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Alt 22.03.2017, 07:09
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Zitat von Carsten Beitrag anzeigen
Ich versuche mal die wichtigsten Aussagen aus den beiden Artikeln von AZ/AN zusammenzufassen:

- Der Insolvenzantrag wurde Dienstag beim Amtsgericht Aachen eingereicht

- vorläufiger Insolvenzverwalter ist Dr. Christoph Niering (u.a. Insolvenzverwalter bei Fortuna Köln und Sportfreunde Siegen)

- Am Dienstagabend erste Besprechung in Krefeld mit Dr. Niering, einem Alemannia Anwalt und Geschäftsführer Timo Skrzypski

- Deckungslücke bis zum Saisonende ca. 500.000 € und Zahlung der Märzgehälter war nicht mehr gesichert

- Man habe sowohl vergeblich Kölmel um einen weiteren Kredit gebeten als auch versucht über Oberbürgermeister Philipp und die städtischen Gesellschaften an weiteres Geld zu kommen


- 9 Punkte Abzug in dieser Saison

- Kölmel schließt einen Einstieg bei Alemannia dennoch nicht aus, man müsste nun neu diskutieren

- Verbindlichkeiten der GmbH liegen bei 1 Mio. € und ausschließlich bei Infront

- dazu kommen die bis Ende Mai gestundeten Gewerbesteuern aus dem Sanierungsgewinn

- Alle Mitglieder des Aufsichtsrats sind zurückgetreten

http://www.aachener-zeitung.de/sport...z-an-1.1584466

http://www.aachener-zeitung.de/sport...emse-1.1584877


Mir persönlich passen da aber einige Dinge noch nicht so ganz zusammen. So wird in dem einen Artikel eine Hauptschuld bei Alexander Mronz gesehen der in der letzten Saison ein Defizit von 1,2 Mio. € eingefahren haben soll. Dies passt meiner Meinung nach nicht mit dem niedrigeren Gesamtschuldenstand von nur 1 Mio. € zusammen. Dieser kann auch allein wegen der Steuerschulden so nicht der offizielle Schuldenstand sein. Dazu hat die Alemannia seit der Insolvenz in keinem Geschäftsjahr Gewinne erzielt.

Weiterhin wird auch in diesem Artikel die Schuld im Widerstand der Fans gegen den Investor gesucht, obwohl Kölmel im selben Artikel damit zitiert wird immer noch Interesse an einem Einstieg bei der Alemannia zu haben.

Zusätzlich stellt sich mir noch die Frage ob die ehemaligen Aufsichtsräte nur aus dem Aufsichtsrat der GmbH oder auch aus dem Vorstand des eV zurückgetreten sind.
Eigentlich kann es nur so sein, dass die AR , die auch dem Vorstand angehören wie Laven, Reimig, Hammer auch aus dem Vorstand zurückgetreten sind.

Somit wäre die Alemannia führungslos und ein Notvorstand zu bestellen.
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" Der Verein ist jetzt finanziell gut aufgestellt, dass ich ihn mit ruhigem Gewissen an meinen Nachfolger übergeben kann" F. Kraemer im Sommer 2012
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