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  #21  
Alt 18.02.2023, 14:43
printe1 printe1 ist offline
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vielleicht sollten wir uns mal in düren umschauen, da laufen die folgenden Verträge im Sommer aus

Geimer 6Tore 3 Vorlagen
Brasnic Mittelstürmer 5 Tore 2 Vorlagen (Geburtsort Aachen)
Owusu Rechtsaussen 2 Tore 6 Vorlagen
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LinkerVogel (18.02.2023)
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  #22  
Alt 18.02.2023, 15:00
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Totto1983 Totto1983 ist offline
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Aktuell drängen sich nicht gerade viele Spieler für einen neuen Vertrag auf.
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Salamander (20.02.2023)
  #23  
Alt 18.02.2023, 15:01
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bei Wattenscheid laufen nachstehende Verträge aus

Julian Meier ZM 8 Tore 2 Vorlagen
Knabe-Lerche 7 Tore 2 Vorlagen
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LinkerVogel (18.02.2023)
  #24  
Alt 18.02.2023, 15:54
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vielleicht wäre es auch eine Option den Cotrainer dibenedetto zu kündigen und dafür einen besseren holen
  #25  
Alt 18.02.2023, 20:05
tivolino tivolino ist offline
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Zitat:
Zitat von Braveheart Beitrag anzeigen
Jetzt mal was Altmodisch-Böses zum Wochenende. Die ganze Vertragspokerei funktioniert erst dann so richtig, wenn auch der Verein die Instrumente zeigt: Wer sich nicht bis zum 1. März (oder so) zu einer Zukunft beim geilsten Verein der Republik bekennen mag, will oder kann, ist raus aus dem Aufstiegskader. Es gibt hömmele RL-Cracks, die wüssten, was sie an unserer Alemannia und an den vielen bekloppten Fans haben. Hier wird nicht ausgetrudelt. Wer es anders möchte, findet sicherlich einen neuen Job in den vielen anderen vor Euphorie kochenden Stadien der Viertligisten.
Ein solches Ultimatum wäre blinder Aktionismus und würde den Fehler, den Poker viel zu früh eröffnet zu haben, noch verschlimmern. Der Letzte, der das probiert hat, war Klitze. Einige Spieler haben ihm den Mittelfinger gezeigt und haben dann irgendwann im Mai, Juni doch noch neue Verträge bekommen

Im Trainingslager hätte man sich ganz aufs Sportliche konzentrieren sollen. Aber Eller meinte ja, zwischendurch jede Menge Gespräche führen und Angebote hinterlegen zu müssen. Absolut kontrapruduktiv aus meiner Sicht, ist doch klar, dass sowas zum Thema in der Mannschaft wird und gehörig ablenkt. Es hätte überhaupt nicht geschadet, die Spiele bis Aschermittwoch abzuwarten und bis dahin noch weitere Erkenntnisse zu sammeln. Und es mag zwar hömmele Spieler geben, die gern für uns kicken würden. Aber es gibt längst nicht so viele, mit denen du auch aufsteigen könntest und die du auch bezahlen kannst. Und die, die es gibt, unterschreiben in der Regel nicht schon im Februar oder März. Natürlich sollte man im Hintergrund und in aller Stille schon Fäden spinnen. Aber doch nicht mit großem Tamtam schon ein Pokerspiel eröffnen, in das im Moment eigentlich noch keiner einsteigen will. Sehr uncool.
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Braveheart (19.02.2023), chris2010 (19.02.2023), DerLängsteFan (18.02.2023), horst (18.02.2023), Münzenberg (19.02.2023), oecher68 (19.02.2023)
  #26  
Alt 18.02.2023, 20:27
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DerLängsteFan DerLängsteFan ist gerade online
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Zitat:
Zitat von tivolino Beitrag anzeigen
Ein solches Ultimatum wäre blinder Aktionismus und würde den Fehler, den Poker viel zu früh eröffnet zu haben, noch verschlimmern. Der Letzte, der das probiert hat, war Klitze. Einige Spieler haben ihm den Mittelfinger gezeigt und haben dann irgendwann im Mai, Juni doch noch neue Verträge bekommen

Im Trainingslager hätte man sich ganz aufs Sportliche konzentrieren sollen. Aber Eller meinte ja, zwischendurch jede Menge Gespräche führen und Angebote hinterlegen zu müssen. Absolut kontrapruduktiv aus meiner Sicht, ist doch klar, dass sowas zum Thema in der Mannschaft wird und gehörig ablenkt. Es hätte überhaupt nicht geschadet, die Spiele bis Aschermittwoch abzuwarten und bis dahin noch weitere Erkenntnisse zu sammeln. Und es mag zwar hömmele Spieler geben, die gern für uns kicken würden. Aber es gibt längst nicht so viele, mit denen du auch aufsteigen könntest und die du auch bezahlen kannst. Und die, die es gibt, unterschreiben in der Regel nicht schon im Februar oder März. Natürlich sollte man im Hintergrund und in aller Stille schon Fäden spinnen. Aber doch nicht mit großem Tamtam schon ein Pokerspiel eröffnen, in das im Moment eigentlich noch keiner einsteigen will. Sehr uncool.
So sieht es aus!
Der Zeitpunkt für eine Deadline ist viel zu früh.
Auch wie du schon schreibst, Unterschiedsspieler unterschreiben nicht um diese Zeit. Auch nicht bei der Alemannia.

Außerdem: womit will man einem Mause, Held, Ramaj, Johnen usw. unter Druck setzen?
Die finden immer einen Verein ohne finanzielle Einbußen.
Im Gegenteil, hier müssen die Spieler, die bleiben sollen, mitgenommen werden. Man muss ihnen klarmachen, was hier entstehen soll, und was sie dazu beitragen sollen.
Wenn wir alle gehen lassen, weil sie nicht sehr frühzeitig verlängern wollen, sind wir nächstes Jahr wieder eine Wundertüte.
Den Etat den wir brauchen um sicher aufzusteigen, werden wir nicht erreichen. Das haben schon viele andere versucht.
  #27  
Alt 18.02.2023, 23:23
Franz Wirtz Franz Wirtz ist offline
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Zitat:
Zitat von DerLängsteFan Beitrag anzeigen
So sieht es aus! Der Zeitpunkt für eine Deadline ist viel zu früh. Auch wie du schon schreibst, Unterschiedsspieler unterschreiben nicht um diese Zeit. Auch nicht bei der Alemannia.

Außerdem: womit will man einem Mause, Held, Ramaj, Johnen usw. unter Druck setzen? Die finden immer einen Verein ohne finanzielle Einbußen. Im Gegenteil, hier müssen die Spieler, die bleiben sollen, mitgenommen werden. Man muss ihnen klarmachen, was hier entstehen soll, und was sie dazu beitragen sollen.

Wenn wir alle gehen lassen, weil sie nicht sehr frühzeitig verlängern wollen, sind wir nächstes Jahr wieder eine Wundertüte. Den Etat den wir brauchen um sicher aufzusteigen, werden wir nicht erreichen. Das haben schon viele andere versucht.
Stellt sich unweigerlich die Frage, wäre auch nur eine einzige von den selbstverständlich erscheinenden Gegebenheiten für einen Traditionsverein [von 1900] neu?

Die Erkenntnis, niemals einen derart hohen Etat zu erreichen, dass der Aufstieg praktisch als gesichert gelten kann, wäre auf keinen Fall neu.

Es ist (leider) erwiesenermaßen sinnlos, alljährlich denjenigen, die lieber immer wieder mit dem Kopf vor die Wand rennen, anstatt sich in Geduld zu versuchen, davon abzuraten. Sie verdienen nichts anderes, als die Erfahrungen hautnah zu erleben, die sie unweigerlich noch machen werden.

PS:
„Immer wieder behauptete Unwahrheiten werden nicht zu Wahrheiten, sondern was schlimmer ist, zu Gewohnheiten.“
– Oliver Hassencamp
.
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„Sicher ist, dass nichts sicher ist. Selbst das nicht.“
Joachim Ringelnatz
  #28  
Alt 19.02.2023, 06:55
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Zitat:
Zitat von Franz Wirtz Beitrag anzeigen
Stellt sich unweigerlich die Frage, wäre auch nur eine einzige von den selbstverständlich erscheinenden Gegebenheiten für einen Traditionsverein [von 1900] neu?

Die Erkenntnis, niemals einen derart hohen Etat zu erreichen, dass der Aufstieg praktisch als gesichert gelten kann, wäre auf keinen Fall neu.

Es ist (leider) erwiesenermaßen sinnlos, alljährlich denjenigen, die lieber immer wieder mit dem Kopf vor die Wand rennen, anstatt sich in Geduld zu versuchen, davon abzuraten. Sie verdienen nichts anderes, als die Erfahrungen hautnah zu erleben, die sie unweigerlich noch machen werden.

PS:
„Immer wieder behauptete Unwahrheiten werden nicht zu Wahrheiten, sondern was schlimmer ist, zu Gewohnheiten.“
– Oliver Hassencamp
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Ich bin weiß Gott kein Freund von Markt- oder Hölpschreierei. Aber: Was käme am Ende eines ausschließlichen Abwartens?
Und worauf würde überhaupt gewartet? Evolution? Diffusion? Fermentation? Gravitation?
Es ist eben KEIN Naturgesetz, dass "es" (was auch immer) gut ausgeht, wenn man nur geduldig wartet. Und speziell Umfeld und Geldgeber brauchen Umschwenkmomente, Aufbruchstimmungen, sonst legen sie ihr Teil gar nicht erst dazu. Ja, DANN brauchen viele Kontinuität, aber als Initiation ganz, ganz sicher nicht ein "mehr desselben" von Mittelmaß.
100% richtig, dass 3 Atemzüge nach dem Überleben die Klappe nicht zu weit aufgerissen werden soll, aber ohne Trommeln und Selbstbewusstsein wird sich auch nichts weiterdrehen. Nur Luft anhalten, es wird nicht tragen.
Da gilt es schon, Unterschiede zu bilden. Nein, die MÜSSEN nicht prollig sein, aber der aktuelle Weg ist definitiv jetzt schon spürbar grundsätzlich in der Lage, das entscheidend Neue, Andere zu bringen. Er darf nur halt DABEI das harte Arbeiten nie vergessen.
Insofern ist ein schwarzweißes Ablehnen genauso Quatsch m.E. wie die schrille Selbstüberzeugung, dies sei jetzt der einzige Weg.
Alle Turnaround haben mit Turnarounds begonnen, ohne würde es die Freiburgs, Unions, Aues, Meppens, Heidenheims schlicht nicht geben. Das Halten ist dann eine Frage von Kontinuität und Seriösität, das ist klar und wichtig. Aber konservativ kann ein erster Schritt raus schon wortwörtlich schließlich auch gar nicht sein....
Der braucht Wandklatschmut. Die Wände sehen und nicht mehrmals dieselbe zu treffen, um im Bild zu bleiben, das ist aber als Lerneffekt unerlässlich.


alemannia - mit dem kopf voraus
#14

Geändert von #14 (19.02.2023 um 08:05 Uhr)
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Braveheart (19.02.2023), chris2010 (19.02.2023), Geheimniskremer (19.02.2023), Holgsson (19.02.2023), MacArti (19.02.2023), Mott (21.02.2023)
  #29  
Alt 19.02.2023, 07:03
Geheimniskremer Geheimniskremer ist gerade online
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Zitat von #14 Beitrag anzeigen
Ich bin weiß Gott kein Freund von Markt- oder Hölpschreierei. Aber: Was käme am Ende eines ausschließlichen Abwartens?
Und worauf würde überhaupt gewartet? Evolution? Diffusion? Fermentation? Graviatation?
Es ist eben KEIN Naturgesetz, dass "es" (was auch immer) gut ausgeht, wenn man nur geduldig wartet. Und speziell Umfeld und Geldgeber brauchen Umschwenkmomente, Aufbruchstimmungen, sonst legen sie ihr Teil gar nicht erst dazu. Ja, DANN brauchen viele Kontinuität, aber als Ininitiation ganz, ganz sicher nicht ein "mehr desselben" von Mittelmaß.
100% richtig, dass 3 Atemzüge nach dem Überleben die Klappe nicht zu weit aufgerissen werden soll, aber ohne Trommeln und Selbstbewusstsein wird sich auch nichts weiterdrehen, da gilt es schon, Unterschiede zu bilden (nein, die MÜSSEN nicht prollig sein, aber der aktuelle Weg ist definitiv jetzt schon spürbar grundsätzlich in der Lage, das entscheidend Neue, Andere zu bringen. Er darf nur halt DABEI das harte Arbeiten nie vergessen).
Insofern ist ein schwarzweißes Ablehnen genauso Quatsch m.E. wie die schrille Selbstüberzeugung, dies sei jetzt der einzige Weg.
Alle Turnaround haben mit Turnarounds begonnen, ohne würde es die Freiburgs, Unions, Aues, Meppens, Heidenheims schlicht nicht geben. Das Halten ist dann eine Frage von Kontinuität und Seriösität, das ist klar und wichtig. Aber konservativ kann ein erster Schritt raus schon wortwörtlich schließlich auch gar nicht sein....
Der braucht Wandklatschmut. Die Wände sehen und nicht mehrmals dieselbe zu treffen, um im Bild zu bleiben, das ist aber als Lerneffekt unerlässlich.


alemannia - mit dem kopf voraus
#14
Sehr gut ausdetailliert!
Ich habe gezuckt, bin aber froh dass es ein anderer geschrieben hat.
Eine Einsehen oder eine Antwort wird es nicht geben, dafür fehlt FW erstens die Demut und zweitens das Interesse an einen Diskurs.
  #30  
Alt 19.02.2023, 09:55
chris2010 chris2010 ist gerade online
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Zitat von printe1 Beitrag anzeigen
vielleicht wäre es auch eine Option den Cotrainer dibenedetto zu kündigen und dafür einen besseren holen
Um Himmels Willen, was ist denn Den Problem mit diesem Mann, dass Du gleich in mehren Fäden seine Ablösung forderst?

Sollte nicht klar sein, dass das aktuelle Problem wesentlich komplexer ist, als dass es durch etwas so simples zu lösen wäre?
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#14 (19.02.2023), Braveheart (19.02.2023), Kaffeesatzleser (19.02.2023), Mott (21.02.2023), Totto1983 (19.02.2023)
  #31  
Alt 19.02.2023, 10:19
chris2010 chris2010 ist gerade online
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Zitat:
Zitat von #14 Beitrag anzeigen
...Was käme am Ende eines ausschließlichen Abwartens?
Und worauf würde überhaupt gewartet? Evolution? Diffusion? Fermentation? Gravitation?
Es ist eben KEIN Naturgesetz, dass "es" (was auch immer) gut ausgeht, wenn man nur geduldig wartet. Und speziell Umfeld und Geldgeber brauchen Umschwenkmomente, Aufbruchstimmungen, sonst legen sie ihr Teil gar nicht erst dazu. Ja, DANN brauchen viele Kontinuität, aber als Initiation ganz, ganz sicher nicht ein "mehr desselben" von Mittelmaß.
... , aber ohne Trommeln und Selbstbewusstsein wird sich auch nichts weiterdrehen. Nur Luft anhalten, es wird nicht tragen.
Da gilt es schon, Unterschiede zu bilden. Nein, die MÜSSEN nicht prollig sein, aber der aktuelle Weg ist definitiv jetzt schon spürbar grundsätzlich in der Lage, das entscheidend Neue, Andere zu bringen....
Alle Turnaround haben mit Turnarounds begonnen, ohne würde es die Freiburgs, Unions, Aues, Meppens, Heidenheims schlicht nicht geben. Das Halten ist dann eine Frage von Kontinuität und Seriösität, das ist klar und wichtig. Aber konservativ kann ein erster Schritt raus schon wortwörtlich schließlich auch gar nicht sein....
...
Am Ende steht der Sieg der Entropie.
Und letztlich ist das Leben ein Kampf dagegen, ein Versuch, die Ordnung zu halten, eine Hoffnung, Einfluss auf das Ergebnis zu haben durch das, was man tut.
Abwarten ist in den seltensten Fällen eine gute Lösung, ja, aber eine Änderung muss auch nicht spektakulär, laut und bunt sein.
Will sagen, Selbstbewusstsein geht auch ohne Trommeln, und Umfeld und Geldgeber können auch leise und im Hintergrund überzeugt werden, finde ich. Gerade Freiburg und Hoffenheim sind Beispiele dafür.
Ich glaube, unser Turnaround war die letzte Rückrunde. Der Weg geht aus meiner Sicht in die richtige Richtung, aber wir müssen trotzdem gut aufpassen, nicht falsch abzubiegen und die Richtung immer wieder überprüfen.
Ein "weiter so" kann es in diesem Geschäft nicht über längere Zeit geben.
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#14 (19.02.2023)
  #32  
Alt 19.02.2023, 11:07
Geheimniskremer Geheimniskremer ist gerade online
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Abgesehen von unserer serien- oder spieltagsabhängigen Einordnung der Geschehnisse sehe ich eigentlich nur ein wirkliches Problem und entsprechende Widersprüchlichkeit.
Wir geben den Leuten neuerdings am Liebesten 1-Jahres-Verträge.
Auf der anderen Seite wollen wir etwas entwickeln, was seine Zeit braucht.
Wenn nun tatsächlich (wichtige) Spieler nach einem Jahr den Verein verlassen, dann wird es schwer, danach Nicht wieder Anlauf uu nehmen.

Daher sind wir fast schon dazu verdammt, mit dem etablierten Stamm und echten Transfervolltreffern zu arbeiten, damit es überhaupt mal klappt.
Deswegen braucht es eben Richtig Kohle.

Also entweder müssen wir flexibler in unserer Spielweise werden, und das meine ich, ohne sich komplett auf den Gegner auszurichten.
Oder wir müssen unseren Spielstil nicht nur etablieren, sondern maximal erfolgreich gestalten, und das geht nur mit Spielern die es drauf haben.

Ist ne ordentliche Heruasforderung.

Was uns auch helfen würde: eher verletzungsunanfälligere Spieler verpflichten.
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Totto1983 (19.02.2023)
  #33  
Alt 19.02.2023, 12:15
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#14 #14 ist offline
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Zitat von chris2010 Beitrag anzeigen
Am Ende steht der Sieg der Entropie.
Und letztlich ist das Leben ein Kampf dagegen, ein Versuch, die Ordnung zu halten, eine Hoffnung, Einfluss auf das Ergebnis zu haben durch das, was man tut.
Abwarten ist in den seltensten Fällen eine gute Lösung, ja, aber eine Änderung muss auch nicht spektakulär, laut und bunt sein.
Will sagen, Selbstbewusstsein geht auch ohne Trommeln, und Umfeld und Geldgeber können auch leise und im Hintergrund überzeugt werden, finde ich. Gerade Freiburg und Hoffenheim sind Beispiele dafür.
Ich glaube, unser Turnaround war die letzte Rückrunde. Der Weg geht aus meiner Sicht in die richtige Richtung, aber wir müssen trotzdem gut aufpassen, nicht falsch abzubiegen und die Richtung immer wieder überprüfen.
Ein "weiter so" kann es in diesem Geschäft nicht über längere Zeit geben.
Freiburg mag leise gewesen zu sein, die waren aber so konsequent anders, links, nachhaltig, öko, eigensinnig, dass das speziell in den ran-90ern einem "Mitfahnetrommeletröteenhiphiphurra" auf eine ganz eigene Weise unglaublich ähnlich war.

alemannia - quiet is the new loud
#14
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Braveheart (19.02.2023)
  #34  
Alt 19.02.2023, 13:30
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Geduld?

Wie gut ist doch dieses Forum hier! Viele Beträge, die ich hier lese, tragen erheblich zu meiner eigenen Meinungsbildung bei. Manchmal werden Standpunkte kontrovers gegenübergestellt, als gäbe es nur schwarz oder weiß. Der mehrheitsfähige Konsens ist aber i.d.R. grau.


Brauchen wir mehr Geduld? Kommt ganz darauf an, für was. Eine gute Führung verfolgt immer mehr, als nur ein Ziel und da gäbe es bei der Alemannia eine ganze Menge zu tun. Ich versuche mich mal mit unterschiedlich lang angelegten Zielen:


Langfristig:
Alemannia hat eine hervorragende Jugendabteilung, aber nach Beendigung der A-Jugend bleibt den meisten Spielern nur, sich einen anderen Verein zu suchen. Dabei bräuchte so mancher vielleicht noch etwas Entwicklungszeit. Dazu wäre eine 2. Mannschaft gut geeignet. Sowas könnte in die Verantwortung von Rainer Plaßhenrich fallen, aber auch hier müßte ein Budget bereitgestellt werden. Ein Projekt 2. Mannschaft bräuchte sicher Geduld und würde Jahre brauchen.


Mittelfristig:
Jede Spielposition der Ersten sollte mindestens doppelt besetzt sein. So entsteht ein Konkurenzkampf, den es auch braucht, um das Niveau hoch zu halten. Die Vertragslänge auf jeder Position sollte ein bzw. zwei Jahre betragen. Auf diese Weise halbieren sich die Vertagsverhandlungen und es könnten auch wieder Ablösen fällig werden, wenn ein Spieler aus dem Vertrag herausgekauft wird. Weg von den Jahresverträgen!


Kurzfristig:
Es müssen erfahrene Führungsspieler her und Helge Hohl bleibt Trainer. Ja, es stimmt, er reflektiert nach den Spielen ziemlich gut und geht offen mit kritischen Punkten um. Das sind zunächst mal gute Voraussetzungen für eine gute Trainerkarriere, die er sicher haben wird. Zu seiner Entlastung und Anheuern von erfahrenen Führungsspielern bedarf es eines gut vernetzten Sportdirektors. Hier ist keine Geduld angesagt, sondern es besteht dringender Handlungsbedarf.
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#14 (19.02.2023), Lorenzius (19.02.2023), Neverwalkalone (19.02.2023), Salamander (20.02.2023), Totto1983 (19.02.2023)
  #35  
Alt 19.02.2023, 13:53
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Wie gut ist doch dieses Forum hier! Viele Beträge, die ich hier lese, tragen erheblich zu meiner eigenen Meinungsbildung bei. Manchmal werden Standpunkte kontrovers gegenübergestellt, als gäbe es nur schwarz oder weiß. Der mehrheitsfähige Konsens ist aber i.d.R. grau.


Brauchen wir mehr Geduld? Kommt ganz darauf an, für was. Eine gute Führung verfolgt immer mehr, als nur ein Ziel und da gäbe es bei der Alemannia eine ganze Menge zu tun. Ich versuche mich mal mit unterschiedlich lang angelegten Zielen:


Langfristig:
Alemannia hat eine hervorragende Jugendabteilung, aber nach Beendigung der A-Jugend bleibt den meisten Spielern nur, sich einen anderen Verein zu suchen. Dabei bräuchte so mancher vielleicht noch etwas Entwicklungszeit. Dazu wäre eine 2. Mannschaft gut geeignet. Sowas könnte in die Verantwortung von Rainer Plaßhenrich fallen, aber auch hier müßte ein Budget bereitgestellt werden. Ein Projekt 2. Mannschaft bräuchte sicher Geduld und würde Jahre brauchen.


Mittelfristig:
Jede Spielposition der Ersten sollte mindestens doppelt besetzt sein. So entsteht ein Konkurenzkampf, den es auch braucht, um das Niveau hoch zu halten. Die Vertragslänge auf jeder Position sollte ein bzw. zwei Jahre betragen. Auf diese Weise halbieren sich die Vertagsverhandlungen und es könnten auch wieder Ablösen fällig werden, wenn ein Spieler aus dem Vertrag herausgekauft wird. Weg von den Jahresverträgen!


Kurzfristig:
Es müssen erfahrene Führungsspieler her und Helge Hohl bleibt Trainer. Ja, es stimmt, er reflektiert nach den Spielen ziemlich gut und geht offen mit kritischen Punkten um. Das sind zunächst mal gute Voraussetzungen für eine gute Trainerkarriere, die er sicher haben wird. Zu seiner Entlastung und Anheuern von erfahrenen Führungsspielern bedarf es eines gut vernetzten Sportdirektors. Hier ist keine Geduld angesagt, sondern es besteht dringender Handlungsbedarf.
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  #36  
Alt 19.02.2023, 13:59
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Wir beide sind uns einig? Es geschehen doch noch Zeichen und Wunder! Freut mich jedenfalls sehr!
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Neverwalkalone (19.02.2023)
  #37  
Alt 19.02.2023, 14:20
schokobär schokobär ist offline
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Alemannia hat eine hervorragende Jugendabteilung
Ist das Ironie?

Schau mal, in welchen Ligen die Teams dieser "hervorragenden Jugendabteilung" denn so spielen.

Und vergleiche das mal z.B. mit der Nachwuchssituation bei Rot-Weiß Oberhausen oder Preußen Münster.

Nein, hier muss noch viel passieren, bis das Prädikat "hervorragend" gerechtfertigt ist.
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chris2010 (19.02.2023), Salamander (20.02.2023), schnuffel (19.02.2023)
  #38  
Alt 19.02.2023, 14:22
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Geimer 6Tore 3 Vorlagen
Brasnic Mittelstürmer 5 Tore 2 Vorlagen (Geburtsort Aachen)
Owusu Rechtsaussen 2 Tore 6 Vorlagen

Bestenfalls Regionalliga Mittelmaß. Um den Aufstieg spielen werden wir mit solchen Neuzugängen definitiv nicht.
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Daniel89 (19.02.2023)
  #39  
Alt 19.02.2023, 14:23
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Wir beide sind uns einig? Es geschehen doch noch Zeichen und Wunder! Freut mich jedenfalls sehr!
Die Euphorie durch Siege/Leistungen hat geblendet - auch mich. Als Beispiel nenne ich den von Kilic geholten, sympathischen Dimi Imbongo, der leider wenig bis nichts bei zu tragen in der Lage ist. Das gilt aber keineswegs nur für den. Andere Kaliber sind für mehr als Mittelmaß nötig. 0b das Duo Eller/Hohl das packt weiß ich nicht. Aber Moberz schaut ja genau hin. Ich erwarte mir auch von Heini einen Schub, hoffe wie immer auf Glücksgriffe aus B, NL, LUX
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Salamander (20.02.2023), V-Blocker (19.02.2023)
  #40  
Alt 19.02.2023, 14:33
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Zitat:
Zitat von schokobär Beitrag anzeigen
Ist das Ironie?

Schau mal, in welchen Ligen die Teams dieser "hervorragenden Jugendabteilung" denn so spielen.

Und vergleiche das mal z.B. mit der Nachwuchssituation bei Rot-Weiß Oberhausen oder Preußen Münster.

Nein, hier muss noch viel passieren, bis das Prädikat "hervorragend" gerechtfertigt ist.
Ja, das mag sein. Andererseits habe ich Eyrice gegen Lippstadt selbst im Stadion gesehen und De Jong wird hier auch manchmal gelobt. Mit der Einstellung von Rainer Plaßhenrich hat man ja auch bereits gut die Weichen gestellt. Kein Grund, hier was runterzumachen.
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