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  #1061  
Alt 23.03.2018, 14:11
Mausi Mausi ist offline
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Ich bitte um Korrektur sollte ich falsch liegen, aber Handlungsvollmacht hätte dann der Präsident des TSV Alemannia Aachen 1900 e.V. und Kontrollgremium wäre der Verwaltungsrat.

MvH und der gewählte Aufsichtsrat sind für die GmbH zuständig und haben was den e.V. und somit den Spielbetrieb der Fussballer angeht nichts mehr zu sagen.
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  #1062  
Alt 23.03.2018, 20:16
Kohlscheiderjung Kohlscheiderjung ist offline
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Zitat von Mausi Beitrag anzeigen
Ich bitte um Korrektur sollte ich falsch liegen, aber Handlungsvollmacht hätte dann der Präsident des TSV Alemannia Aachen 1900 e.V. und Kontrollgremium wäre der Verwaltungsrat.

MvH und der gewählte Aufsichtsrat sind für die GmbH zuständig und haben was den e.V. und somit den Spielbetrieb der Fussballer angeht nichts mehr zu sagen.


Da werden bestimmt entsprechende Regelungen und Vereinbarungen getroffen, die Verträge der GmbH-Mitarbeiter gehen ja auf den e.V. mit über.
Schalke 04 ist auch ein e.V. Und hat Geschäftsführer, Mitarbeiter etc. Die Entscheidungen treffen dürfen , welche den lizenzspielerbereich betreffen
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  #1063  
Alt 02.04.2018, 13:13
tivolino tivolino ist offline
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Zitat von a.tetzlaff Beitrag anzeigen
Es müssen von der Führung Ideen kommen, wie man Geld von Mitgliedern und Fans einsammeln kann.
" Sonderbeitrag" oder ähnliches.
Ich wäre dabei.
Ausgezeichnete Idee! Das bei den Fans und Mitlgiedern eingesammelte Geld könnte man dann gut verwenden, um weitere Berater zu engagieren und wieder Schwung in die Investorensuche zu bringen. Wenn ich es richtig verstanden habe, war das China-Mann-Engagement eine im Grunde inhaltlich ja sehr sinnvolle und zudem satzungs- und vereinsrechtlich absolut einwandfrei abgewickelte Aktion, die bloß noch nicht das "erhoffte Ergebnis" (M. Fröhlich) gezeitigt hat. Da wäre es doch nur konsequent, die Flinte nicht gleich es Korn zu werfen, sondern den Faden zeitnah wieder aufzugreifen. China ist groß, da hat Herr Heun bestimmt noch nicht alle Regionen abgeklappert. Und dann gibt's ja auch noch Russland, Katar, Südkorea, Saudi-Arabien und und und. Es müsste doch mit dem Teufel zugehen, wenn wir nicht irgendwo auf der Welt doch noch jemand finden, der uns hilft, das "erhoffte Ergebnis" zu erreichen.

Zitat:
Zitat von tjangoxxl Beitrag anzeigen
Und da sind wir genau am Knackpunkt. Es muss weitergehen. Dazu muss der Etat zwangsläufig etwas erhöht werden. Ich finde nach wie vor die Idee vom Niering mit dem so genannten Club 36 klasse, auch wenn man den jetzt fast Club 24 nennen könnte.

Trikotsponsor für nächste Saison haben wir, neuen Ausrüster auch. Also sind die groen Baustellen geschlossen. Gehen wir mal davon aus, dass der ganz überwiegende Teil der Sponsoren bleibt, dann ist trotzdem die Frage, wie wir an mehr Kohle kommen.

Da gibt es für mich nur zwei Möglichkeiten. Sowohl die Sponsoren, als auch die Fans sollten sich überlegen, ob sie sich vorstellen könnten, sich ein Stück weit mehr zu engagieren. Bekommen wir die Mannschaft nämlich gehalten oder unter Umständen ein wenig verstärkt, dann wird es hoffentlich nächste Saison wieder mehr Zuschauer zu den Heimspielen ziehen und damit können evtl höhere Einnahmen erzielt werden usw.

Es sind doch damals Ideen ohne Ende gesammelt worden...
Gut gemeint, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass unsere Vereinsführung derlei Unterstützung wirklich nötig hat. Drohte tatsächlich die Gefahr, dass unsere tolle Mannschaft in den nächsten Wochen auseinanderfällt und dass alles in sich zusammenfallen könnte, was Fuat Kilic so eindrucksvoll aufgebaut hat, dann hätten die Herren doch sicherlich längst Alarm geschlagen und die Fan- und Mitgliederbasis mit ins Boot geholt, oder?!

Da nichts dergleichen zu vernehmen ist, gehe ich fest davon aus, dass hinter den Kulissen längst mit Hochdruck an tragfähigen Lösungen für die nächste Saison gearbeitet wird und dass man uns schon bald positive Ergebnisse in Sachen Etaterhöhung und Vertragsverlängerungen präsentieren wird.

Die ausgezeichnete regionale Vernetzung von Herrn Delheid und die noch besseren überregionalen Kontakte von Herrn Laschet, das fußballerische Fachwissen von Herrn Schleiden, Herrn Kalls hervorragende Kontakte zu den Verbänden und in höhere Etagen des Profifußballgeschäfts, dazu die geballte juristische Fachkompetenz unserer Rechtsanwälte, der Elan des neuen Geschäftsführers, der unermüdliche Einsatz von ABC-Planer Dr. Niering - dies alles wird sicherlich bald reiche Früchte tragen. Und auch wenn wir im Moment nicht viel darüber erfahren, wie genau es mit der GmbH und dem e.V. weitergehen soll, sollten wir, statt in naiven Aktionismus zu erfallen, im Moment einfach mal Vertrauen in die handelnden Akteure setzen und sie in aller Ruhe weiter arbeiten lassen. Ich jedenfalls tue dies und bin sicher, dass auch ohne irgendwelche Bettelkaktionen bald schon alles gut werden wird.
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  #1064  
Alt 02.04.2018, 13:37
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a.tetzlaff a.tetzlaff ist offline
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Zitat von tivolino Beitrag anzeigen
Ausgezeichnete Idee! Das bei den Fans und Mitlgiedern eingesammelte Geld könnte man dann gut verwenden, um weitere Berater zu engagieren und wieder Schwung in die Investorensuche zu bringen. Wenn ich es richtig verstanden habe, war das China-Mann-Engagement eine im Grunde inhaltlich ja sehr sinnvolle und zudem satzungs- und vereinsrechtlich absolut einwandfrei abgewickelte Aktion, die bloß noch nicht das "erhoffte Ergebnis" (M. Fröhlich) gezeitigt hat. Da wäre es doch nur konsequent, die Flinte nicht gleich es Korn zu werfen, sondern den Faden zeitnah wieder aufzugreifen. China ist groß, da hat Herr Heun bestimmt noch nicht alle Regionen abgeklappert. Und dann gibt's ja auch noch Russland, Katar, Südkorea, Saudi-Arabien und und und. Es müsste doch mit dem Teufel zugehen, wenn wir nicht irgendwo auf der Welt doch noch jemand finden, der uns hilft, das "erhoffte Ergebnis" zu erreichen.



Gut gemeint, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass unsere Vereinsführung derlei Unterstützung wirklich nötig hat. Drohte tatsächlich die Gefahr, dass unsere tolle Mannschaft in den nächsten Wochen auseinanderfällt und dass alles in sich zusammenfallen könnte, was Fuat Kilic so eindrucksvoll aufgebaut hat, dann hätten die Herren doch sicherlich längst Alarm geschlagen und die Fan- und Mitgliederbasis mit ins Boot geholt, oder?!

Da nichts dergleichen zu vernehmen ist, gehe ich fest davon aus, dass hinter den Kulissen längst mit Hochdruck an tragfähigen Lösungen für die nächste Saison gearbeitet wird und dass man uns schon bald positive Ergebnisse in Sachen Etaterhöhung und Vertragsverlängerungen präsentieren wird.

Die ausgezeichnete regionale Vernetzung von Herrn Delheid und die noch besseren überregionalen Kontakte von Herrn Laschet, das fußballerische Fachwissen von Herrn Schleiden, Herrn Kalls hervorragende Kontakte zu den Verbänden und in höhere Etagen des Profifußballgeschäfts, dazu die geballte juristische Fachkompetenz unserer Rechtsanwälte, der Elan des neuen Geschäftsführers, der unermüdliche Einsatz von ABC-Planer Dr. Niering - dies alles wird sicherlich bald reiche Früchte tragen. Und auch wenn wir im Moment nicht viel darüber erfahren, wie genau es mit der GmbH und dem e.V. weitergehen soll, sollten wir, statt in naiven Aktionismus zu erfallen, im Moment einfach mal Vertrauen in die handelnden Akteure setzen und sie in aller Ruhe weiter arbeiten lassen. Ich jedenfalls tue dies und bin sicher, dass auch ohne irgendwelche Bettelkaktionen bald schon alles gut werden wird.
Schöne Satire, nicht nur der Letzte Satz!

Oder stammt der Beitrag etwa vom 1. April ?
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" Der Verein ist jetzt finanziell gut aufgestellt, dass ich ihn mit ruhigem Gewissen an meinen Nachfolger übergeben kann" F. Kraemer im Sommer 2012
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RodgauAlemanne (02.04.2018)
  #1065  
Alt 02.04.2018, 13:44
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Zitat von Mausi Beitrag anzeigen
Ich bitte um Korrektur sollte ich falsch liegen, aber Handlungsvollmacht hätte dann der Präsident des TSV Alemannia Aachen 1900 e.V. und Kontrollgremium wäre der Verwaltungsrat.

MvH und der gewählte Aufsichtsrat sind für die GmbH zuständig und haben was den e.V. und somit den Spielbetrieb der Fussballer angeht nichts mehr zu sagen.
Dafür haben Sie nicht kandidiert und sind so auch nicht gewählt worden.

Mit welchen Argumenten hat man noch damals die Einführung der GmbH begründet? Hauptsächlich doch wegen des Haftungsrisikos, wenn ich mich recht erinnere.
Gilt das alles jetzt nicht mehr?

Und vor allem:
Muss dazu nicht ein Beschluss der MV vorliegen???
Jedenfalls hat die MV 2006 die Verlagerung des Spielbetriebs auf die Gmbh beschlossen.
Ich bin gespannt, mit welchen Argumenten jetzt die Rückverlagerung auf den eV ohne einen Mitgliederbeschluss begründet werden kann.

Man dreht es sich ja, wie es passt.
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  #1066  
Alt 02.04.2018, 17:28
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Blackthorne Blackthorne ist offline
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Da nichts dergleichen zu vernehmen ist, gehe ich fest davon aus, dass hinter den Kulissen längst mit Hochdruck an tragfähigen Lösungen für die nächste Saison gearbeitet wird und dass man uns schon bald positive Ergebnisse in Sachen Etaterhöhung und Vertragsverlängerungen präsentieren wird
Du bist dir aber schon bewusst, dass heute der 2. und nicht der 1. April ist.

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Ein „strukturelles Defizit“ ist betriebswirtschaftlicher Unfug
Prof. Dr. Mönning, AN vom 28.09.2016
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Dibe (02.04.2018)
  #1067  
Alt 02.04.2018, 19:41
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Ausgezeichnete Idee! Das bei den Fans und Mitlgiedern eingesammelte Geld könnte man dann gut verwenden, um weitere Berater zu engagieren und wieder Schwung in die Investorensuche zu bringen. Wenn ich es richtig verstanden habe, war das China-Mann-Engagement eine im Grunde inhaltlich ja sehr sinnvolle und zudem satzungs- und vereinsrechtlich absolut einwandfrei abgewickelte Aktion, die bloß noch nicht das "erhoffte Ergebnis" (M. Fröhlich) gezeitigt hat. Da wäre es doch nur konsequent, die Flinte nicht gleich es Korn zu werfen, sondern den Faden zeitnah wieder aufzugreifen. China ist groß, da hat Herr Heun bestimmt noch nicht alle Regionen abgeklappert. Und dann gibt's ja auch noch Russland, Katar, Südkorea, Saudi-Arabien und und und. Es müsste doch mit dem Teufel zugehen, wenn wir nicht irgendwo auf der Welt doch noch jemand finden, der uns hilft, das "erhoffte Ergebnis" zu erreichen.
Vielleicht kann sich einer ja auch mal in Kolumbien nach nem Geldgeber umsehen. Oder vielleicht doch eher Jordanien? Hat einer schon mal beinRobääärt Geiss angefragt?
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Pleite. Kurzschluss in der Geschäftsführung - Insolvenzveralter: Betriebswirtschaftlicher Friedhofsgärtner
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  #1068  
Alt 02.04.2018, 20:22
Mausi Mausi ist offline
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Dafür haben Sie nicht kandidiert und sind so auch nicht gewählt worden.

Mit welchen Argumenten hat man noch damals die Einführung der GmbH begründet? Hauptsächlich doch wegen des Haftungsrisikos, wenn ich mich recht erinnere.
Gilt das alles jetzt nicht mehr?

Und vor allem:
Muss dazu nicht ein Beschluss der MV vorliegen???
Jedenfalls hat die MV 2006 die Verlagerung des Spielbetriebs auf die Gmbh beschlossen.
Ich bin gespannt, mit welchen Argumenten jetzt die Rückverlagerung auf den eV ohne einen Mitgliederbeschluss begründet werden kann.

Man dreht es sich ja, wie es passt.
Vollkommen richtig, ich teile Ihre Auffassung.

Unabhängig von einem Mitgliederbeschluss ist es schon sehr dreist, die Mitglieder noch nicht einmal im Detail über das Vorhaben und die möglichen Risiken zu informieren. Zumindest eine Information darf man doch erwarten. Und das nicht erst wenn es eh schon zu spät ist.

Wofür haben wir da eigentlich Fanbasisnahe Vertreter sitzen? Erstaunlich, wie ruhig es ist. Waren es doch früher die ersten, die den Mund mit aufgemacht haben.

Geändert von Mausi (02.04.2018 um 20:25 Uhr)
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tivolino (02.04.2018)
  #1069  
Alt 02.04.2018, 20:58
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Die Fans dürfen sich vom sportlichen Erfolg dieser Saison nicht blenden lassen. Die sportliche Abteilung um Fuat Kilic hat seine Arbeit gemacht. Sie haben mit den ihnen zur Verfügung stehenden mageren Mitteln eine sehr gute Mannschaft geformt.

Aber diese Mannschaft spielt mit kleinem Budget und hat garantiert viele zahlungskräftigere Vereine auf sich aufmerksam gemacht. Ob die Stammelf bei einem unveränderten Etat in der kommenden Saison noch genauso aussieht wie aktuell bezweifle ich. Fuat wird für die Kaderplanung wieder viel Arbeit und Überzeugungsarbeit vor sich haben.

Der Sport hat seine Arbeit gemacht. Das bestätigen Tabelle und das Halbfinale im Pokal.

Was Präsidium und Geschäftsführer bisher geleistet haben, davon wissen wir doch eigentlich nichts. Wir erfahren doch kaum etwas. Wir sind in der Vergangenheit so oft auf die Schnauze gefallen, entscheidend sind die Zahlen. Schön und gut wenn vom Hofe sympathisch rüberkommt, Hände schüttelt und Videos dreht. Ein netter junger Mann, mehr können wir doch überhaupt nicht - weder positiv noch negativ - beurteilen.

Erik Meijer konnte in sportlich Leitnder Funktion auch gut reden und sich hervorrragend in der Öffentlichkeit verkaufen, was am Ende passiert ist, wissen wir noch zu gut. Von daher besser genau und kritischer hinschauen als vom sportlichen Erfolg geblendet zu früh den führenden Leuten blind zu vertrauen.

Die Basis sollte einfach besser mitgenommen und informiert werden.

Geändert von Mausi (02.04.2018 um 21:04 Uhr)
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Alt 02.04.2018, 21:28
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Aufsteiger Aachen Aufsteiger Aachen ist offline
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Die Fans dürfen sich vom sportlichen Erfolg dieser Saison nicht blenden lassen. Die sportliche Abteilung um Fuat Kilic hat seine Arbeit gemacht. Sie haben mit den ihnen zur Verfügung stehenden mageren Mitteln eine sehr gute Mannschaft geformt.

Aber diese Mannschaft spielt mit kleinem Budget und hat garantiert viele zahlungskräftigere Vereine auf sich aufmerksam gemacht. Ob die Stammelf bei einem unveränderten Etat in der kommenden Saison noch genauso aussieht wie aktuell bezweifle ich. Fuat wird für die Kaderplanung wieder viel Arbeit und Überzeugungsarbeit vor sich haben.

Der Sport hat seine Arbeit gemacht. Das bestätigen Tabelle und das Halbfinale im Pokal.

Was Präsidium und Geschäftsführer bisher geleistet haben, davon wissen wir doch eigentlich nichts. Wir erfahren doch kaum etwas. Wir sind in der Vergangenheit so oft auf die Schnauze gefallen, entscheidend sind die Zahlen. Schön und gut wenn vom Hofe sympathisch rüberkommt, Hände schüttelt und Videos dreht. Ein netter junger Mann, mehr können wir doch überhaupt nicht - weder positiv noch negativ - beurteilen.

Erik Meijer konnte in sportlich Leitnder Funktion auch gut reden und sich hervorrragend in der Öffentlichkeit verkaufen, was am Ende passiert ist, wissen wir noch zu gut. Von daher besser genau und kritischer hinschauen als vom sportlichen Erfolg geblendet zu früh den führenden Leuten blind zu vertrauen.

Die Basis sollte einfach besser mitgenommen und informiert werden.

Martin von Hofe holt viele Sponsoren rein, weil er endlich einer von uns ist.
Er kommt gut an auch bei Sponsoren.

Erik Meijer redete sich immer raus mit seinem so genannten Zwiebelportemonnaie.
Obwohl wir damals gut Geld ausgeben konnten durch die Aachener Münchener Versicherung.

Den Etat von damals würde ich mir heute wünschen.
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Aachen darf keine Fußball-Provinz werden!
Auch ihr entscheidet über die Zukunft unserer Alemannia! KOMMT ZUM TIVOLI!
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  #1071  
Alt 02.04.2018, 21:32
tivolino tivolino ist offline
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Vollkommen richtig, ich teile Ihre Auffassung.

Unabhängig von einem Mitgliederbeschluss ist es schon sehr dreist, die Mitglieder noch nicht einmal im Detail über das Vorhaben und die möglichen Risiken zu informieren. Zumindest eine Information darf man doch erwarten. Und das nicht erst wenn es eh schon zu spät ist.

Wofür haben wir da eigentlich Fanbasisnahe Vertreter sitzen? Erstaunlich, wie ruhig es ist. Waren es doch früher die ersten, die den Mund mit aufgemacht haben.
Man muss ja nicht alles groß öffentlich rausposaunen. Manchmal ist es doch viel besser, in weiser Voraussicht schon mal ein paar Pflöcke im stillen Kämmerlein einzuschlagen, bevor irgendwer irgendwelche öffentlichen Diskussionen entfacht oder dumme Fragen stellt.

Unsere neue TSV Alemannia Aachen GmbH beispielsweise ist bislang eigentlich zwar nur eine leere, leblose Hülle. Aber für den Fall, dass diese neue GmbH jemals zum Leben erweckt wird, hat das Präsidium vorsorglich schon mal festgezurrt, dass auch dort wieder die Präsidiumsherren die Aufsichtsratsmehrheit bilden wird. Die Herren Fröhlich, Gronen und Delheid sind bereits nominiert.

Natürlich hätte man die Mitgliedschaft nach den leidvollen Doppel-Insolvenz-Erfahrungen vorher auch mal grundsätzlich fragen können, ob diese nicht wirklich segensreiche Personalunion "Präsidium = Aufsichtsratsmehrheit" überhaupt noch erwünscht ist, ob die neue Gesellschaft überhaupt einen AR haben soll und ob sich die alten Mehrheits- und Doppelmandatsverhältnisse wirklich so gut bewährt haben, dass man sie ungeprüft auch in die neue Gesellschaft übernehmen sollte. Hat man aber nicht.

Und was einige der ehemals fanbasisnahen Gremienvertreter angeht, hast du natürlich völlig recht. Wäre vor anderthalb oder zwei Jahren auch nur der ganz zarte Verdacht aufgekommen, dass steuerbegünstigtes Mitgliedergeld aus der e.V.-Kasse auf möglicherweise nicht ganz koschere Art und Weise in GmbH-Kanäle geleitet worden ist, wäre der Ruf nach Aufklärung laut gewesen. Und einige von denen, die damals am lautesten nach Transparenz und Information gerufen hätten, sind heute die größten Schweiger.
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a.tetzlaff (02.04.2018)
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Alt 02.04.2018, 22:14
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Oche_Alaaf_1958 Oche_Alaaf_1958 ist offline
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Was mir ehrlich gesagt gehörig auf den Keks geht ist das Vorgehen von Niering.

Wieso hat er bloß die Schulden des ersten und laut Mönning endgültig abgeschlossenen ersten Insolvenzverfahrens mit in das zweite Insolvenzverfahren reingezogen, womit er die Sache unnötig verkompliziert hat.

Und hat er nicht groß angekündigt, zum Ende des Jahres die Sache abgeschlossen zu haben. Mittlerweile haben wir April und ein Ende ist nicht mal annähernd absehbar.

Genauso ist dann Plan B mit der neuen GmbH gescheitert.

Jetzt also die Rückübertragung der Spielgenehmigung auf den e.V.

Bleibt die Frage, wann denn nun endlich, wann konkret und wie abgesichert ist das.

Wir müssen endlich aus der Insolvenz raus, damit es sich für Sponsoren überhaupt lohnt, Geld in die Mannschaft zu investieren.

Zudem verlieren wir ansonsten wieder Zeit, wieder eine Saison, in der der Etat nicht nachhaltig erhöht werden kann.

Wieder eine Saison, in der wir die besten Spieler nicht halten können. Wieder eine Saison, in der wir wieder ganz neu beginnen müssen.

Von daher, mach endlich hinne, Niering, so oder so.
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a.tetzlaff (02.04.2018), Achim F. (03.04.2018), Cindy Lou (03.04.2018), LaPalma (02.04.2018), Michi Müller (03.04.2018), Monti (02.04.2018), Steen (02.04.2018)
  #1073  
Alt 02.04.2018, 23:05
Aki Aki ist offline
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Zitat von tivolino Beitrag anzeigen
Unsere neue TSV Alemannia Aachen GmbH beispielsweise ist bislang eigentlich zwar nur eine leere, leblose Hülle. Aber für den Fall, dass diese neue GmbH jemals zum Leben erweckt wird, hat das Präsidium vorsorglich schon mal festgezurrt, dass auch dort wieder die Präsidiumsherren die Aufsichtsratsmehrheit bilden wird. Die Herren Fröhlich, Gronen und Delheid sind bereits nominiert.

Natürlich hätte man die Mitgliedschaft nach den leidvollen Doppel-Insolvenz-Erfahrungen vorher auch mal grundsätzlich fragen können, ob diese nicht wirklich segensreiche Personalunion "Präsidium = Aufsichtsratsmehrheit" überhaupt noch erwünscht ist, ob die neue Gesellschaft überhaupt einen AR haben soll und ob sich die alten Mehrheits- und Doppelmandatsverhältnisse wirklich so gut bewährt haben, dass man sie ungeprüft auch in die neue Gesellschaft übernehmen sollte. Hat man aber nicht.
Aufsichtsrat für die „TSV Alemannia Aachen GmbH“ mit gewählten Fach-Mitgliedern? Ist wohl eher nicht geplant!

Zitat:
10.3 Die Mitgliederversammlung muss im ersten Halbjahr eines jeden Geschäftsjahres stattfinden. Sie wird vom Präsidium in Abstimmung mit dem Verwaltungsrat einberufen. Die Einladung erfolgt schriftlich unter Angabe der Tagesordnung und der vollständigen namentlichen Vorschlagslisten für anstehende Personenwahlen. Die Einladungsfrist gilt als gewahrt, wenn die Einladungen 20 Tage vor der Mitgliederversammlung bei der Post unter der letzten dem Verein bekannten Mitgliederanschrift aufgegeben worden sind.

10.4 Stehen Wahlen bei einer Mitgliederversammlung an, werden die Mitglieder hierauf per E-Mail – soweit sie ihre entsprechende Adresse beim Verein hinterlegt haben –, auf der Internetseite des Vereins, einmalig in der örtlichen Tagespresse und/oder auf sonstige geeignete Weise spätestens 90 Tage vor der Mitgliederversammlung unter Nennung des Termins der Versammlung und auf die Möglichkeit zur Unterbreitung eigener Kandidatenvorschläge gemäß § 10.6 hingewiesen.
Mit überschlägiger Berechnung hätte ich über Ostern eine Info zur Mitgliederversammlung erhalten sollen, wenn diese im ersten Halbjahr stattfinden soll und für Wahlen die 90-Tage-Frist beachtet wird. Da der Verwaltungsrat bestimmt alle Satzungsvorgaben genau prüft und nicht einfach Ideen des Präsidiums abnickt, wird es wohl in absehbarer Zeit keinen äquivalenten Aufsichtsrat für die neue GmbH geben.

Es sei denn, dass man es sich dreht, wie es passt.

Aufsichtsrat ohne gewählte Mitgliedervertreter?
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tivolino (02.04.2018)
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Alt 02.04.2018, 23:17
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Vollkommen richtig, ich teile Ihre Auffassung.

Unabhängig von einem Mitgliederbeschluss ist es schon sehr dreist, die Mitglieder noch nicht einmal im Detail über das Vorhaben und die möglichen Risiken zu informieren. Zumindest eine Information darf man doch erwarten. Und das nicht erst wenn es eh schon zu spät ist.

Wofür haben wir da eigentlich Fanbasisnahe Vertreter sitzen? Erstaunlich, wie ruhig es ist. Waren es doch früher die ersten, die den Mund mit aufgemacht haben.

Welche fanbasisnahe Gremienvertreter haben wir denn eigentlich?
Diejenigen, die aus der Mitgliedschaft vorgeschlagen wurden?
Das sind ja nicht viele.

Einige Mitglieder des VR haben sich ja in weiser Vorraussicht direkt vom Präsidium vorschlagen lassen, sodass man sie im Nachhinein auch nicht als fanbasisnah bezeichnen kann.

Das Präsidium, das sich ja selbst vorgeschlagen hat, hat sich wie immer bei Alemannia seine Aufsichtsgremien de fakto selbst ausgesucht

Es ist wie es immer war bei Alemannia!!
Der besch...ene FC Köln hat mehr Vereinsdemokratie als Alemannia Aachen.
Es fällt einem schwer, das zu sehen.
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tivolino (02.04.2018)
  #1075  
Alt 02.04.2018, 23:36
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Zitat von Oche_Alaaf_1958 Beitrag anzeigen
Was mir ehrlich gesagt gehörig auf den Keks geht ist das Vorgehen von Niering.

Wieso hat er bloß die Schulden des ersten und laut Mönning endgültig abgeschlossenen ersten Insolvenzverfahrens mit in das zweite Insolvenzverfahren reingezogen, womit er die Sache unnötig verkompliziert hat.

Und hat er nicht groß angekündigt, zum Ende des Jahres die Sache abgeschlossen zu haben. Mittlerweile haben wir April und ein Ende ist nicht mal annähernd absehbar.

Genauso ist dann Plan B mit der neuen GmbH gescheitert.

Jetzt also die Rückübertragung der Spielgenehmigung auf den e.V.

Bleibt die Frage, wann denn nun endlich, wann konkret und wie abgesichert ist das.

Wir müssen endlich aus der Insolvenz raus, damit es sich für Sponsoren überhaupt lohnt, Geld in die Mannschaft zu investieren.

Zudem verlieren wir ansonsten wieder Zeit, wieder eine Saison, in der der Etat nicht nachhaltig erhöht werden kann.

Wieder eine Saison, in der wir die besten Spieler nicht halten können. Wieder eine Saison, in der wir wieder ganz neu beginnen müssen.

Von daher, mach endlich hinne, Niering, so oder so.
Nun ja, man muss schon berücksichtigen, dass Niering hier in den vergangenen zwölf Monaten eine Menge Zeit,Arbeit und Geld aufgewendet hat, um unseren Laden irgendwie am Laufen zu halten. Jetzt geht es aus Alemannia-Sicht hoffentlich in die Schlussphase. Da denkt er natürlich auch an seine eigene Vergütung. Das Geld der Zweckgesellschaft aus der ersten Insolvenz ist da eine reizvolle - und dem Vernehmen nach womöglich die einzige - Möglichkeit, noch ein bisschen was für seine Firma rauszuholen.
Aktuell strebt er deshalb einen Vergleich an:
Um lange juristische Streitigkeiten mit Mönnings Lager zu vermeiden, soll die Zweckgesellschaft von ihrer kanppen Million mindestens 100.000 Euro für das zweite Verfahren rausrücken. Davon würde er dann, wenn ich richtig recherchiert habe, erstmal einen Teil für seine Vergütung abzwacken und den Rest dann an die Neu-Gläubiger ausschütten.
Wie es für mich als Außenstehenden aussieht, wird da hart um jeden Euro gefightet. Das ist aber eigentlich nicht unser Problem. Wenn die geplante Rückübetragung auf den e.V. klappt, wären wir aus dem Schneider und Niering und Mönning/Klehfisch können sich streiten solane sie wollen.
Leider scheint ein solcher Asset-Deal aber eine komplizierte Angelegenheit zu sein. Da muss jeder einzelne Vermögenswert, der von der insolventen Gesellschaft auf den Käufer (in unsrem Fall der e.V.) übertragen werden soll, geprüft und beurkundet werden - auch dann ,wenn letztlich alles für einen symbolischen Euro über die Theke gehen soll.
In der jüngsten Gläubigerversammlung stand sowohl der Vergleich mit drr Zweckgesellschaft als auch die Rückübertragung des operativen Geschäfts auf den e.V. zur Beschlussfassung an. Selbst wenn die Gläubiger den Grundsatzbeschlüssen zugestimmt haben, werden aber noch zahlreiche Details zu klären und Formalitäten zu erledigen sein. Nach meiner laienhaften Einschätzung kann es aber funktionieren, dass wir zum 1.7. wieder auf eigenen Füssen stehen.
Und bevor mir jemand mal wieder die Weitergabe angeblicher Interna anlastet: Alles,was ich hier geschrieben habe, kann man sich aus öffentlich zugänglichen Quellen anlesen.
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  #1076  
Alt 03.04.2018, 09:05
tivolino tivolino ist offline
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Zitat von Mausi Beitrag anzeigen
Vollkommen richtig, ich teile Ihre Auffassung.

Unabhängig von einem Mitgliederbeschluss ist es schon sehr dreist, die Mitglieder noch nicht einmal im Detail über das Vorhaben und die möglichen Risiken zu informieren. Zumindest eine Information darf man doch erwarten. Und das nicht erst wenn es eh schon zu spät ist.

Wofür haben wir da eigentlich Fanbasisnahe Vertreter sitzen? Erstaunlich, wie ruhig es ist. Waren es doch früher die ersten, die den Mund mit aufgemacht haben.
Das sehe ich auch so. Der Mitgliederbeschluss, den Profifußball aus guten Gründen in eine GmbH auszugliedern, ist zwar schon zwölf Jahre alt. De facto plant das Präsidium nun aber anscheinend, diesen Mitgliederbeschluss aufzuheben bzw. rückgängig zu machen und den Profifußball wieder in den e.V. zu holen. Das mag satzungstechnisch durchaus in Ordnung sein. Trotzdem ist die Annullierung eines Mitgliederbeschlusses eine weitreichende Entscheidung, deren Beweggründe und Konsequenzen man zeitnah erläutern sollte.

Ohnehin wird mir die mehr als zurückhaltende Informationspolitik der Vereinsführung immer mehr zum Rätsel. Man gründet eine neue, inzwischen längst offiziell eingetragene GmbH, bestellt auch schon einen Aufsichtsrat - und verliert offziell kein einziges Wort darüber.

Der Gläubigerversammlung wird mit der Rückübertragung des operativen Geschäfts in den e.V. für einen symbolischen Euro ein Beschlussvorschlag zur Abstimmung vorgelegt, den man durchaus als absoluten Meilenstein im laufenden Verfahren betrachten kann - und die Vereinsmitglieder werden nicht einmal darüber informiert, dass eine für ihren Klub sehr wichtige Versammlung überhaupt stattgefunden hat und wie es nun konkret weitergehen soll.

Man muss sicherlich nicht jeden kleinen Verfahrensschritt groß in der Öffentlichkeit erklären und kommentieren. Aber wenn selbst so weitreichende Pläne wie diese im deutschen Fußball angeblich ja einmalige geplante Rückübertragung in keiner Weise kommuniziert werden und wenn man offenbar meint, es reiche aus, das Mitglieder-Fußvolk irgendwann in ein paar Moanten auf der JHV im Nachhinein über die vollzogenen Schritte in Kenntnis zu setzen, dann wirkt das auf mich sehr arrogant und alles andere als vertrauenserweckend.
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a.tetzlaff (03.04.2018), Franz Wirtz (03.04.2018)
  #1077  
Alt 03.04.2018, 10:29
Zaungast Zaungast ist gerade online
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Ich bin kein Vereinsmitglied der Alemannia. Soweit ich das verstehe, aber einige andere hier schon.

Nach meinem Verständnis von Vereinswesen ist ein Vereinsvorstand keine abgeschottete Geschäftsetage und die Mitgliederschaft kein zu erduldendes Fußvolk. Sondern der Vorstand ist gewählte Vertretung der Mitgliedschaft. Er spricht und handelt in ihrem Namen, ist ihr aber auch Rechenschaft schuldig. Und das nicht nur zur Jahreshauptversammlung, sondern jederzeit, wenn einer danach fragt.

Wenn man sich also – versprochene Transparenz hin oder her – unzureichend informiert findet und sich Sorgen macht, warum geht dann keiner einfach mal zum Vereinsbüro oder was immer zuständig ist, und verlangt Kraft seiner Mitgliedschaft Auskunft und Einblick? Oder falls denn Andere gemäß der Satzung vorgeschaltet sind, warum tritt denen keiner mal auf die Füße und dringt auf Aufklärung?
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Franz Wirtz (03.04.2018)
  #1078  
Alt 03.04.2018, 11:15
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Oche_Alaaf_1958 Oche_Alaaf_1958 ist offline
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Zitat von tivolino Beitrag anzeigen
Nun ja, man muss schon berücksichtigen, dass Niering hier in den vergangenen zwölf Monaten eine Menge Zeit,Arbeit und Geld aufgewendet hat, um unseren Laden irgendwie am Laufen zu halten. Jetzt geht es aus Alemannia-Sicht hoffentlich in die Schlussphase. Da denkt er natürlich auch an seine eigene Vergütung. Das Geld der Zweckgesellschaft aus der ersten Insolvenz ist da eine reizvolle - und dem Vernehmen nach womöglich die einzige - Möglichkeit, noch ein bisschen was für seine Firma rauszuholen.
Aktuell strebt er deshalb einen Vergleich an:
Um lange juristische Streitigkeiten mit Mönnings Lager zu vermeiden, soll die Zweckgesellschaft von ihrer kanppen Million mindestens 100.000 Euro für das zweite Verfahren rausrücken. Davon würde er dann, wenn ich richtig recherchiert habe, erstmal einen Teil für seine Vergütung abzwacken und den Rest dann an die Neu-Gläubiger ausschütten.
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Leider scheint ein solcher Asset-Deal aber eine komplizierte Angelegenheit zu sein. Da muss jeder einzelne Vermögenswert, der von der insolventen Gesellschaft auf den Käufer (in unsrem Fall der e.V.) übertragen werden soll, geprüft und beurkundet werden - auch dann ,wenn letztlich alles für einen symbolischen Euro über die Theke gehen soll.
In der jüngsten Gläubigerversammlung stand sowohl der Vergleich mit drr Zweckgesellschaft als auch die Rückübertragung des operativen Geschäfts auf den e.V. zur Beschlussfassung an. Selbst wenn die Gläubiger den Grundsatzbeschlüssen zugestimmt haben, werden aber noch zahlreiche Details zu klären und Formalitäten zu erledigen sein. Nach meiner laienhaften Einschätzung kann es aber funktionieren, dass wir zum 1.7. wieder auf eigenen Füssen stehen.
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Ist in diesem Fall schon o.k. so.

Und unterstreicht im Ergebnis das, worum es eigentlich geht. Der gute Herr Niering hat das Verfahren verkompliziert und zieht es in die Länge, um für sich selbst zusätzliche Kohle abzugreifen.

Finde ich persönlich widerlich und steht entgegen der heeren und salbungsvollen Äußerungen in Sachen Wohl u. Wehe der Alemannia, dessen Geschicke er seit langem lenkt.
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Geändert von Oche_Alaaf_1958 (03.04.2018 um 11:43 Uhr)
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Kai (25.04.2018)
  #1079  
Alt 03.04.2018, 12:57
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Ausgezeichnete Idee! Das bei den Fans und Mitlgiedern eingesammelte Geld könnte man dann gut verwenden, um weitere Berater zu engagieren und wieder Schwung in die Investorensuche zu bringen. Wenn ich es richtig verstanden habe, war das China-Mann-Engagement eine im Grunde inhaltlich ja sehr sinnvolle und zudem satzungs- und vereinsrechtlich absolut einwandfrei abgewickelte Aktion, die bloß noch nicht das "erhoffte Ergebnis" (M. Fröhlich) gezeitigt hat. Da wäre es doch nur konsequent, die Flinte nicht gleich es Korn zu werfen, sondern den Faden zeitnah wieder aufzugreifen. China ist groß, da hat Herr Heun bestimmt noch nicht alle Regionen abgeklappert. Und dann gibt's ja auch noch Russland, Katar, Südkorea, Saudi-Arabien und und und. Es müsste doch mit dem Teufel zugehen, wenn wir nicht irgendwo auf der Welt doch noch jemand finden, der uns hilft, das "erhoffte Ergebnis" zu erreichen.



Gut gemeint, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass unsere Vereinsführung derlei Unterstützung wirklich nötig hat. Drohte tatsächlich die Gefahr, dass unsere tolle Mannschaft in den nächsten Wochen auseinanderfällt und dass alles in sich zusammenfallen könnte, was Fuat Kilic so eindrucksvoll aufgebaut hat, dann hätten die Herren doch sicherlich längst Alarm geschlagen und die Fan- und Mitgliederbasis mit ins Boot geholt, oder?!

Da nichts dergleichen zu vernehmen ist, gehe ich fest davon aus, dass hinter den Kulissen längst mit Hochdruck an tragfähigen Lösungen für die nächste Saison gearbeitet wird und dass man uns schon bald positive Ergebnisse in Sachen Etaterhöhung und Vertragsverlängerungen präsentieren wird.

Die ausgezeichnete regionale Vernetzung von Herrn Delheid und die noch besseren überregionalen Kontakte von Herrn Laschet, das fußballerische Fachwissen von Herrn Schleiden, Herrn Kalls hervorragende Kontakte zu den Verbänden und in höhere Etagen des Profifußballgeschäfts, dazu die geballte juristische Fachkompetenz unserer Rechtsanwälte, der Elan des neuen Geschäftsführers, der unermüdliche Einsatz von ABC-Planer Dr. Niering - dies alles wird sicherlich bald reiche Früchte tragen. Und auch wenn wir im Moment nicht viel darüber erfahren, wie genau es mit der GmbH und dem e.V. weitergehen soll, sollten wir, statt in naiven Aktionismus zu erfallen, im Moment einfach mal Vertrauen in die handelnden Akteure setzen und sie in aller Ruhe weiter arbeiten lassen. Ich jedenfalls tue dies und bin sicher, dass auch ohne irgendwelche Bettelkaktionen bald schon alles gut werden wird.
Ich mag es, wenn man konstruktiv ist. Das zeichnet ja ein positives Miteinander aus...
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  #1080  
Alt 03.04.2018, 13:12
tivolino tivolino ist offline
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Zitat von Oche_Alaaf_1958 Beitrag anzeigen
Ist in diesem Fall schon o.k. so.

Und unterstreicht im Ergebnis das, worum es eigentlich geht. Der gute Herr Niering hat das Verfahren verkompliziert und zieht es in die Länge, um für sich selbst zusätzliche Kohle abzugreifen.

Finde ich persönlich widerlich und steht entgegen der heeren und salbungsvollen Äußerungen in Sachen Wohl u. Wehe der Alemannia, dessen Geschicke er seit langem lenkt.
Gemach, gemach. Nicht Niering hat unsere zweite Insolvenz zu verantworten, sondern Leute, die - weil echte Ursachenforschung ja bewusst vermieden wird - bislang in keiner Weise für das geradegestanden, sich zumindest entschuldigt oder gar Verantwortung übernommen hätten, was sie da so phänomenal verbockt haben.

Wenn es nun aber tatsächlich gelingt, dass der Verein mit der Insolvenz bald nichts mehr zu tun hat, zum 1.7. einen unbelasteten, schuldenfreien Profibetrieb übernehmen und ihn frei und eigenverantwortlich fortführen kann, wären wir wahrlich mit einem blauen Auge davongekommen, sollten Niering durchaus dankbar sein und ihm auch sein Honorar gönnen. Man kann nur hoffen, dass auf der Zielgeraden nicht noch irgendwelche Stolperfallen verborgen sind, von denen wir noch nichts wissen.
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