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  #281  
Alt 11.07.2013, 10:10
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Harvey Specter Harvey Specter ist offline
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Zitat von Wolfgang Beitrag anzeigen
Diese Gesellschaft hat allerdings nie während e.V. Zeiten den Betrieb aufgenommen, die Einlage der Kinowelt wurde mit Marketingleistungen verrechnet. Nach dem Aufstieg und der Insolvenz von Kinowelt 2001 wurde es um dieses "Thema" sehr ruhig.
Vielleicht habe ich Dich falsch verstanden. Das Gezeichnete Kapital der Gesellschaft ist eingezahlt (kein entsprechender Ausweis von "ausstehenden Einlagen", aber entsprechendes Bankguthaben) und somit ist die Einlage erst einmal geleistet. Da die GmbH die werbende Tätigkeit anscheinend nie aufgenommen hat, sind wohl nie Erträge angefallen. Somit wird der Verlustvortrag aus den laufenden Kosten (JA, IHK, etc.) langsam entstanden sein. Eine Verrechnung mit Marketingleistungen hätte zu einen deutlich höheren Verlustvortrag führen müssen und wäre eigentlich nicht rechtens, da schon "verschleierte Sachgründungen" problematisch sind. Wenn der TSV und Kölmel die GmbH zusammen gegründet haben, kann und darf eigentlich keine Verrechnung stattgefunden haben.

Vielleicht meintest Du, dass Alemannia die GmbH aber erst zu 100% selber gegründet hat und dann anschließend 49% der Anteile verkauft hat. Hier wäre es plausibel, wenn dann der TSV die Kaufpreisforderung mit Schulden aus Marketingleistungen verrechnet hätte.



Zitat:
Zitat von Kiki13 Beitrag anzeigen
Diese GmbH, bzw. die 51 % Anteile wurden ja dann in die AA GmbH mit ausgegliedert. Bei den 49 % vermute ich mal, dass die Kölmel gehörten. Die Gesellschaft muss dann wahrscheinlich 2009 liquidiert worden sein, oder insolvent geworden sein, da ja nur die Bilanzen bis Mitte 2007 eingestellt sind, und die Geschäftsführer erst Ende 2008 bestellt wurden.
Ich vermute nicht, dass die Gesellschaft liquidiert wurde. Mittels Googel habe ich wahllos eine Liquidation im Aachener Raum gesucht.
http://www.aachener-nachrichten.de/l...passe-1.412953

Wenn Du die "Becker Textil" in unternehmensregister.de suchst, wirst Du feststellen, dass dort viel mehr Einträge, auch insbesondere zur Liquidation, zu finden sind. Entweder war noch keine Liquidation, oder es wurde vielmehr nicht angemeldet oder nicht richtig veröffentlicht. Eigentlich hätte ja auch FK irgendwann mal wieder als Gechäftsführer abberufen werden müssen und dies wäre anzuzeigen.

Ich vermute vielmehr, dass sich keine Person dafür zuständig fühlt und somit schlicht einfach nichts mehr passiert. Vielleicht sollte mal jemand beim Bundesanzeiger nachfragen, dann dürfte das Bundesamt der Justiz tätig werden und dann wird vielleicht (neben dem noch immer ausstehenden Jahresabschluss 2011 der GmbH; Hallo Herr Mönig) hier mal wieder etwas nachträglich offengelegt.
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Geändert von Harvey Specter (11.07.2013 um 10:33 Uhr)
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Alt 11.07.2013, 11:08
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Zitat von Wolfgang Beitrag anzeigen
Ende Oktober 1998 haben uns die 2,4 Mio. DM damals vor der Insolvenz gerettet. Einen Monat später wurde auf der HV Dr. Michael Kölmel unter großem Applaus in den Verwaltungsrat gewählt. Ich meine mich aber erinnern zu können, dass er auf Drängen des DFB da wieder raus musste, da die Kinowelt auch andere Vereine ähnlich unterstützte und der DFB eine gewisse Gefahr der Wettbewerbsverzerrung sah. Auf dieser HV wurde vom damaligen Präsidenten Sawalies bekannt gegeben (da wurden die Mitglieder nicht gefragt), dass demnächst eine Vermarktungsgesellschaft gegründet werden soll, in der die Alemannia die Mehrheit besitzt und die das gesamte Marketing des Vereins übernimmt.

Diese Gesellschaft hat allerdings nie während e.V. Zeiten den Betrieb aufgenommen, die Einlage der Kinowelt wurde mit Marketingleistungen verrechnet. Nach dem Aufstieg und der Insolvenz von Kinowelt 2001 wurde es um dieses "Thema" sehr ruhig.
Sollte nicht Sawalies dann GF bei Kölmel werden? Das war alles eine total unübersichtliche Situation damals - ich erinnere mich dass das Gründen bzw. Ausgliedern der Lizenzspielabteilung damals immer mit dem Hinweis auf die Kölmel Geschichte als nicht möglich abgetan wurde.
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  #283  
Alt 11.07.2013, 12:56
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Zitat von Dexter Beitrag anzeigen
Vielleicht habe ich Dich falsch verstanden. Das Gezeichnete Kapital der Gesellschaft ist eingezahlt (kein entsprechender Ausweis von "ausstehenden Einlagen", aber entsprechendes Bankguthaben) und somit ist die Einlage erst einmal geleistet. Da die GmbH die werbende Tätigkeit anscheinend nie aufgenommen hat, sind wohl nie Erträge angefallen. Somit wird der Verlustvortrag aus den laufenden Kosten (JA, IHK, etc.) langsam entstanden sein. Eine Verrechnung mit Marketingleistungen hätte zu einen deutlich höheren Verlustvortrag führen müssen und wäre eigentlich nicht rechtens, da schon "verschleierte Sachgründungen" problematisch sind. Wenn der TSV und Kölmel die GmbH zusammen gegründet haben, kann und darf eigentlich keine Verrechnung stattgefunden haben.

Vielleicht meintest Du, dass Alemannia die GmbH aber erst zu 100% selber gegründet hat und dann anschließend 49% der Anteile verkauft hat. Hier wäre es plausibel, wenn dann der TSV die Kaufpreisforderung mit Schulden aus Marketingleistungen verrechnet hätte.

....
Also wie die Gründung dieser Gesellschaft erfolgt ist, kann ich nicht sagen. So nah dran an diesem Geschehen war ich damals nicht. Evtl. ist das aber genau der Streitpunkt. Es heißt doch jetzt, Kölmel will sein Darlehen zurück. Von Darlehen war damals keine Rede.

BTW: Das ist aus Erinnerung und vom Hörensagen. Wie tatsächlich vor 1. und 2. Instanz argumentiert wurde, weiß ich auch nicht. In 1. aber offensichtlich besser als in 2.
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Alt 11.07.2013, 13:04
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Internet-Historie

Kölmel wurde 1998 in den Verwaltungsrat gewählt …
http://www.alemannia-der-aufstieg.de/html/14.html
Zitat:
Mit den sportlichen Erfolgen im Rücken gelang es gestern eine recht zügige Jahreshauptversammlung durchzuführen. 226 stimmberechtigte Mitglieder waren gestern Abend im Saaltheater Geulen anwesend, die das alte Präsidium fast einstimmig entlasteten und komplett auch wiederwählten. Nach den Berichten der Abteilungsvertreter forderte besonders die Bilanz des Schatzmeisters besondere Aufmerksamkeit. Hans Bey konnte von finanziellen Erfolgen der letzten Monate berichten, die dazu führten, daß für diese Saison ein 4,5 Millionen Etat aufgestellt werden konnte. Zwar ist man mit einer kalkulierten Unterdeckung von 1,4 Millionen in die Saison gegangen, doch sei man optimistisch, diese bis Saisonende schließen zu können. Wesentlich dazu beitragen wird das finanzielle Engagement der „Kinowelt“, dessen Geschäftsführer Dr. Kölmer eigens für diese Versammlung aus München angereist war. […]
Über die Zusammenarbeit mit der „Kinowelt“ konnte Präsident Sawalies weiterhin berichten, daß demnächst eine Gesellschaft zur Vermarktung gegründet wird, in der die Alemannia die Mehrheit besitzt, und die das gesamte Marketing des Vereins übernimmt.[…] Neu in den Verwaltungsrat gewählt wurde von der Versammlung Dr. Michael Kölmel von der KINOWELT Medien AG.
… und trat 1999 aufgrund der DFB-Statuten wieder aus.
http://www.welt.de/print-welt/article572110/Die-Patienten-des-Dr-Koelmel.html
Zitat:
Das Prinzip ist einfach: Die Klubs bekommen für fünf bis sieben Jahre Geld im voraus, quasi zur freien Verfügung. Die Gegenleistung: die Gründung einer Marketing-Gesellschaft, deren Einnahmen zwischen Verein und Investor geteilt werden. Solange man nicht in der Bundesliga spielt, schmerzt das keinen Klub. Zudem gilt der DFB-Grundsatz, daß die Vereine niemals ihre Stimm-Mehrheit abgeben dürfen. Noch ein Riegel schoben die Funktionäre Kölmel vor: Die neueste DFB-Initiative zur Vermeidung heikler Einflußnahmen von Sponsoren und Manipulations-Verdächtigungen verbietet Kölmel, bei mehreren Klubs Ämter zu haben. Prompt trat er als Aufsichtsrats-Boß bei Union Berlin zurück, ebenso schied er bei Alemannia Aachen als Verwaltungsrat aus. Schaden wird das niemandem. Der Kino-König, dessen Unternehmen einen Börsenwert von ca. 1,7 Milliarden Mark hat, ist beruflich derart belastet, daß er nicht im mindesten danach trachtet, seine knapp bemessene Freizeit in Verwaltungsrats-Sitzungen zuzubringen.
auch
http://www.focus.de/sport/mehrsport/fussball-eisern-ohne-gulasch_aid_175891.html


1999 hat Sawalies Visionen und eigene berufliche Aussichten.
http://www.welt.de/print-welt/article585725/Alemannia-Aachen-spielt-sich-ohne-Stars-in-einen-Rausch.html
Zitat:
Im kleinen Kreis erschreckte Wilfried Sawalies jüngst seine Zuhörer. "Wir bleiben nicht in der 2. Liga", behauptete der Präsident von Alemannia Aachen und verzog dabei keine Miene. Doch während die Ohrenzeugen den Klub wieder in der fußballerischen Diaspora verschwinden sahen, hatte Sawalies den Blick in die entgegengesetzte Richtung geworfen: Alemannia auf den Spuren des SSV Ulm, schnurstracks von der Regionalliga in die Bundesliga.[…]Doch es gibt auch Sorgen in dem Verein, der im Oktober des vergangenen Jahres eine Kooperation mit der Münchner "Kinowelt Medien AG" von Michael Kölmel einging. Die Vorstandskollegen sind sich nicht grün mit Wilfried Sawalies. Der Präsident drohe, wenn noch nicht geschehen, die Bodenhaftung zu verlieren. Seinen geplanten Berufswechsel zur Kinowelt-Tochter "Sportwelt" hat der Vereinschef bis zur Mitgliederversammlung im November zurückgestellt: Vereinsamt und Tätigkeit für einen Mehrfachsponsor sind nicht erlaubt.

Das Kölmel-Konstrukt sah 2000 eigentlich anders aus. Er wäre dann an beiden GmbHs beteiligt gewesen.
http://www.faz.net/aktuell/sport/hintergrund-die-fussball-welt-des-michael-koelmel-112520.html
Zitat:
Die Sportwelt gründet im Namen der Vereine eine Marketing GmbH, an der die Beteiligungsgesellschaft 74,9 Prozent besitzt. Mit den restlichen 25,1 Prozent hat der Verein zumindest eine Sperrminorität und verliert sein Mitspracherecht nicht vollständig. Trotz der Besitzverhältnisse zieht die Sportwelt nach eigenen Angaben nur 15 Prozent des Umsatzes als Ausschüttung ab. 70 bis 80 Prozent fließen an die Spielbetriebs GmbH des Vereins, an der die Sportwelt 49,9 Prozent der Anteile hält. Der Großteil des erwirtschafteten Geldes bleibt so im Verein. Ziel ist dabei die langfristige Entwicklung der Clubs.
Ganz interessant, dass Kölmel 2001 allgemein kritisiert.
http://www.faz.net/aktuell/sport/fussball-finanzchaos-kinowelt-chef-koelmel-kritisiert-klubs-und-dfb-121887.html


2001 tritt Alemannia aus.
http://www.welt.de/print-welt/article473998/Der-erste-Klub-verlaesst-die-Sportwelt.html
Zitat:
Hans Bay, Präsident von Zweitligist Alemannia Aachen, erzählt: "Die Verträge bezüglich der dezentralen Fernsehvermarktung waren fertig und sollten am Dienstag nach Pfingsten unterzeichnet werden. Pfingstmontag kam der Anruf der Sportwelt, es werde nichts - mangels Zahlungsfähigkeit." Aachen ist mittlerweile klammheimlich aus der Reihe der Sportwelt-Klubs ausgeschieden, eine GmbH wurde zwar gegründet, aber nie aktiv. Bay: "Wir waren mir den Konditionen nicht einverstanden. Die anderen sind Sportwelt auf den Leim gegangen, wir nicht. Es gibt keine Partnerschaft mehr."
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"Nach dem Skandal ist hier immer vor dem Skandal", sagt Christoph Pauli, der als Sportchef der Aachener Zeitung in den letzten Jahren etliche davon hat aufschreiben müssen. [DIE ZEIT No. 06/2004 v. 29.01.2004]
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  #285  
Alt 11.07.2013, 13:04
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Ach, Kölmel war sogar im Verwaltungsrat?
Klar, dass der DFB das kippte. Ich denke mal, dass dies damals schon so in den Statuten geregelt war.
Sawalies ging ja dann auch zu Kölmel, wenn ich richtig gelesen habe.

...
Damals begann erst so eine Diskussion wie heute bei der 50+1-Regelung. Was passiert, wenn im Auf- oder Abstiegskampf zwei "Kölmel-Vereine" gegeneinander antreten, war die Sorge außerhalb. So etwas war relativ neu.
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mise (11.07.2013)
  #286  
Alt 11.07.2013, 13:52
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...
Gut recherchiert. Passt ja alles zusammen.

2001 tritt Alemannia aus.
http://www.welt.de/print-welt/article473998/Der-erste-Klub-verlaesst-die-Sportwelt.html
Zitat:
Hans Bay, Präsident von Zweitligist Alemannia Aachen, erzählt: "Die Verträge bezüglich der dezentralen Fernsehvermarktung waren fertig und sollten am Dienstag nach Pfingsten unterzeichnet werden. Pfingstmontag kam der Anruf der Sportwelt, es werde nichts - mangels Zahlungsfähigkeit." Aachen ist mittlerweile klammheimlich aus der Reihe der Sportwelt-Klubs ausgeschieden, eine GmbH wurde zwar gegründet, aber nie aktiv. Bay: "Wir waren mir den Konditionen nicht einverstanden. Die anderen sind Sportwelt auf den Leim gegangen, wir nicht. Es gibt keine Partnerschaft mehr."
... und dann der Sportwelt eine Schlussrechnung gestellt über bis dahin angefallene Leistungen und Rechte über - inkl. MWSt. - genau den 1998 gezahlten Betrag.

Was dann in GmbH-Zeiten und in 2. Gerichtsinstanz passiert ist, ist mir noch jetzt ein Rätsel.
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mise (11.07.2013)
  #287  
Alt 11.07.2013, 14:25
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Gut recherchiert.
Danke - gerne


Zitat:
Zitat von Wolfgang Beitrag anzeigen
... und dann der Sportwelt eine Schlussrechnung gestellt über bis dahin angefallene Leistungen und Rechte über - inkl. MWSt. - genau den 1998 gezahlten Betrag.

Was dann in GmbH-Zeiten und in 2. Gerichtsinstanz passiert ist, ist mir noch jetzt ein Rätsel.
Vermutlich ist die Beteiligung in der GmbH gelandet, weil vermutet wurde, dass dies eine wesentliche Betriebsgrundlage der Lizenzabteilung ist.

Zu der Gegenrechnung hätte ich spontan eine Theorie, die aber durchaus falsch sein kann. Wenn Alemannia im Rahmen des "Austritts" eine Gegenrechnung gestellt hat, könnte diese in der Insolvenzmasse gelandet sein. In dem Zusammenhang wird insolvenzrechtlich vermutlich keine Aufrechnung mehr möglich gewesen sein. Wenn der Insolvenzverwalter dann isoliert die Darlehensforderung an Kölmel verkauft hat, könnte dieser Sachverhalt dann gänzlich abgekoppelt worden sein. Vielleicht hat das LG da noch einen Zusammenhang bzw. evtl. eine Aufrechnungslage gesehen und das OLG trennt nun die Sachverhalte und die Beteiligten? Das ist nur eine spekulative Idee! Falls jemand mehr berichten kann, ich wäre interessiert. Vielleicht fragt die IG mal bei Herrn Kutsch nach Details.
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mise (11.07.2013)
  #288  
Alt 11.07.2013, 18:27
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Zitat von Wolfgang Beitrag anzeigen
Gut recherchiert. Passt ja alles zusammen.

2001 tritt Alemannia aus.
http://www.welt.de/print-welt/article473998/Der-erste-Klub-verlaesst-die-Sportwelt.html


... und dann der Sportwelt eine Schlussrechnung gestellt über bis dahin angefallene Leistungen und Rechte über - inkl. MWSt. - genau den 1998 gezahlten Betrag.

Was dann in GmbH-Zeiten und in 2. Gerichtsinstanz passiert ist, ist mir noch jetzt ein Rätsel.
Hallo Wolfgang,

mir ist zumindest noch in Erinnerung - ohne das Forum jetzt bis auf 2001 zurück durchsucht zu haben -, dass die Rechnung der Alemannia vom Prozessgegner als "Scheinrechnung" tituliert wurde. Das ist ja wohl der Streitpunkt: Abgegoltene Marketingrechte über eine GmbH (die ihren Betrieb niemals aufgenommen hat) oder doch ein Darlehen, oder Beides?

In der 2. Instanz ist das Gericht ja auch nicht aus Aachen.

Ich weiss auch nicht, wie das im Innenverhältnis ist. Könnte die Forderung von Kölmel an die GmbH weitergereicht werden und somit in der Insolvenzmasse landen? Was sagen die Juristen im Forum? Haften Verein und GmbH gesamtschuldnerisch, da die Forderung Kölmels vor der Ausgliederung entstanden ist?

Gruß
Aix&Hopp
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mise (11.07.2013)
  #289  
Alt 22.08.2013, 13:42
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http://www.aachener-nachrichten.de/s...ommen-1.641497

Klingt fast so, als wolle Kölmel das gleiche Geschäft nochmal von vorne beginnen. Ob wir eine Wahl haben, uns wieder in dessen Hände zu begeben, um dann in evtl. erfolgreicherer Zukunft an ihn zahlen zu müssen?
Er weiß genau, dass wir jetzt von ihm abhängig sind. Das macht mir Sorgen für zukünftige Szenarien.

Aber immerhin spricht man offenbar mit ihm auch außergerichtlich.
Das ist aus meiner Sicht schon mal ein gutes Signal, denn sonst wäre jede Hoffnung, dass unser Verein eben nicht durch den Kölmel-Fall hopps geht, doch schon im Keim erstickt.

Was ich mich frage: Wenn wir tatsächlich nicht drumherum kommen würden, Kölmel wieder ins Boot zu holen, wie verträgt sich das mit Vermarktungsverträgen z.B. mit Infront (die ich definitiv lieber als Geschäftspartner sehe)?
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Aix-la-Chapelle (22.08.2013)
  #290  
Alt 22.08.2013, 14:24
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Klingt fast so, als wolle Kölmel das gleiche Geschäft nochmal von vorne beginnen. Ob wir eine Wahl haben, uns wieder in dessen Hände zu begeben, um dann in evtl. erfolgreicherer Zukunft an ihn zahlen zu müssen?
Er weiß genau, dass wir jetzt von ihm abhängig sind. Das macht mir Sorgen für zukünftige Szenarien.

Aber immerhin spricht man offenbar mit ihm auch außergerichtlich.
Das ist aus meiner Sicht schon mal ein gutes Signal, denn sonst wäre jede Hoffnung, dass unser Verein eben nicht durch den Kölmel-Fall hopps geht, doch schon im Keim erstickt.

Was ich mich frage: Wenn wir tatsächlich nicht drumherum kommen würden, Kölmel wieder ins Boot zu holen, wie verträgt sich das mit Vermarktungsverträgen z.B. mit Infront (die ich definitiv lieber als Geschäftspartner sehe)?
Er spricht mit dem OB, sowie weiteren Dritten. Alles Leute, welche keine Legitimation bezüglich des Vereins haben. Ein großes Interview, in welchem er angibt, notfalls sogar ganz zu verzichten...
Er ist ein Marketingmensch, welcher weiß, wie er vermeintlich die Basis hinter sich bringt.
Mönning hatte Gesprächen mit ihm eine Absage erteilt. In der GmbH liegen jedoch die Rechte. Natürlich will er da ran. Hierfür würde er mal eben auf die Dauer von 10 - 15 Jahren per Besserungsschein auf eine Auszahlung verzichten... Die Zinsuhr würde jedoch wohl weiter laufen.?
Dann will er an den Rechten verdienen. Vornehmlich TV - Gelder...
Tja, und hier ist liegt die Krux. Infront baut jetzt was auf, wovon Kölmel dann profitieren will... Liegt ja wohl auf der Hand, dass Infront davon nicht erfreut wäre.
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  #291  
Alt 22.08.2013, 14:58
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Er spricht mit dem OB, sowie weiteren Dritten. Alles Leute, welche keine Legitimation bezüglich des Vereins haben. Ein großes Interview, in welchem er angibt, notfalls sogar ganz zu verzichten...
Er ist ein Marketingmensch, welcher weiß, wie er vermeintlich die Basis hinter sich bringt.
Mönning hatte Gesprächen mit ihm eine Absage erteilt. In der GmbH liegen jedoch die Rechte. Natürlich will er da ran. Hierfür würde er mal eben auf die Dauer von 10 - 15 Jahren per Besserungsschein auf eine Auszahlung verzichten... Die Zinsuhr würde jedoch wohl weiter laufen.?
Dann will er an den Rechten verdienen. Vornehmlich TV - Gelder...
Tja, und hier ist liegt die Krux. Infront baut jetzt was auf, wovon Kölmel dann profitieren will... Liegt ja wohl auf der Hand, dass Infront davon nicht erfreut wäre.
Wir können Kölmel aber nun mal nicht einfach aus unserem Gedächtnis streichen. Wir schulden dem Geld und er ist komromissbereit.
Deutlich schlimmer wäre es, wenn er die Kohle ad hoc haben wollte, da wäre ein Zwist zwischen Infrot, Kölmel und Alemannia noch das kleinere Problem
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  #292  
Alt 22.08.2013, 15:18
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Wir können Kölmel aber nun mal nicht einfach aus unserem Gedächtnis streichen. Wir schulden dem Geld und er ist komromissbereit.
Deutlich schlimmer wäre es, wenn er die Kohle ad hoc haben wollte, da wäre ein Zwist zwischen Infrot, Kölmel und Alemannia noch das kleinere Problem
Naja, er weiß natürlich, dass er sein Geld nicht wieder sieht, wenn er uns die Pistole auf die Brust setzt- dann jibbet nix, weil insolvent.

Also muss er geduldig warten und uns auf dem Weg zur Besserung helfen.

Wir sollten uns allerdings nach Möglichkeit nur auf Dinge zur Rückführung der Schuldensumme einlassen und das nicht in Verquickung mit weiteren Wechseln für die Zukunft gestalten.

Irgendwie erinnert mich das Ganze -und passt auch nach Aachen- an die Dombausage.
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  #293  
Alt 22.08.2013, 15:25
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Er spricht mit dem OB, sowie weiteren Dritten. Alles Leute, welche keine Legitimation bezüglich des Vereins haben. Ein großes Interview, in welchem er angibt, notfalls sogar ganz zu verzichten...
Er ist ein Marketingmensch, welcher weiß, wie er vermeintlich die Basis hinter sich bringt.
Mönning hatte Gesprächen mit ihm eine Absage erteilt. In der GmbH liegen jedoch die Rechte. Natürlich will er da ran. Hierfür würde er mal eben auf die Dauer von 10 - 15 Jahren per Besserungsschein auf eine Auszahlung verzichten... Die Zinsuhr würde jedoch wohl weiter laufen.?
Dann will er an den Rechten verdienen. Vornehmlich TV - Gelder...
Tja, und hier ist liegt die Krux. Infront baut jetzt was auf, wovon Kölmel dann profitieren will... Liegt ja wohl auf der Hand, dass Infront davon nicht erfreut wäre.
Ich befürchte, dass Kölmel bis zu einem bestimmten Punkt mit uns spielen kann.
Mal abwarten wie es weitergeht. Man muss sich halt vor Augen führen, dass eine der Alternativen, Kölmels Spielball zu sein, auch wäre, dass er uns einfach über die Klinge springen lässt. Auch wenn das unrealisitisch ist, denn er will ja auch Geld wiedersehen.
Keine Ahnung, jedenfalls sind Gespräche mit ihm unabdinglich.
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  #294  
Alt 22.08.2013, 15:42
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Klingt fast so, als wolle Kölmel das gleiche Geschäft nochmal von vorne beginnen. Ob wir eine Wahl haben, uns wieder in dessen Hände zu begeben, um dann in evtl. erfolgreicherer Zukunft an ihn zahlen zu müssen?
Er weiß genau, dass wir jetzt von ihm abhängig sind. Das macht mir Sorgen für zukünftige Szenarien.

Aber immerhin spricht man offenbar mit ihm auch außergerichtlich.
Das ist aus meiner Sicht schon mal ein gutes Signal, denn sonst wäre jede Hoffnung, dass unser Verein eben nicht durch den Kölmel-Fall hopps geht, doch schon im Keim erstickt.

Was ich mich frage: Wenn wir tatsächlich nicht drumherum kommen würden, Kölmel wieder ins Boot zu holen, wie verträgt sich das mit Vermarktungsverträgen z.B. mit Infront (die ich definitiv lieber als Geschäftspartner sehe)?
Jetzt bin ich mir nicht so sicher, ob nicht die GmbH den Vermarktungsvertrag mit Infront gemacht hat und nicht der e.V.

Sollte ich recht haben, ist nachvollziehbar, dass Mönning mit Kölmel nicht reden will und sich abgrenzt. Kölmel liegt ja im Rechtsstreit mit dem e.V. Von der GmbH hat er kein Geld zu kriegen und einzufordern. Logisch, dass der nicht gut über Mönning redet.
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Ich befürchte, dass Kölmel bis zu einem bestimmten Punkt mit uns spielen kann.
Mal abwarten wie es weitergeht. Man muss sich halt vor Augen führen, dass eine der Alternativen, Kölmels Spielball zu sein, auch wäre, dass er uns einfach über die Klinge springen lässt. Auch wenn das unrealisitisch ist, denn er will ja auch Geld wiedersehen.
Keine Ahnung, jedenfalls sind Gespräche mit ihm unabdinglich.
Na super, dann sind wir nach dem ganzen Insolvenzkram also endgültig vom "Goodwill" des Herrn Dr. Kölmel abhängig? Wir sind ein Spielbällchen in der Hand dieses Herrn und je nach dem, wie er es will, gehen wir endgültig den Bach runter oder hungern noch ein paar Jahrzehnte vor uns hin? Puuhh..
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NO PYRO - KEINE VERMUMMUNG
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Kiki13 (22.08.2013)
  #296  
Alt 22.08.2013, 18:31
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Zitat von tjangoxxl Beitrag anzeigen
Wir können Kölmel aber nun mal nicht einfach aus unserem Gedächtnis streichen. Wir schulden dem Geld und er ist komromissbereit.
Deutlich schlimmer wäre es, wenn er die Kohle ad hoc haben wollte, da wäre ein Zwist zwischen Infrot, Kölmel und Alemannia noch das kleinere Problem
Natürlich ist es gut, dass er gesprächsbereit ist, aber wer wäre denn der korrekte Gesprächspartner? Richtig, der Verein, welchen er gerade verklagt.
Er will aber die Rechte in der Zukunft, und diese liegen nun mal bei der GmbH.
Ein Gespräch mit dem OB, sowie ein derartiges Interview soll doch den Druck erhöhen, ihm zu geben, was er möchte, um die Forderung zu deckeln. Hierzu ist Mönning wohl bisher nicht bereit gewesen...
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  #297  
Alt 22.08.2013, 18:49
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Zitat von Kiki13 Beitrag anzeigen
Natürlich ist es gut, dass er gesprächsbereit ist, aber wer wäre denn der korrekte Gesprächspartner? Richtig, der Verein, welchen er gerade verklagt.
Er will aber die Rechte in der Zukunft, und diese liegen nun mal bei der GmbH.
Ein Gespräch mit dem OB, sowie ein derartiges Interview soll doch den Druck erhöhen, ihm zu geben, was er möchte, um die Forderung zu deckeln. Hierzu ist Mönning wohl bisher nicht bereit gewesen...

Und das ist auch gut so das Mönning nicht dazu bereit ist.

Wenn wir uns erpressbar machen, haben wir schon verloren.
Er wird den Verein nicht in die Insolvenz treiben, da er dann nichts bekommt.
Aber klar ist auch das man einen Kompromiss finden sollte womit beide Seiten leben können.
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  #298  
Alt 22.08.2013, 22:40
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Zitat von hemingway Beitrag anzeigen
Na super, dann sind wir nach dem ganzen Insolvenzkram also endgültig vom "Goodwill" des Herrn Dr. Kölmel abhängig? Wir sind ein Spielbällchen in der Hand dieses Herrn und je nach dem, wie er es will, gehen wir endgültig den Bach runter oder hungern noch ein paar Jahrzehnte vor uns hin? Puuhh..
Der Sportverein gibt ihm einfach seine Anteile an dieser sehr speziellen "die GmbH" und gut. In den Geschäftsbereich hat Kölmel ursprünglich investiert, das muß ihm auch genügen. Für den Anfang 49,9% der Geschäftsanteile (zum Preis von naja) und wenn dann demnächst die "50+1"-Barriere bechen wird, den Rest (zum Preis der mit Rangrückrit gestundeten Restverberbindlichkeiten). Vorher werden natürlich die Rechte an der Marke "Alemannia Aachen" aus dem "die GmbH"-Sumpf gezogen, zurück zur Alemannia gebracht und eine Lizenzvereinbarung über deren Nutzung geschlossen.

Und dann ist endlich Ruhe im Sportverein und die Sportler können sich wieder um Sport kümmern. Alle Probleme des Sportvereins resultieren ausschließlich aus seinem Profifußball. Den kann Prof. Dr. Kölmel ja jetzt einmal ganz gepflegt beraten, in Ordnung bringen und gut.
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hemingway (23.08.2013)
  #299  
Alt 22.08.2013, 22:54
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Zitat von WoT Beitrag anzeigen
Der Sportverein gibt ihm einfach seine Anteile an dieser sehr speziellen "die GmbH" und gut. In den Geschäftsbereich hat Kölmel ursprünglich investiert, das muß ihm auch genügen. Für den Anfang 49,9% der Geschäftsanteile (zum Preis von naja) und wenn dann demnächst die "50+1"-Barriere bechen wird, den Rest (zum Preis der mit Rangrückrit gestundeten Restverberbindlichkeiten). Vorher werden natürlich die Rechte an der Marke "Alemannia Aachen" aus dem "die GmbH"-Sumpf gezogen, zurück zur Alemannia gebracht und eine Lizenzvereinbarung über deren Nutzung geschlossen.

Und dann ist endlich Ruhe im Sportverein und die Sportler können sich wieder um Sport kümmern. Alle Probleme des Sportvereins resultieren ausschließlich aus seinem Profifußball. Den kann Prof. Dr. Kölmel ja jetzt einmal ganz gepflegt beraten, in Ordnung bringen und gut.
Und was heisst das jetzt?

Nur für die doofen hier ?
Du bist ja bisweilen tür den Normalo schwer verständlich.
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  #300  
Alt 22.08.2013, 23:23
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Zitat von a.tetzlaff Beitrag anzeigen
Und was heisst das jetzt? [...] Du bist ja bisweilen tür den Normalo schwer verständlich.
Nein.

Dennoch. Es stand doch heute in der Zeitung im Interview mit dem Aachener Sportchef: Kölmel interessiert sich für Rechte (TV-Rechte), die aber nicht beim Sportverein, sondern nur in der "die GmbH" liegen. Er ist inzwischen Professor in Leipzig und kennt auf Grund seiner Erfahrungen der letzten 15 Jahre toll aus im Profifußball und kann großartige Tipps geben. Er wartet, welche Leute nach der Mitgliederversammlung beim TSV oben stehen und redet einstweilen nett mit Laven.

Die im Vorbeitrag skizzierte Lösung drängt sich zudem als völlig interessen- und sachgerecht auf. Für den Normalfan ist ohnehin schnurz, wer den Profifußball repräsentiert, wenn es denn nur ausreichend zu jubeln/schimpfen gibt.

PS und ziemlich obiter: Für den Anfang könnte Kölmel das Ultraproblem lösen, indem er sie zu sich nach Leipzig holte. Die Ultras könnten ihm jeden Abend mit Feuerwerk und kreativen Jubel aufwarten und sein Schwimmbad in ultraüblicher Manier pflegen. Wir würden ihm _diesen_ Tranfer auch nicht abrechnen.
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