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  #3781  
Alt 03.09.2018, 15:12
tjangoxxl tjangoxxl ist offline
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Zitat von ErwinvdB Beitrag anzeigen
Da wird doch die Misere überdeutlich, dass es immer weiter abwärts geht mit uns, was auch immer ansonsten kolportiert wird. Dass jemand wie Mohr oder Mergim geht ist kein Problem, die können in einer höheren Liga noch was werden, aber wenn wir mittelmäßige Leute an ebenbürtige Gegner verlieren aus unbekannten Dörfern, sollte man wissen, was die Uhr geschlagen hat. Es gibt keine Möglichkeit, gute Leute dauerhaft aufzubauen und zu halten.

so sieht es aus. Und genau das meinte ich, dass es gerade brennt.
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  #3782  
Alt 03.09.2018, 15:29
tjangoxxl tjangoxxl ist offline
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Zitat von tivolino Beitrag anzeigen
Genauso ist es leider.

Aber es gibt neben der derzeit offenbar irrealen Option "massive Etaterhöhung" durchaus eine Möglichkeit, wenn schon nicht die allerbesten, so dann doch zumindest gute und vielleicht auch sehr gute Spieler zu halten oder zu holen. Und das wäre, wie ich nicht zum ersten Mal vorschlage, die vorübergehende Abkehr vom bei uns praktizierten Personalmodell des prekären und fast schon unseriösen Vollprofitums auf kleinster Flamme - hin zu einem Mischmodell:
Da gäbe es einen kleineren Kern von fünf, sechs angemessen und konkurrenzfähig bezahlten, mit Zwei- bis Dreijahresverträgen ausgestatteten Vollprofis als Leistungsträgern. Dazu käme eine größere Abteilung von ebenfalls längerfrstig zu bindenden guten Halb- oder Feierabend-Profis, die man nicht dem Gehalt lockt, sondern mit der Chance, Fußball, Studium, Ausbildung oder Beruf bei uns unter einen Hut zu bringen. Auch wenn andere das anders sehen: Ich behaupte nach wie vor, dass es diese Spieler in der Regionalliga gibt, und ich nenne als weiteres Beispiel die Bonner Zeit von Dario Schumacher.
Außerdem kann ich mir auch vorstellen, dass Leute wie der jetzt schmerzlichst vermisste Nils Winter oder auch Pluntke und vielleicht Kühnel geblieben wären, wenn man ihnen solide Zweijahresverträge mit doppeltem oder zweieinhalbfachen Gehalt angeboten hätte.
Das nötige Kleingeld für diese Spieler 1 bis 5 bekäme man zusammen, indem man bei den Spielern 6 bis 24 entsprechend einspart.

Grundvoraussetzung wäre eine arbeitnehmer-, azubi- und studentenfreundliche Verlagerung der Trainingszeiten in den späten Nachmittag oder Abend. Mit Kilic ist das vermutlich nicht zu machen. Aber Bonn, Wuppertal und andere machen das so und bekommen auf diese Weise mit 400.000 bis 800.000 Euro konkurrenzfähige Kader zusammen. Wenn man für so ein Modell sogar 1,2 Millionen zur Verfügung hat, dürfte damit sportlich sogar noch ein bisschen mehr zu erreichen sein - vielleicht keine Mannschaft, die sofort ganz oben mitspielt, aber ein Team, dass ohne diese tödliche alljährliche Fluktuation wirklich mal kontinuierlich aufgebaut werden kann.

Apropos Bonn (Beispiel aus dem Vorjahr): http://www.general-anzeiger-bonn.de/...le3625552.html

So wie es jetzt läuft, geht es jedenfalls nicht weiter. Bei allem Respekt vor Kilic, vom Hofe, dem Präsidium und überhaupt: So macht Alemannia keinen Spaß mehr; wir sind vermutlich der strukturell am schlechtesten aufgestellte Klub in der ganzen Liga. Solides Vollprofitum, wie wir alle es uns wünschen, ist mit 1,2 Millionen Euro ganz offensichtlich schlichtweg nicht möglich. Davor darf man die Augen nicht verschließen, sondern man muss den Mut haben, seine Lehren daraus zu ziehen und sich endlich so neu aufzustellen, wie es den finanziellen Gegebenheiten entspricht.

Glaubst Du wirklich, dass der überwiegende Teil der Sponsoren den Weg mitgehen werden?
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  #3783  
Alt 03.09.2018, 15:51
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Zitat von tjangoxxl Beitrag anzeigen
Glaubst Du wirklich, dass der überwiegende Teil der Sponsoren den Weg mitgehen werden?

Warum sollten sie das nicht tun? Schlechter als jetzt kann es doch kaum noch laufen. Ständig neues Personal, ständiges Kommen und Gehen, sportlicher Stillstand oder Rückschritt, kein kontinuierlicher Aufbau und kein nachhaltiges Konzept ist zu erkennen - nur eine absolut ineffiziente Struktur, die nicht an die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen angepasst und die über kurz oder lang zum Scheitern verurteilt ist. Das ist der traurige Status quo, den auch die Sponsoren sehen. Und ich glaube nicht, dass ihnen dieser Status quo gefällt. Ich glaube eher, dass sie sagen: Wenn ich meine Firma so führen, alljährlich die komplette Belegschaft austauschen und mir immer neue Niedriglohnkräfte bei irgendeinem Personalvermittler holen würde, wäre mein Laden aber schnell am Ende.


Vielleicht würden sie die Alemannia sogar zusätzlich unterstützen, indem sie dem einen oder anderen Spieler, wenn's von der Qualifikation her passt, eine Ausbildungsstelle oder einen Teilzeitstelle in ihrem Unternehmen anbieten.
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  #3784  
Alt 03.09.2018, 16:54
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Zitat von tivolino Beitrag anzeigen
Da gäbe es einen kleineren Kern von fünf, sechs angemessen und konkurrenzfähig bezahlten, mit Zwei- bis Dreijahresverträgen ausgestatteten Vollprofis als Leistungsträgern. Dazu käme eine größere Abteilung von ebenfalls längerfrstig zu bindenden guten Halb- oder Feierabend-Profis, die man nicht dem Gehalt lockt, sondern mit der Chance, Fußball, Studium, Ausbildung oder Beruf bei uns unter einen Hut zu bringen.
[...]

Grundvoraussetzung wäre eine arbeitnehmer-, azubi- und studentenfreundliche Verlagerung der Trainingszeiten in den späten Nachmittag oder Abend. Mit Kilic ist das vermutlich nicht zu machen. Aber Bonn, Wuppertal und andere machen das so und bekommen auf diese Weise mit 400.000 bis 800.000 Euro konkurrenzfähige Kader zusammen. Wenn man für so ein Modell sogar 1,2 Millionen zur Verfügung hat, dürfte damit sportlich sogar noch ein bisschen mehr zu erreichen sein - vielleicht keine Mannschaft, die sofort ganz oben mitspielt, aber ein Team, dass ohne diese tödliche alljährliche Fluktuation wirklich mal kontinuierlich aufgebaut werden kann.

Die Frage ist, was man will.


Wenn es ausreicht, sich im ersten Drittel der Tabelle zu etablieren, dann mag das Modell durchaus Vorteile haben. Will man allerdings in die 3. Liga, dann sind Bonn, Wuppertal und andere keine Gradmesser, dann muss man auf dem Niveau von Viktoria Köln spielen, und das wird nur mit Profis gehen.


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  #3785  
Alt 03.09.2018, 19:25
Franz Wirtz Franz Wirtz ist offline
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Die Frage ist, was man will. Wenn es ausreicht, sich im ersten Drittel der Tabelle zu etablieren, dann mag das Modell durchaus Vorteile haben. Will man allerdings in die 3. Liga, dann sind Bonn, Wuppertal und andere keine Gradmesser, dann muss man auf dem Niveau von Viktoria Köln spielen, und das wird nur mit Profis gehen.
Die Grundlage von „tivolino's“ Ansatz ist, - jedenfalls verstehe ich es so, - die momentane Lage [notgedrungen] zu akzeptieren und im Rahmen der Möglichkeiten das Bestmögliche zu gestalten. Er möchte ausdrücklich nicht länger, auf die zwar weiterhin erhoffte, aber nicht einmal ansatzweise erkennbare „Rettung durch Dritte“ warten. Das bisherige Abwarten und „hoffen auf den/die Erlöser“ brachte bislang keinerlei Erfolg. Sein Ansatz, die finanziellen Mittel im Sinne einer Ergebnis-Optimierung umzuschichten, erscheint entsprechend interessant und diskussionswürdig.

Die Frage, „was man will“, erübrigt sich angesichts eingeschränkter Möglichkeiten.
.
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  #3786  
Alt 03.09.2018, 20:11
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Die Grundlage von „tivolino's“ Ansatz ist, - jedenfalls verstehe ich es so, - die momentane Lage [notgedrungen] zu akzeptieren und im Rahmen der Möglichkeiten das Bestmögliche zu gestalten. Er möchte ausdrücklich nicht länger, auf die zwar weiterhin erhoffte, aber nicht einmal ansatzweise erkennbare „Rettung durch Dritte“ warten. Das bisherige Abwarten und „hoffen auf den/die Erlöser“ brachte bislang keinerlei Erfolg. Sein Ansatz, die finanziellen Mittel im Sinne einer Ergebnis-Optimierung umzuschichten, erscheint entsprechend interessant und diskussionswürdig.

Die Frage, „was man will“, erübrigt sich angesichts eingeschränkter Möglichkeiten.
.
Bringen wir es auf den Punkt: Das Bestmögliche ist nach Lage der Dinge ein Verbleib in der Regionalliga und nicht mehr. Sollte sich die Stadt Aachen indessen irgendwann entschließen, den Stimmen der Hardliner zu folgen und für die aktuelle Spielstätte marktübliche Konditionen zu verlangen (womit über kurz oder lang zu rechnen ist), dürfte der weitere Gang der Dinge vorprogrammiert sein.

Ich fürchte, dass mit der aktuellen "Drecksliga" unsere Talsohle noch längst nicht erreicht ist.
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Ich habe fertig.
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  #3787  
Alt 03.09.2018, 20:17
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Michi Müller Michi Müller ist offline
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Die Grundlage von „tivolino's“ Ansatz ist, - jedenfalls verstehe ich es so, - die momentane Lage [notgedrungen] zu akzeptieren und im Rahmen der Möglichkeiten das Bestmögliche zu gestalten. Er möchte ausdrücklich nicht länger, auf die zwar weiterhin erhoffte, aber nicht einmal ansatzweise erkennbare „Rettung durch Dritte“ warten. Das bisherige Abwarten und „hoffen auf den/die Erlöser“ brachte bislang keinerlei Erfolg. Sein Ansatz, die finanziellen Mittel im Sinne einer Ergebnis-Optimierung umzuschichten, erscheint entsprechend interessant und diskussionswürdig.

Die Frage, „was man will“, erübrigt sich angesichts eingeschränkter Möglichkeiten.
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Ich will das wir endlich mal LÄNGER realistisch bleiben und nicht immer nur WÄHREND der laufenden Insolvenz.

Wir spielen in der 4. (VIERTEN!!!) Liga. Es gibt ausschließlich Spiele innerhalb von NRW.

Warum stecken "wir" dann, sobald es wieder etwas mehr Geld gibt eben dieses statt einzig und alleine ins Team in "Tageshotels", Torwarttrainer oder Assistenten/innen für irgendwelche Leute?

Warum kann man nicht auch nach der Insolvenz mal auf dem Teppich bleiben?

So wird das jedenfalls nie was und wir sollten (bei allem Respekt vor den bisherigen Leistungen) mal aufhören immer irgendwelche Angestellten (wie auch Schubert damals) als "Heilige" darzustellen und voreilig Denkmäler zu bauen!
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  #3788  
Alt 03.09.2018, 20:23
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Zitat von Michi Müller Beitrag anzeigen
Ich will das wir endlich mal LÄNGER realistisch bleiben und nicht immer nur WÄHREND der laufenden Insolvenz.

Wir spielen in der 4. (VIERTEN!!!) Liga. Es gibt ausschließlich Spiele innerhalb von NRW.

Warum stecken "wir" dann, sobald es wieder etwas mehr Geld gibt eben dieses statt einzig und alleine ins Team in "Tageshotels", Torwarttrainer oder Assistenten/innen für irgendwelche Leute?

Warum kann man nicht auch nach der Insolvenz mal auf dem Teppich bleiben?

So wird das jedenfalls nie was und wir sollten (bei allem Respekt vor den bisherigen Leistungen) mal aufhören immer irgendwelche Angestellten (wie auch Schubert damals) als "Heilige" darzustellen und voreilig Denkmäler zu bauen!
Ohne den Stab, also Torwarttrainer , Athletiktrainer oder andere Sport - Mitarbeiter, geht es auch bei der Mannschaft in der 4. Liga nicht.
Bei weiten Auswärtsspielen sollte die Mannschaft schon auswärts übernachten können.
Das sind auch in Liga 4 Selbstverständlichkeitenund hat nichts zu tun mit aufm Teppich bleiben oder nicht.

Michi, bleibe lieber beim Thema "Ultrarelativierung "
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" Der Verein ist jetzt finanziell gut aufgestellt, dass ich ihn mit ruhigem Gewissen an meinen Nachfolger übergeben kann" F. Kraemer im Sommer 2012
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Alt 03.09.2018, 21:07
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Du magst etwas von Pyrofackeln und Rauchpulver verstehen, aber vom Fußball scheinst Du recht wenig Ahnung zu haben. Einen Torwarttrainer etwa hält sich jeder ambitionierte Bezirks- oder Landesligist. Wer soll dann bei uns die Keeper (die weiss Gott Nachholbedarf haben) trainieren? Der Platzwart vielleicht?

Auf einen Torwarttrainer zu verzichten, wäre an der falschen Stelle zu sparen!

Zitat:
Zitat von Michi Müller Beitrag anzeigen
Ich will das wir endlich mal LÄNGER realistisch bleiben und nicht immer nur WÄHREND der laufenden Insolvenz.

Wir spielen in der 4. (VIERTEN!!!) Liga. Es gibt ausschließlich Spiele innerhalb von NRW.

Warum stecken "wir" dann, sobald es wieder etwas mehr Geld gibt eben dieses statt einzig und alleine ins Team in "Tageshotels", Torwarttrainer oder Assistenten/innen für irgendwelche Leute?

Warum kann man nicht auch nach der Insolvenz mal auf dem Teppich bleiben?

So wird das jedenfalls nie was und wir sollten (bei allem Respekt vor den bisherigen Leistungen) mal aufhören immer irgendwelche Angestellten (wie auch Schubert damals) als "Heilige" darzustellen und voreilig Denkmäler zu bauen!
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  #3790  
Alt 04.09.2018, 00:57
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Michi Müller Michi Müller ist offline
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Du magst etwas von Pyrofackeln und Rauchpulver verstehen, aber vom Fußball scheinst Du recht wenig Ahnung zu haben. Einen Torwarttrainer etwa hält sich jeder ambitionierte Bezirks- oder Landesligist. Wer soll dann bei uns die Keeper (die weiss Gott Nachholbedarf haben) trainieren? Der Platzwart vielleicht?

Auf einen Torwarttrainer zu verzichten, wäre an der falschen Stelle zu sparen!
Öhm... letzte Saison hatten wir auch keinen "festen" Torwarttrainer. Da war es eine Kombi mit dem Ersatzkeeper.

Das hat mit "wenig Ahnung" nichts zu tun.

Und bei aller Liebe, wir haben meines Wissens keine Hobby-Fussballer die nebenbei noch 8 Stunden arbeiten gehen. Da ist es ja wohl nicht zu viel verlangt, Mal drei Stunden Bus zu fahren...
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  #3791  
Alt 04.09.2018, 10:47
Ale-Mania Ale-Mania ist offline
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Zitat von Michi Müller Beitrag anzeigen
Öhm... letzte Saison hatten wir auch keinen "festen" Torwarttrainer. Da war es eine Kombi mit dem Ersatzkeeper.

Das hat mit "wenig Ahnung" nichts zu tun.

Und bei aller Liebe, wir haben meines Wissens keine Hobby-Fussballer die nebenbei noch 8 Stunden arbeiten gehen. Da ist es ja wohl nicht zu viel verlangt, Mal drei Stunden Bus zu fahren...
Die Stelle des Torwarttrainers mit einem erfahrenen Ersatztorwart zu besten, war letzte Saison (in meinen Augen) in der Tat eine gute Lösung.



Allerdings hat sich Nettekoven gegen einen Verbleib entschieden und die Kilic hat entweder keinen Ersatz gefunden, der diese Doppelrolle einehmen kann oder es gab für uns Außenstehende nicht sichtbare gründe, warum dieses Modell eben nicht funktioniert hat.


Wie bereits geschrieben wurde, ist ein Torwarttrainer in der vierten Liga weder Luxus noch verzichtbar. Insgesamt finde ich den Betreuungsstab der Alemannia alles andere als aufgebläht.
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  #3792  
Alt 04.09.2018, 10:50
Franz Wirtz Franz Wirtz ist offline
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Ausrufezeichen Der Schuss ginge nach hinten los ...

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Zitat von B. Trüger Beitrag anzeigen
Bringen wir es auf den Punkt: Das Bestmögliche ist nach Lage der Dinge ein Verbleib in der Regionalliga und nicht mehr. Sollte sich die Stadt Aachen indessen irgendwann entschließen, den Stimmen der Hardliner zu folgen und für die aktuelle Spielstätte marktübliche Konditionen zu verlangen (womit über kurz oder lang zu rechnen ist), dürfte der weitere Gang der Dinge vorprogrammiert sein.

Ich fürchte, dass mit der aktuellen "Drecksliga" unsere Talsohle noch längst nicht erreicht ist.
Die Sorge erscheint mir unbegründet. Parallel zum sportlichen Niedergang des Vereins haben sich die Ratsleute des Rates der Stadt Aachen und hat es sich die Verwaltungsspitze nicht nehmen lassen, sich zunehmend in dessen Finanzgebaren einzumischen und letztendlich auch darin zu verstricken. Die Finanzierung des Stadions, die Gewährung der Ausfallbürgschaft, die Umfinanzierung, die Stundung fälliger Raten, - keine einzige Maßnahme hielte einer kritischen Betrachtung stand. - Die Summe aller war und ist angesichts mangelnder Aufklärung ein Skandal.

Eine kostendeckende Miete bedeutete das sofortige Aus für die neue GmbH und käme in der Folge einem Todesstoß für den Verein gleich. Das wissen ausnahmslos alle Beteiligten im Rathaus. Auch wenn der Staatsanwalt nach der zweiten Insolvenz keinen einzigen Schuldigen zu benennen wusste, stünden zeitgleich mit dem Auszug aus dem Stadion einige sorgsam verscharrte Fragen wieder auf. Sich selbst „in die Bredouille zu bringen“, daran wird niemand der Verantwortlichen ein Interesse haben.

Der aktuelle Sport-Etat ist bemerkenswert hoch, die Rahmenbedingungen außergewöhnlich gut. Bei allen berechtigten Fragen sollte man das eigene Ableben nicht in einem fort dadurch heraufbeschwören, indem man „vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sieht.“ Ein sportlicher Abstieg aus der Regionalliga erscheint weiterhin unwahrscheinlich. Die Fangemeinde sollte allerdings vermeiden, nach außen den Eindruck zu vermitteln, sie habe von der 4. Liga endgültig „die Schnauze voll.“ Mit einer solchen Haltung fiele man all denen in den Rücken, auf deren Wohlwollen und auf deren Mitarbeit der Klub zwingend angewiesen ist.
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a.tetzlaff (04.09.2018), Achim F. (04.09.2018), AlexSchröder (06.09.2018), LaPalma (04.09.2018), Mott (04.09.2018), Münzenberg (04.09.2018), Wolfgang (04.09.2018), Zaungast (04.09.2018)
  #3793  
Alt 04.09.2018, 16:31
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Die Sorge erscheint mir unbegründet. Parallel zum sportlichen Niedergang des Vereins haben sich die Ratsleute des Rates der Stadt Aachen und hat es sich die Verwaltungsspitze nicht nehmen lassen, sich zunehmend in dessen Finanzgebaren einzumischen und letztendlich auch darin zu verstricken. Die Finanzierung des Stadions, die Gewährung der Ausfallbürgschaft, die Umfinanzierung, die Stundung fälliger Raten, - keine einzige Maßnahme hielte einer kritischen Betrachtung stand. - Die Summe aller war und ist angesichts mangelnder Aufklärung ein Skandal.

Eine kostendeckende Miete bedeutete das sofortige Aus für die neue GmbH und käme in der Folge einem Todesstoß für den Verein gleich. Das wissen ausnahmslos alle Beteiligten im Rathaus. Auch wenn der Staatsanwalt nach der zweiten Insolvenz keinen einzigen Schuldigen zu benennen wusste, stünden zeitgleich mit dem Auszug aus dem Stadion einige sorgsam verscharrte Fragen wieder auf. Sich selbst „in die Bredouille zu bringen“, daran wird niemand der Verantwortlichen ein Interesse haben.

Der aktuelle Sport-Etat ist bemerkenswert hoch, die Rahmenbedingungen außergewöhnlich gut. Bei allen berechtigten Fragen sollte man das eigene Ableben nicht in einem fort dadurch heraufbeschwören, indem man „vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sieht.“ Ein sportlicher Abstieg aus der Regionalliga erscheint weiterhin unwahrscheinlich. Die Fangemeinde sollte allerdings vermeiden, nach außen den Eindruck zu vermitteln, sie habe von der 4. Liga endgültig „die Schnauze voll.“ Mit einer solchen Haltung fiele man all denen in den Rücken, auf deren Wohlwollen und auf deren Mitarbeit der Klub zwingend angewiesen ist.
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Wie schafft es Essen eigentlich Jahr für Jahr so viele Zuschauer zu mobilisieren? Sie sind ja noch viel länger in dieser Liga und stehen in der Regel noch (weit) hinter uns...

Verkacken wir den Saisonstart kommen "nur" noch 4.500 Zuschauer, bei ihnen sind es immer noch mindestens 6.000!

Und sie haben mit Bochum, Dortmund und Schalke gleich mehrere Clubs im näheren Umfeld als wir mit Köln und ne Gladbach...
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  #3794  
Alt 04.09.2018, 16:47
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Wie schafft es Essen eigentlich Jahr für Jahr so viele Zuschauer zu mobilisieren? Sie sind ja noch viel länger in dieser Liga und stehen in der Regel noch (weit) hinter uns...

Mehr als doppelt so viele Einwohner als Aachen. Könnte daran liegen.


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  #3795  
Alt 04.09.2018, 16:51
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Mehr als doppelt so viele Einwohner als Aachen. Könnte daran liegen.


Das haben Wuppertal und Bonn auch...

...fast
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  #3796  
Alt 04.09.2018, 20:41
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Das haben Wuppertal und Bonn auch...

...fast
Ganz krass gesagt: die sind einfach treuer und mehr mit RWE verbandelt.
Im Ruhrpott hat der Fussball eben einen grösseren Stellenwert, egal wo dort.

Aachen hätte eben immer viele Fans wenn der Erfolg da ist, wenn nicht, ist man eben Fan von was anderem.

Dies ist eben der Unterschied zu Essen.

Allerdings ist bei RWE aber auch so, das nach einem Aufstieg die Zahlen immens nach oben gehen.

Ich habe noch so halbwegs in Erinnerung, das früher der Schnitt bei denen immer so um die 8000 lag, egal ob 4 , 3 oderc2 Liga, eben Wetter konstant.

Eine Sparkasse Essen gibt eben mehr als eine Sparkasse Aachen. Auch die Firmen rund um Essen stehen eben mehr zu RWE als bei uns.
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In schlechten Zeiten muss man Alemanne sein, in guten Zeiten gibt es genug davon

Geändert von Gorgar (04.09.2018 um 20:44 Uhr)
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Michi Müller (04.09.2018)
  #3797  
Alt 04.09.2018, 21:33
Luntenpaul Luntenpaul ist offline
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Das haben Wuppertal und Bonn auch...

...fast
Stimmt nicht ganz. Außerdem hat Aachen die Besonderheit der Städteregion. Salopp gesagt, ein Einzugsgebiet von >500.000 Einwohnern. Daher können wir uns sehr wohl mit etwa Essen vergleichen

Geändert von Luntenpaul (04.09.2018 um 21:35 Uhr)
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  #3798  
Alt 04.09.2018, 22:32
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Ganz krass gesagt: die sind einfach treuer und mehr mit RWE verbandelt.
Im Ruhrpott hat der Fussball eben einen grösseren Stellenwert, egal wo dort.

Aachen hätte eben immer viele Fans wenn der Erfolg da ist, wenn nicht, ist man eben Fan von was anderem.

Dies ist eben der Unterschied zu Essen.

Allerdings ist bei RWE aber auch so, das nach einem Aufstieg die Zahlen immens nach oben gehen.

Ich habe noch so halbwegs in Erinnerung, das früher der Schnitt bei denen immer so um die 8000 lag, egal ob 4 , 3 oderc2 Liga, eben Wetter konstant.

Eine Sparkasse Essen gibt eben mehr als eine Sparkasse Aachen. Auch die Firmen rund um Essen stehen eben mehr zu RWE als bei uns.
Richtig! Bei uns ist es so, dass wenn es schlecht läuft 4.500 kommen, wenn es richtig gut läuft aber auch mal 20.000 (die 30.000 waren eine einmalige Sache). Beim RWE ist die "Streuung" nicht so groß, ähnlich wie auch bei Uerdingen, Oberhausen oder den Stuttgarter Kickers. Die haben immer alle gleich viele Zuschauer, egal ob 2. Liga oder 5. Liga
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