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Alt 30.12.2009, 13:13   #11
Aix-la-Chapelle
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Zitat von Aixla Beitrag anzeigen
Wenn man einmal über den schwarz-gelben Tellerrand hinaus schaut, war das eine richtige Entscheidung. Ich hoffe, man bleibt dabei! Es kann doch nicht sein, dass für diesen Protzbau Millionen rausgehauen werden, wenn gleichzeitig Fördermittel für Vereine, Kindergärten, Schulen (also wieder einmal unsere Kinder) gestrichen werden. Ich hätte in meiner Einfahrt auch gerne ein paar Marmorplatten und 'nen Wintergarten und 'n neues Auto und 'ne Karibikrundfahrt..... geht aber nur, wenn die Kids demnächst ausschließlich Suppe mit Brot essen, ich sie aus sämtlichen Vereinen abmelde, auf Geschenke verzichte etc.

Es liegt m.E. vor allem in der Verantwortung des Einzelnen, ob er eine Straße sicher überquert oder nicht. Geholfen werden kann ihm durch reichlich Personal. Für eine T-Kreuzung braucht man 6 Leute, an jede Fahrbahn zwei. 1 Stunde vor dem Spiel, bis 1 Stunde danach. Incl. Spiel also knapp 4 Stunden. Eine Stunde kostet 30 Euro pro Mann (jetzt klotz ich auch mal). 4 x 6 x 30 x 2 (für die Kreuzung Porta) = 1.440 Euro pro Spiel. 1.440 x 17 = 24.480 Euro pro Jahr. Das rechnet sich in 50 Jahren noch. Und wenn zwischendurch doch ein paar Euros da sind, baut man halt eine Brücke.

Wo ist also das Problem? Den Verkehrsfluss wird es nicht viel mehr stören als bisher. Und ich finde ihn erträglich. Wenn ich den Abfluss Tivoli mit anderen Stadien vergleiche, haben wir hier ein Luxusproblem. Nach Abpfiff braucht man doch kaum länger als 30 - 40 Minuten, um freie Fahrt zu haben. Nach dem Spiel bin ich immer noch eine Weile am Fantreff. Trotzdem brauchte ich vom Spielende bis zu meiner Haustür (in Baesweiler) nie mehr als 90. Minuten.

Nun ja, zu den gekennzeichneten Sätzen gäbe es dann aus meiner Sicht doch noch folgendes zu sagen:

Einerseits naheliegend und verständlich, andererseits jedoch lassen sich Fördermittel für Baumaßnahmen aus dem entsprechend haushaltstechnisch verabschiedeten Etat nicht einfach mal so als freiwillige Zuschüsse für Vereine, Kindergärten und Schulen verwenden. Wäre zwar wünschenswert, ist verwaltungsrechtlich aber leider nicht zulässig.

Darüberhinaus ist die Planung der Brücke in der vorliegenden Form nicht allein dem Tivoli geschuldet, sondern wohl eher der Tatsache, dass die Stadt entschieden hat, aus der Krefelder Straße die repräsentative Hauptverkehrseinfahrt nach Aachen zu machen. Und eine solche Einfahrt ist bei den meisten Städten als Entree für Besucher und Touristen in der Regel nun einmal entsprechend einladend und repräsentativ gestaltet.

Und in der Regel konkurrieren Städte nun einmal um Besucher und Touristen, die Geld in den Stadtsäckel bringen. Wenn man sich alleine mal anschaut, wie Lüttich und Maastricht da investiert haben, ist Aachen wohl oder Übel unter Zugzwang.


Spätestens, wenn der erste Fan nach einem Spiel von einem Fahrzeug angefahren worden ist, wird sich diese Frage, vor allem haftungsrechtlich, wohl ganz anders stellen, und Veranstalter wie zuständige Verwaltung werden ganz ordentlich in die Bredouillie kommen. Von daher kann ich Dir hier ganz und gar nicht zustimmen.

Gruß Walter
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