nur, weil sie sich daraus wirtschaftliche Vorteile erhoffen, sondern auch teilweise, weil sie ein bisschen an der Alemannia hängen und finanziell in der Lage sind, ihr "Helfersyndrom" auszuleben. (Stichwort: gutes Gewissen gekauft)
Vielleicht gibts auch ne schicke Schmuckurkunde.
Häng ich dann zu den anderen.
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  #3209  
Alt 24.03.2017, 20:08
Kai Kai ist offline
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Mal eine ganz bescheidene Frage am Rande: Weiß der Insolvenzverwalter eigentlich von Alemannias (bisher ungeklärter) Steuerschuld: knapp 2, 4 Mio??! Oder ist wirklich davon auszugehen das unser Verein diese Summe tatsächlich erlassen bekommt?

Gläubiger wären die Stadt Aachen und das FA Aachen...
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  #3210  
Alt 24.03.2017, 20:10
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DerLängsteFan DerLängsteFan ist offline
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Zitat:
Zitat von Kai Beitrag anzeigen
Mal eine ganz bescheidene Frage am Rande: Weiß der Insolvenzverwalter eigentlich von Alemannias (bisher ungeklärter) Steuerschuld: knapp 2, 4 Mio??! Oder ist wirklich davon auszugehen das unser Verein diese Summe tatsächlich erlassen bekommt?

Gläubiger wären die Stadt Aachen und das FA Aachen...
In seinem Interview in der Lokalzeit sagt er, das fließt mit in die Insolvenz.
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  #3211  
Alt 24.03.2017, 20:11
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Zitat:
Zitat von Kai Beitrag anzeigen
Mal eine ganz bescheidene Frage am Rande: Weiß der Insolvenzverwalter eigentlich von Alemannias (bisher ungeklärter) Steuerschuld: knapp 2, 4 Mio??! Oder ist wirklich davon auszugehen das unser Verein diese Summe tatsächlich erlassen bekommt?

Gläubiger wären die Stadt Aachen und das FA Aachen...
Ja, da geht er in dem Interview mit dem WDR drauf ein, welches hier im Forum gepostet wurde!
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  #3212  
Alt 24.03.2017, 20:12
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Mal eine ganz bescheidene Frage am Rande: Weiß der Insolvenzverwalter eigentlich von Alemannias (bisher ungeklärter) Steuerschuld: knapp 2, 4 Mio??! Oder ist wirklich davon auszugehen das unser Verein diese Summe tatsächlich erlassen bekommt?

Gläubiger wären die Stadt Aachen und das FA Aachen...
Ja, er weiss.
Dazu hat er sich im Video-Interview geaeussert:
Zitat:
Zitat von DerLängsteFan Beitrag anzeigen
http://www1.wdr.de/mediathek/av/vide...alter-100.html

Interview mit dem Insolvenzverwalter.
10min aus der Lokalzeit.
...
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  #3213  
Alt 24.03.2017, 20:12
Kai Kai ist offline
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ok danke für die Auskunft. Damit (wäre) diese Sache auch geregelt!
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  #3214  
Alt 24.03.2017, 20:17
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KILO KILO ist offline
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http://www.aachener-zeitung.de/sport...kurs-1.1341917

Artikel vom April 2016

Infront hatte ausgeholfen! Und wieder war es ein Defizit von über 500.000 €.
Das allerbeste in diesem Artikel ist aber:
Zitat:
„Wenn wir keinen Investor finden sollten, werden wir in allen Bereichen kürzen, auch im Sport. Wir werden nicht noch einmal mit einem solchen Defizit in die Saison gehen“, kündigt Reimig an.
Da sieht man doch mal, wie transparent das Geschäft, die Zahlen und die Fakten gehalten werden!
Man startet ständig mit einem solchen Defizit in eine Saison!

Und 1 Jahr später heißt es: "Die Insolvenz kam zum richtigen Zeitpunkt!"

Der richtige Zeitpunkt wäre jetzt, den Platz frei zu machen!
ich kann mir da nämlich keinen Reimig mehr drauf bilden!
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  #3215  
Alt 24.03.2017, 21:15
Franz Wirtz Franz Wirtz ist offline
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Ausrufezeichen Insolvenzfest ...

Zitat:
Zitat von DerLängsteFan Beitrag anzeigen

Infront ist einer der Hauptgläubiger. Vielleicht haben die Formulierungen einen juristischen Hintergrund. Man sieht sich auf der Gläubigerversammlung.
Auch wenn ich bloß, wie wahrscheinlich alle zur Zeit, lediglich alles Verfügbare aufschnappe und mir so lange merke, bis Genaueres greifbar wird. Als Hauptgläubiger erschien mir ein Dreigestirn: - die Stadt Aachen, - der Vermarkter Infront, - der Rechtehändler Michael Kölmel durchaus plausibel.

Michael Kölmel erschien mir in einem Punkt 'herausragend', da er hier und da Teile seiner Forderungen „insolvenzfest“ zu verankern wusste. Eine Wortschöpfung, die mir in Erinnerung geblieben ist und deren Wert ich immer mehr zu schätzen lerne. Vor diesem Hintergrund konnte ich mir, bislang jedenfalls, nicht vorstellen, dass der Vermarkter Infront sich von einem Insolvenzantrag seitens der Alemannia überraschen lässt.

Eine Formulierung wie: „kann Infront die weitere Vermarktung der Alemannia nicht zugemutet werden“ ist mir in dieser Deutlichkeit noch nie begegnet. Nicht auszudenken, wie groß der Flurschaden erst wird, wenn demnächst öffentlich „dreckige Wäsche gewaschen“ werden sollte. Da könnte es sich als durchaus hilfreich erweisen, dass man dem gerade eben erst geschasstem Geschäftsführer zumindest nachträglich noch ein gutes Zeugnis ausgestellt hat.
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  #3216  
Alt 25.03.2017, 09:32
tivolino tivolino ist offline
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Zitat:
Zitat von KILO Beitrag anzeigen
http://www.aachener-zeitung.de/sport...kurs-1.1341917

Artikel vom April 2016

Infront hatte ausgeholfen! Und wieder war es ein Defizit von über 500.000 €.
Das allerbeste in diesem Artikel ist aber:


Da sieht man doch mal, wie transparent das Geschäft, die Zahlen und die Fakten gehalten werden!
Man startet ständig mit einem solchen Defizit in eine Saison!

Und 1 Jahr später heißt es: "Die Insolvenz kam zum richtigen Zeitpunkt!"

Der richtige Zeitpunkt wäre jetzt, den Platz frei zu machen!

ich kann mir da nämlich keinen Reimig mehr drauf bilden!
In der Tat! Nach dem erwartungsgemäßen Ausstieg von Infront ist es jetzt ganz wichtig, die dringend benötigten Sponsoren selbst zu aquirieren. Wer soll das machen? Hammer, Reimig, Laven? Die betonen doch seit Monaten, dass sie Tag und Nacht alle ihre Kräfte eingesetzt hätten, um neue Geldgeber zu finden. Dies sei aber trotz größter Anstrengungen leider nicht gelungen. Und jetzt, wo wir in der Insolvenz sind, für die niemand eine Verantwortung übernimmt, solchen die genau gleichen Gruselclowns plötzlich zu erfolgreichen Sponsorenfindern werden?

Wenn die Herren schon nicht uns, aber zumindest sich selbst mit einem Rest von Ehrlichkeit begegnen würden, müssten sie eigentlich erkennen, dass sie einem Neustart einfach nur noch im Wege stehen.

Diese Herren sind personifizierte Altlasten!

Jeder interessierte Sponsor, den der Insolvenzverwalter in den nächsten Wochen ansprechen wird, wird fragen: Sie wirken ja sehr seriös, Herr Niering. Aber mit wem bekomme ich es zu tun, wenn Sie wie geplant in ein paar Monaten wieder weg sind? Nun ja, wird Niering dann antworten müssen, dann wenden Sie sich bitte vertrauensvoll wieder an die Herren Hammer, Reimig und Laven...

Was für ein Alptraum!
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AIXtremist (26.03.2017), Go (25.03.2017), Hells (25.03.2017), Kimble (25.03.2017), Kleeblatt4TSV (25.03.2017), Michi Müller (26.03.2017)
  #3217  
Alt 25.03.2017, 10:04
tivolino tivolino ist offline
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Zitat von pierrevermeulen Beitrag anzeigen
Vielleicht hilft mir mal jemand auf die Sprünge: Wen oder was hat Infront gebracht? War Doc Morris deren Werk? Sonst noch was? Wußten die Infrontler nichts über die aktuelle Situation? Ehrlich nicht? Keine Kontrolle? Konnten Sie keinen neuen Geldgeber bringen, der eine Insolvenz verhindert? Ist die fehlende Summe für Infrot so riesig?
Wenn man ihre Erklärung liest, dann sind sie von dieser von vier, fünf Strippenziehern eingefädelten Nacht- und Nebelaktion genau so überrascht worden wie wir Fans, wie der Bürgermeister, wie die Ratspolitiker, wie große Teile des Verwaltungsrates etc.

Zur Erinnerung: Der von Mönning erreichte Einstieg von Infront und die damit verbundene sichere Einnahme von rund 1,2 Millionen Euro war seinerzeit ein ganz wichtiger Punkt, damit im Sommer 2013 überhaupt eine neue Mannschaft gebildet werden konnte.

Die ungefähren Zahlen liegen ja auf dem Tisch: Wir hatten in den vergangenen Jahren stets Sponsoreneinnahmen von etwa 2,2 Millionen Mark. Die ersten ca. 1,2 Mark kamen über garantierte Sponsorenquise von Infront. Die weitere Million lief ebenfalls über Infront. Davon abziehen muss man grob geschätzte 500.000 Euro an Infront-Provisionen. "Netto" blieben also 1,7 Millionen übrig.

Diese 1,7 Millionen müssen Niering, Hammer, Reimig, Laven & Co. jetzt irgendwie selber reinholen - und zwar schnell, denn die Saisonplanung muss ja endlich konkretisiert werden.

Der DocMorris-Vertrag läuft aus, so dass wir zunächst mal ohne Hauptsponsor dastehen. Und wie man hört, haben auch schon eine Reihe weiterer Sponsoren ihren Aussstieg angekündigt. Da sind 1,7 Millionen schon eine höchst ambitionierte Hausnummer. Und das heißt auch: Mit jedem Euro, mit dem wir unter den 1,7 Millionen bleiben, stehen wir beim Sponsoring zunächst mal schlechter da als bisher.

Nierings Optimismus, dass alte Sponsoren zurückkommen und neue gefunden werden, teile ich nicht. Ihm ist wohl noch nicht ganz klar, auf wie viel verbrannter Erde unsere Herren sitzen. Seine Idee, "die verbrannte Erde neu zu begrünen", dafür aber ausgerechnet die alten Böcke als Gärntergehilfen einzusetzen, ist zumindest mit Blick auf die Sponsoringaktivitäten der absolute Rohrkrepierer.

So gesehen ist der Infront-Ausstieg auf den ersten Blick eine Katastrophe. Diese Katastrophe ist aber vermutlich eiskalt einkalkuliert und gehört zum perfiden Spiel unserer Herren. Denn in ein paar Wochen werden sie uns erzählen, dass die Sponsoring-Einnahmen trotz aller übermenschlicher Bemühungen durch die Insolvenz leider dramatisch eingebrochen seien - und dass es deshalb jetzt umso wichtiger sei, einen Investor hinzuzunehmen.
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Dibe (25.03.2017), Franz Wirtz (25.03.2017), Go (25.03.2017), Hells (25.03.2017), Kreuzritter (26.03.2017), Michi Müller (26.03.2017)
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Alt 25.03.2017, 10:08
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Zitat von DerLängsteFan Beitrag anzeigen
Vielleicht gibts auch ne schicke Schmuckurkunde.
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Der Unterschied zu Anleihen, Darlehen etc. ist bei einer Anteilsübernahme, dass dieser Anteil durch eine Insolvenzeröffnung nicht verschwindet.
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  #3219  
Alt 25.03.2017, 11:14
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Blackthorne Blackthorne ist offline
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Zitat von Heinsberger LandEi Beitrag anzeigen
Der Unterschied zu Anleihen, Darlehen etc. ist bei einer Anteilsübernahme, dass dieser Anteil durch eine Insolvenzeröffnung nicht verschwindet.
Das stimmt, nach einer Insolvenz hat man dann 1 % von Nichts.

0,01 * 0 = 0

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Ein „strukturelles Defizit“ ist betriebswirtschaftlicher Unfug
Prof. Dr. Mönning, AN vom 28.09.2016
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Franz Wirtz (25.03.2017)
  #3220  
Alt 25.03.2017, 11:47
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Zitat von Blackthorne Beitrag anzeigen
Das stimmt, nach einer Insolvenz hat man dann 1 % von Nichts.

0,01 * 0 = 0

1 % von einem schuldenfreien Regionalligisten würde ich jetzt etwas höher bewerten.... Zumindest bot Kölmel sogar 100.000 € je Prozent für eine bereits siebenstellig verschuldete Alemannia...
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