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  #21  
Alt 16.12.2017, 22:35
tjangoxxl tjangoxxl ist offline
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Zitat von Braveheart Beitrag anzeigen
Hast ja Recht, und mir ist auch nicht "Angst und Bange", schon gar nicht möchte ich "motzen".
Aber nach der Lektüre des Gesprächs mit den verzagten "wichtigen Männern" ist mir ob mancher nebulöser Aussagen unwohl, zumal die China-Story aufgearbeitet werden MUSS.
Ich möchte mit Fuat, den Korsettstangen unserer jungen Wilden, unserem wackeren GF, mit Euch allen und all der Struktur und dem Schwung der letzten Wochen ins neue Jahr und dann in die neue Saison gehen - vll ja sogar in Liga 3? Da geht noch was nach oben - in dieser Saison.
Ja, es geht noch was und wir würden uns einen riesen Gefallen tuen, wenn wir die Alemannia auf dem Weg unterstützen.
Ich denke, dass Fuat den Weg weiter gehen wird, wenn er die Möglichkeit bekommt, sein Projekt weiter zu verfolgen. Wenn natürlich ein Angebot rein kommt, wo er das 2-3 fache verdienen kann und eine Aufstiegschance hat, dann werden wir wohl in die Röhre schauen.
Ich glaube, wir sind auf dem richtigen Weg. Wenn man MvH und FK in Ruhe arbeiten lässt, wird auch der Etat und die Mannschaft der nächsten Saison stabiler sein.
Die Berichterstattung spiegelt leider die Realität von vor einigen Monaten wieder, daher muss man das so akzeptieren. Es kommt aber - wie so oft - zur absolten Unzeit. Eigentlich sollten wir stolz auf die Hinrunde sein und optimistisch auf die nächsten Spiele schauen ( ich glaube wir haben aus den letzten 11 Spielen 23 Punkte geholt ). Statt dessen, herrscht hier teilweise weltuntergangsstimmung.
So richtig die Berichte darüber sind und so sehr diese Sachen aufgearbeitet werden müssen.
Wo sind die Berichte zur überraschend starken Hinrunde, zu einer sympatschen Mannschaft, zu der Nähe des Relegationsplatzes??? Manchmal kommt es mir vor, als ob man nur die negativen Sachen sehen will und über diese berichten möchte.
Wenn in der breiten Öffentlichkeit nicht irgendwann wahrgenommen wird, wie toll die Mannschaft sich entwickelt, dann ist es echt bitter.
Wenn wir das Nachholspiel gegen Rhynern gewinnen, sind es 6 Punkte bis Platz 1. Sowohl Dortmund, Viktoria und Uerdingen kommen zu uns, das schreit doch nach Aufholjagd und sollte eigentlich echte Aufbruchstimmung erzeugen...
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Braveheart (16.12.2017), Kai (16.12.2017)
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  #22  
Alt 16.12.2017, 22:49
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Braveheart Braveheart ist offline
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Zitat von Kai Beitrag anzeigen
Ich kann leider nicht die Pratsch einsehen, um welche "nebulösen Aussagen" geht es denn da exakt?????
Zum Gesamtverein:
"Unsere Lage ist nicht existenzgefährdend. Aber sie ist eben auch nicht mehr so solide, wie sie einmal war." (Schmid, Vorsitzender VR)
Zur GmbH:
"Wir müssen nur darauf achten, dass die Kosten nicht höher werden als budgetiert." (Fröhlich)
"Es ist doch klar, dass bei den Rahmenbedingungen, unter denen die Alemannia agieren kann, alles auf Kante genäht ist." (Fröhlich)
Zu Niering und dem Ende der Inso:
"Es nutzt uns nichts, wenn wir am Tag X schuldenfrei sind, uns aber am nächsten Tag wieder in die Schuldenfalle begeben müssen."
"Wir sind noch ein großes Stück davon entfernt, das Fundament fertig gegossen zu haben." (beide Fröhlich).

Nix wirklich Neues also, bis auf die China-Story.
Aber wir sind eben leider noch lange nicht raus aus der Inso - trotz der grandiosen Leistung von Team, Trainer und GF.
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Beinschuss (17.12.2017), Kai (16.12.2017)
  #23  
Alt 16.12.2017, 22:55
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Zitat von Braveheart Beitrag anzeigen
Zum Gesamtverein:
"Unsere Lage ist nicht existenzgefährdend. Aber sie ist eben auch nicht mehr so solide, wie sie einmal war." (Schmid, Vorsitzender VR)
Zur GmbH:
"Wir müssen nur darauf achten, dass die Kosten nicht höher werden als budgetiert." (Fröhlich)
"Es ist doch klar, dass bei den Rahmenbedingungen, unter denen die Alemannia agieren kann, alles auf Kante genäht ist." (Fröhlich)
Zu Niering und dem Ende der Inso:
"Es nutzt uns nichts, wenn wir am Tag X schuldenfrei sind, uns aber am nächsten Tag wieder in die Schuldenfalle begeben müssen."
"Wir sind noch ein großes Stück davon entfernt, das Fundament fertig gegossen zu haben." (beide Fröhlich).

Nix wirklich Neues also, bis auf die China-Story.
Aber wir sind eben leider noch lange nicht raus aus der Inso - trotz der grandiosen Leistung von Team, Trainer und GF.
Vielen Dank für diese sehr detaillierte Beschreibung! Man bin ich froh, dass es zumindest nicht existenzgefährend ist....
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  #24  
Alt 17.12.2017, 15:00
Franz Wirtz Franz Wirtz ist offline
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Ausrufezeichen Geschäftsmodell »Schmarotzen« ? ...

Manch einer, der sich vom ersten Schrecken dieser ungeheuerlichen China-Story wieder erholt hat, wird wahrscheinlich erst 'mal einen Blick in die Satzung werfen wollen. Falls ich es richtig deute, verstieß das unglaubliche Gebaren vom „Team 2018“ eklatant gegen § 2 - Zweck und Aufgaben - [insbesondere 2.2 bis einschließlich 2.4].

Der Aachener Dom, dass weiß Einjeder, ist aufgrund seiner Größe und seines Alters eine kostspielige Dauerbaustelle. Warum, dass hingegen weiß nach meinem Eindruck „keine Sau“, ist der neue Tivoli und der Traditionsverein generell, adäquat eine juristische Dauerbaustelle, die ebenfalls Unsummen von Geld verschlingt?

Ehrenwerte Gesellschaft

Hat es jemals eine länger anhaltende Zeitspanne gegeben, in der sich dieser Verein nicht mit Irgendwem prozessual in einer Auseinandersetzung befand? Ich könnte, spontan ohnehin nicht, aber auch nach längerer Überlegung keinen Zeitraum benennen, ständig war und ist anscheinend Zoff angesagt. Wie ist dieser außergewöhnliche Umstand zu erklären? Es handelt sich doch lediglich um einen gemeinnützigen Sportverein und nicht um eine kriminelle Vereinigung, nicht um ein dubioses Unternehmen mit zwiespältigen Geschäftsinteressen und auch nicht um eine mafiöse Verbindung.

Vor dem Hintergrund der nun zu Tage getretenen „China-Affäre“ werden nicht nur Mitglieder des „Team 2018“ in ein schräges Licht gestellt, viel schwerer wiegt natürlich der zwangsläufig auftauchende Verdacht der „Mitwisserschaft/Mittäterschaft“ hinsichtlich einzelner Mitglieder der neuen Führungscrew. Die neue Führungsriege ist als selbsternanntes „Kompetenzteam“ angetreten, vorrangig um ausgerechnet verloren gegangenes Vertrauen wieder aufzubauen. - Entsprechend verheerend sind die Auswirkungen dieses neuesten Skandals zu vermuten.

Liefern statt fordern

Nachdem „Team 2018“ sozusagen „im Stechschritt gegen die Wand“ gelaufen war, klangen die ersten Verlautbarungen der neuen Crew durchaus hoffnungsfroh. Man wusste um die Schwere der Aufgabe, gab sich bescheiden und versprach endlich zu liefern, anstatt weiterhin immer nur zu fordern. Dummerweise findet sich von dieser hoffnungsfrohen Erwartungshaltung in dem Interview von »In der Pratsch« nichts mehr wieder. Im Gegenteil, man erdreistet sich bereits wieder, der Stadt Aachen gegenüber konkrete Vorwürfe zu erheben: „Die Stadt negiert die wichtige gesellschaftspolitische Rolle der Alemannia.“

Olle Kamellen in neuer, bunter Verpackung

Jahrzehntelang war es 'en vogue', sich selbst zum „unverzichtbaren Aushängeschild“ der Stadt Aachen zu krönen. Erst die Summe einfach nicht enden wollender Affären und Skandale, - der unsägliche Neubau, die sportlichen Abstiege und gleich zwei Insolvenzen in kurzer Folge, - ließen diesen fragwürdigen Dauerbrenner und das damit einhergehende uferlose Fordern allmählich in den Hintergrund treten. Jetzt fällt den beiden „mächtigsten Männern beim TSV Alemannia Aachen“ schon wieder nichts Besseres ein, als derart „olle Kamellen“ 'rauszuhauen und damit ihr Scheitern gleich zu Beginn ihrer Amtszeit einzugestehen und sich und ihr zentrales Wahlversprechen quasi selbst zu entlarven.

Die Stadt engagiert sich, trotz eines unausgeglichenen Haushalts und trotz anderer ungleich wichtigerer Verpflichtungen, seit Jahrzehnten bereits über alle Maßen für diesen Verein. Die endlose Raffgier des Klubs nach immer noch „mehr und mehr“ ist die zentrale Ursache dafür, dass der Klub innerhalb der Bevölkerung sein ehemals gegebenes Renommee zu weiten Teilen verloren hat. - Einige derzeit Verantwortliche im Klub sind gerade dabei, diesen Vertrauensentzug weiter zu festigen.


PS:
Auszug aus der Satzung des TSV Alemannia Aachen e.V.:

§ 2 Zweck und Aufgaben

2.1 Zweck des Vereins ist die Pflege des Sportes mit allen damit unmittelbar und mittelbar in Zusammenhang stehenden Aufgaben.

2.2 Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche sondern ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

2.3 Die Mittel des Vereins dürfen nur für den satzungsmäßigen Zweck verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

2.4 Der Verein ist berechtigt, zur Durchführung seiner Aufgaben haupt- oder nebenamtlich beschäftigte Kräfte einzustellen. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

2.5 Der Verein kann sich an Unternehmen beteiligen, deren Gegenstand auf den Zweck des § 2.1 gerichtet ist und/oder die eine sportbezogene Vermarktung bezwecken, soweit sichergestellt ist, dass durch diese Beteiligung die Gemeinnützigkeit des Vereins nicht berührt wird.
.
__________________
„Sicher ist, dass nichts sicher ist. Selbst das nicht.“
Joachim Ringelnatz

Geändert von Franz Wirtz (17.12.2017 um 19:30 Uhr) Grund: Korrektur - [insbesondere 2.2 bis einschließlich 2.4].
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B. Trüger (17.12.2017), p_pan (17.12.2017), tivolino (18.12.2017)
  #25  
Alt 17.12.2017, 15:16
tjangoxxl tjangoxxl ist offline
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Zitat von Franz Wirtz Beitrag anzeigen
Manch einer, der sich vom ersten Schrecken dieser ungeheuerlichen China-Story wieder erholt hat, wird wahrscheinlich erst 'mal einen Blick in die Satzung werfen wollen. Falls ich es richtig deute, verstieß das unglaubliche Gebaren vom „Team 2018“ eklatant gegen § 2 - Zweck und Aufgaben - [insbesondere 2.1 bis einschließlich 2.4].

Der Aachener Dom, dass weiß Einjeder, ist aufgrund seiner Größe und seines Alters eine kostspielige Dauerbaustelle. Warum, dass hingegen weiß nach meinem Eindruck „keine Sau“, ist der neue Tivoli und der Traditionsverein generell, adäquat eine juristische Dauerbaustelle, die ebenfalls Unsummen von Geld verschlingt?

Ehrenwerte Gesellschaft

Hat es jemals eine länger anhaltende Zeitspanne gegeben, in der sich dieser Verein nicht mit Irgendwem prozessual in einer Auseinandersetzung befand? Ich könnte, spontan ohnehin nicht, aber auch nach längerer Überlegung keinen Zeitraum benennen, ständig war und ist anscheinend Zoff angesagt. Wie ist dieser außergewöhnliche Umstand zu erklären? Es handelt sich doch lediglich um einen gemeinnützigen Sportverein und nicht um eine kriminelle Vereinigung, nicht um ein dubioses Unternehmen mit zwiespältigen Geschäftsinteressen und auch nicht um eine mafiöse Verbindung.

Vor dem Hintergrund der nun zu Tage getretenen „China-Affäre“ werden nicht nur Mitglieder des „Team 2018“ in ein schräges Licht gestellt, viel schwerer wiegt natürlich der zwangsläufig auftauchende Verdacht der „Mitwisserschaft/Mittäterschaft“ hinsichtlich einzelner Mitglieder der neuen Führungscrew. Die neue Führungsriege ist als selbsternanntes „Kompetenzteam“ angetreten, vorrangig um ausgerechnet verloren gegangenes Vertrauen wieder aufzubauen. - Entsprechend verheerend sind die Auswirkungen dieses neuesten Skandals zu vermuten.

Liefern statt fordern

Nachdem „Team 2018“ sozusagen „im Stechschritt gegen die Wand“ gelaufen war, klangen die ersten Verlautbarungen der neuen Crew durchaus hoffnungsfroh. Man wusste um die Schwere der Aufgabe, gab sich bescheiden und versprach endlich zu liefern, anstatt weiterhin immer nur zu fordern. Dummerweise findet sich von dieser hoffnungsfrohen Erwartungshaltung in dem Interview von »In der Pratsch« nichts mehr wieder. Im Gegenteil, man erdreistet sich bereits wieder, der Stadt Aachen gegenüber konkrete Vorwürfe zu erheben: „Die Stadt negiert die wichtige gesellschaftspolitische Rolle der Alemannia.“

Olle Kamellen in neuer, bunter Verpackung

Jahrzehntelang war es 'en vogue', sich selbst zum „unverzichtbaren Aushängeschild“ der Stadt Aachen zu krönen. Erst die Summe einfach nicht enden wollender Affären und Skandale, - der unsägliche Neubau, die sportlichen Abstiege und gleich zwei Insolvenzen in kurzer Folge, - ließen diesen fragwürdigen Dauerbrenner und das damit einhergehende uferlose Fordern allmählich in den Hintergrund treten. Jetzt fällt den beiden „mächtigsten Männern beim TSV Alemannia Aachen“ schon wieder nichts Besseres ein, als derart „olle Kamellen“ 'rauszuhauen und damit ihr Scheitern gleich zu Beginn ihrer Amtszeit einzugestehen und sich und ihr zentrales Wahlversprechen quasi selbst zu entlarven.

Die Stadt engagiert sich, trotz eines unausgeglichenen Haushalts und trotz anderer ungleich wichtigerer Verpflichtungen, seit Jahrzehnten bereits über alle Maßen für diesen Verein. Die endlose Raffgier des Klubs nach immer noch „mehr und mehr “ist die zentrale Ursache dafür, dass der Klub innerhalb der Bevölkerung sein ehemals gegebenes Renommee zu weiten Teilen verloren hat. - Einige derzeit Verantwortliche im Klub sind gerade dabei, diesen Vertrauensentzug weiter zu festigen.


PS:
Auszug aus der Satzung des TSV Alemannia Aachen e.V.:

§ 2 Zweck und Aufgaben

2.1 Zweck des Vereins ist die Pflege des Sportes mit allen damit unmittelbar und mittelbar in Zusammenhang stehenden Aufgaben.

2.2 Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche sondern ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

2.3 Die Mittel des Vereins dürfen nur für den satzungsmäßigen Zweck verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

2.4 Der Verein ist berechtigt, zur Durchführung seiner Aufgaben haupt- oder nebenamtlich beschäftigte Kräfte einzustellen. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

2.5 Der Verein kann sich an Unternehmen beteiligen, deren Gegenstand auf den Zweck des § 2.1 gerichtet ist und/oder die eine sportbezogene Vermarktung bezwecken, soweit sichergestellt ist, dass durch diese Beteiligung die Gemeinnützigkeit des Vereins nicht berührt wird.
.
was würde es mich interessieren, wer Du bist...und wo Deine ehrlichen Interessen liegen. Du bist jemand, der mit der Führung bzw einzelnen Personen sehr hart ins Gericht geht. Du scheinst jemand zu sein, der eine klare Vorstellung hat, wie man den Verein besser führen kann. Und Du kannst Dich sehr ordentlich ausdrücken. Da bleiben in meinen Augen relativ wenig Leute übrig, die diese Kriterien erfüllen und sich gleichzeitig in dieser Form engagieren würden.

den Quatsch, dass Du ein aussenstehender und bekennender Nichtfan bist, glaubt Dir hier vermutlich Niemand mehr.
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  #26  
Alt 17.12.2017, 15:40
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a.tetzlaff a.tetzlaff ist offline
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Zitat von tjangoxxl Beitrag anzeigen
was würde es mich interessieren, wer Du bist...und wo Deine ehrlichen Interessen liegen. Du bist jemand, der mit der Führung bzw einzelnen Personen sehr hart ins Gericht geht. Du scheinst jemand zu sein, der eine klare Vorstellung hat, wie man den Verein besser führen kann. Und Du kannst Dich sehr ordentlich ausdrücken. Da bleiben in meinen Augen relativ wenig Leute übrig, die diese Kriterien erfüllen und sich gleichzeitig in dieser Form engagieren würden.

den Quatsch, dass Du ein aussenstehender und bekennender Nichtfan bist, glaubt Dir hier vermutlich Niemand mehr.
Wer Frantz Wirtz ist und was seinen Interessen sind , ist sekundär, egal wie er sich aufbläst und schwurbelig er schreibt. Es kommt auf die Fakten an und damit hat er Recht.

Die Ausgaben des TSV für die Investorensuche der GmbH in China stellen einen eklatanten Satzungsverstoß dar, der alle Beteilgten, somit auch Fröhlich, belastet.

Aber wie tivolino schon schrieb, müssen die letzten Gremien noch entlastet werden. Vorher wird es zum Schwur kommen, wer davon wusste und wer nicht.
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" Der Verein ist jetzt finanziell gut aufgestellt, dass ich ihn mit ruhigem Gewissen an meinen Nachfolger übergeben kann" F. Kraemer im Sommer 2012
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  #27  
Alt 17.12.2017, 18:17
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Zitat von tjangoxxl Beitrag anzeigen
was würde es mich interessieren, wer Du bist...und wo Deine ehrlichen Interessen liegen. Du bist jemand, der mit der Führung bzw einzelnen Personen sehr hart ins Gericht geht. Du scheinst jemand zu sein, der eine klare Vorstellung hat, wie man den Verein besser führen kann. Und Du kannst Dich sehr ordentlich ausdrücken. Da bleiben in meinen Augen relativ wenig Leute übrig, die diese Kriterien erfüllen und sich gleichzeitig in dieser Form engagieren würden.

den Quatsch, dass Du ein aussenstehender und bekennender Nichtfan bist, glaubt Dir hier vermutlich Niemand mehr.
Mir fallen dazu drei Möglichkeiten ein. Entweder Pauli, der gute Herr Rambau oder aber doch noch unser Friedhofsgräber höchstpersönlich, F. Kraemer, der von gaaanz gaaanz weit weg weiter Unruhe schürt, um das zu vollenden, was ihm bisher nicht gelungen ist, nämlich die Alemannia in den Ruin zu befördern.
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  #28  
Alt 17.12.2017, 18:38
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Zitat von Oche_Alaaf_1958 Beitrag anzeigen
Mir fallen dazu drei Möglichkeiten ein. Entweder Pauli, der gute Herr Rambau oder aber doch noch unser Friedhofsgräber höchstpersönlich, F. Kraemer, der von gaaanz gaaanz weit weg weiter Unruhe schürt, um das zu vollenden, was ihm bisher nicht gelungen ist, nämlich die Alemannia in den Ruin zu befördern.
Nimm mal den Aluhut vom Schädel. Scheint zu drücken.
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  #29  
Alt 17.12.2017, 19:04
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Zitat von Oche_Alaaf_1958 Beitrag anzeigen
Mir fallen dazu drei Möglichkeiten ein. Entweder Pauli, der gute Herr Rambau oder aber doch noch unser Friedhofsgräber höchstpersönlich, F. Kraemer, der von gaaanz gaaanz weit weg weiter Unruhe schürt, um das zu vollenden, was ihm bisher nicht gelungen ist, nämlich die Alemannia in den Ruin zu befördern.
Alles Quatsch ,
Frantz Wirtz ist so einzigartig und echt , dass er keine Kunstfigur sein kann .

Man muss auch trennen zwischen der Art , wie er schreibt und dem Inhalt, wenn man es denn schafft, es mühsam auf den Kern zu reduzieren.
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Geändert von a.tetzlaff (17.12.2017 um 20:00 Uhr)
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  #30  
Alt 17.12.2017, 19:27
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Zitat von Oche_Alaaf_1958 Beitrag anzeigen
Mir fallen dazu drei Möglichkeiten ein. Entweder Pauli, der gute Herr Rambau oder aber doch noch unser Friedhofsgräber höchstpersönlich, F. Kraemer, der von gaaanz gaaanz weit weg weiter Unruhe schürt, um das zu vollenden, was ihm bisher nicht gelungen ist, nämlich die Alemannia in den Ruin zu befördern.
Ich gehe davon aus, das Franz Wirtz schlicht und ergreifend DER Franz Wirtz ist
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Franz Wirtz (17.12.2017), Kai (17.12.2017)
  #31  
Alt 17.12.2017, 19:45
Adam Adam ist offline
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Zitat von a.tetzlaff Beitrag anzeigen
Alles Quatsch ,
Frantz Wirtz ist so einzigartig und echt , dass es keine Kunstfigur sein kann .

Man muss auch trennen zwischen der Art , wie er schreibt und dem Inhalt, wenn man es denn schafft, es mühsamauf den Kern zu reduzieren.
Vielleicht ist er ja ein alter Grünenthal????

Gruß
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  #32  
Alt 17.12.2017, 21:27
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Zitat von Franz Wirtz Beitrag anzeigen
Manch einer, der sich vom ersten Schrecken dieser ungeheuerlichen China-Story wieder erholt hat, wird wahrscheinlich erst 'mal einen Blick in die Satzung werfen wollen.
(...)

Ehrenwerte Gesellschaft

Hat es jemals eine länger anhaltende Zeitspanne gegeben, in der sich dieser Verein nicht mit Irgendwem prozessual in einer Auseinandersetzung befand? (...)
Es handelt sich doch lediglich um einen gemeinnützigen Sportverein und nicht um eine kriminelle Vereinigung, nicht um ein dubioses Unternehmen mit zwiespältigen Geschäftsinteressen und auch nicht um eine mafiöse Verbindung.
(...)
Entsprechend verheerend sind die Auswirkungen dieses neuesten Skandals zu vermuten.
(...)
man erdreistet sich bereits wieder, der Stadt Aachen gegenüber konkrete Vorwürfe zu erheben: „Die Stadt negiert die wichtige gesellschaftspolitische Rolle der Alemannia.“

Olle Kamellen in neuer, bunter Verpackung

Jahrzehntelang war es 'en vogue', sich selbst zum „unverzichtbaren Aushängeschild“ der Stadt Aachen zu krönen. Erst die Summe einfach nicht enden wollender Affären und Skandale, - der unsägliche Neubau, die sportlichen Abstiege und gleich zwei Insolvenzen in kurzer Folge, - ließen diesen fragwürdigen Dauerbrenner und das damit einhergehende uferlose Fordern allmählich in den Hintergrund treten. Jetzt fällt den beiden „mächtigsten Männern beim TSV Alemannia Aachen“ schon wieder nichts Besseres ein, als derart „olle Kamellen“ 'rauszuhauen und damit ihr Scheitern gleich zu Beginn ihrer Amtszeit einzugestehen und sich und ihr zentrales Wahlversprechen quasi selbst zu entlarven.
Die Stadt engagiert sich, trotz eines unausgeglichenen Haushalts und trotz anderer ungleich wichtigerer Verpflichtungen, seit Jahrzehnten bereits über alle Maßen für diesen Verein. Die endlose Raffgier des Klubs nach immer noch „mehr und mehr“ ist die zentrale Ursache dafür, dass der Klub innerhalb der Bevölkerung sein ehemals gegebenes Renommee zu weiten Teilen verloren hat.
Franz Wirtz ist Franz Wirtz, und gut ist.

Aber es ist schon starker Tobak, was "Du" (sorry) hier raushaust.
"Ungeheuerlich", "Ehrenwerte Gesellschaft " (=Mafia), "dubios", "verheerend", "dreist", "Raffgier", und was Du nicht alles im Repertoire hast - es drängt sich mir der Verdacht auf, dass Du seltsame Ziele verfolgst. (Verschwörungstheorien hänge ich nicht an.)

Bevor unser Präsident sich nicht geäußert hat (was er muss!), finde ich Deine Kritik maßlos überzogen. Bis auf Weiteres unterstelle ich ihm guten Willen und nichts sonst.

Zur Rolle der Stadt gäbe es viel zu sagen. "Über alle Maßen" hat sie sich gewiss nicht engagiert, von unserer Provinzpresse ganz zu schweigen.

Komme gerade vom Weihnachtssingen aus dem Stadion. Was könnte das für ein geiler Fußballtempel sein. Und er wird es auch, sportlichen Erfolg vorausgesetzt. Dafür sollten wir an einem Strang ziehen - und nicht mit in der Tat uferlosen Unterstellungen arbeiten.
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Oche_Alaaf_1958 (17.12.2017)
  #33  
Alt 17.12.2017, 21:48
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Oche_Alaaf_1958 Oche_Alaaf_1958 ist offline
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Zitat von Mott Beitrag anzeigen
Nimm mal den Aluhut vom Schädel. Scheint zu drücken.
Oh sorry, war deiner. Dir steht er einfach auch viel besser.
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  #34  
Alt 17.12.2017, 22:07
Flutlicht Flutlicht ist offline
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Zitat von Adam Beitrag anzeigen
Vielleicht ist er ja ein alter Grünenthal????
Der ist aber vor kurzem verstorben, oder?
Zitat:
Zitat von a.tetzlaff Beitrag anzeigen
.....wenn man es denn schafft, es mühsam auf den Kern zu reduzieren.
Der bekennende Nicht-Fan der Alemannia schreibt in allen Foren der Erde immer so ausschweifend zu seinem Nicht-Hobby:
http://www.spiegel.de/forum/sport/al...stbit_24078559
http://www.spiegel.de/forum/sport/al...stbit_23990688
http://www.reviersport.de/315083---a...rz-zwoelf.html
http://www.reviersport.de/326163---a...alemannia.html
http://www.zeit.de/sport/2012-08/aac...lsbande-ultras

(Zu Weihnachten wünsche ich mir übrigens auch einen Aluhut....sicher ist sicher)
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Oche_Alaaf_1958 (17.12.2017)
  #35  
Alt 18.12.2017, 09:54
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"Das war schon nachvollziehbar..."

Zitat:
Zitat von Braveheart Beitrag anzeigen
Franz Wirtz ist Franz Wirtz, und gut ist.

Aber es ist schon starker Tobak, was "Du" (sorry) hier raushaust.
"Ungeheuerlich", "Ehrenwerte Gesellschaft " (=Mafia), "dubios", "verheerend", "dreist", "Raffgier", und was Du nicht alles im Repertoire hast - es drängt sich mir der Verdacht auf, dass Du seltsame Ziele verfolgst. (Verschwörungstheorien hänge ich nicht an.)

Bevor unser Präsident sich nicht geäußert hat (was er muss!), finde ich Deine Kritik maßlos überzogen. Bis auf Weiteres unterstelle ich ihm guten Willen und nichts sonst.

Zur Rolle der Stadt gäbe es viel zu sagen. "Über alle Maßen" hat sie sich gewiss nicht engagiert, von unserer Provinzpresse ganz zu schweigen.

Komme gerade vom Weihnachtssingen aus dem Stadion. Was könnte das für ein geiler Fußballtempel sein. Und er wird es auch, sportlichen Erfolg vorausgesetzt. Dafür sollten wir an einem Strang ziehen - und nicht mit in der Tat uferlosen Unterstellungen arbeiten.
"Guter Willen" und sonst nix? Das impliziert, dass Herr Fröhlich und alle anderen, die in die China-Mann-Affäre verstrickt sind, im Grunde genommen etwas Gutes für die Alemannia gewollt haben. Ich habe allerdings den Eindruck, dass sie in erster Linie etwas Gutes für sich selbst gewollt haben. Was tut man nicht alles, um seine eigene Haut zu retten, wenn man einen sanierten Verein innerhalb von nur drei von vollständigem Versagen auf allen Ebenen geprägten Jahren so weit heruntergewirtschaftet hat, dass der Insolvenzverwalter Anfang 2017 schon wieder vor der Tür steht?!

Da hier von einer "leichten bis mittelschweren Falschentscheidung" gesprochen wurde, formuliere ich die Antwort bewusst drastisch: Man hat in heller Panik klammheimlichst in die von Mitgliedern und Spendern gefüllte Kasse des gemeinnützigen Vereins gegriffen, um für teures Geld einen Kuppler anzuheuern, der auf dem China-Strich auf den allerletzten Drücker noch ganz schnell einen Freier für unsere abgewrackte alte Dame Alemannia finden sollte.

Da sich die Vereinsspitze auch am Beginn des fünften Tages der Diskussion noch nicht geäußert hat, müssen wir uns vorerst wohl noch mit den wörtlichen Aussagen begnügen, die bereits zu lesen waren. Ich zitiere:

AZ/AN: "Im Frühjahr hat man jeden Strohhalm ergriffen, um die Insolvenz zu vermeiden", sagt der heutige Präsident Martin Fröhlich. "Das war schon nachvollziehbar."

AZ/AN: "Es ist eher so, dass wir zu spät angefangen haben mit dem Projekt." (Horst Reimig)

AZ/AN: Vereinbart wurde für mehrere Monate ein fixes Beratungsgehalt, zudem eine signifikante Erfolgsprämie, sagt der heutige Präsident Martin Fröhlich.

In der Pratsch: "Ja, auch der Versuch, für die GmbH in China potenzielle Investoren anzusprechen, hat Geld gekostet. Der Verein Alemannia Aachen hat das Honorar für den Berater bezahlt"
(sagt Martin Fröhlich und bestätigt damit doppelt, dass die Presse den Sachverhalt im Kern zutreffend dargestellt hat).

In der Pratsch: "Aber ich will den Verantwortlichen von damals keine Vorwürfe machen. Die haben versucht, jeden erdenklichen Weg zu beschreiten, um die GmbH zu retten. Im Nachhinein lässt sich immer leicht schlau reden." (Martin Fröhlich)

AZ/AN: "Wir verstehen, dass man damals jeden Strohhalm ergreifen wollte...Unsere Situation ist in keiner Weise existenzgefährend, der Verein ist gesund", sagt (Schatzmeister) Jansen - und weist in indirekter Rede noch darauf hin, dass ja noch ein paar Rücklagen da seien und dass im Januar ja wieder neue Mitgliedsbeiträge eingezogen werden können.

Ich fasse zusammen:

Für Martin Fröhlich was das alles "nachvollziehbar". Er macht "den Verantwortlichen von damals" - also auch und vor allem sich selbst - "keine Vorwürfe" und bezeichnet Leute, die jetzt kritisch nachhaken, als Schlauredner. Reimig bedauert, dass er nicht eher auf die tolle China-Mann-Idee gekommen ist. Jansen äußert "Verständnis" und betont, dass der finanzielle Schaden zwar vorhanden sei, aber nicht zuletzt dank bald wieder fließender Mitgliedsbeiträge beherrschbar sei. Und alle sprechen gern von "damals", ganz so, als ob das eine längst abgehakte Geschichte aus der unmittelbaren Nachkriegszeit sei.

Du hast Recht: Martin Fröhlich muss sich äußern. Was er und andere aktuell Verantwortliche bereits geäußert haben, lässt allerdings nichts Gutes ahnen: Kein kritisches und erst recht kein selbstkritisches Wort; jeder hat für jeden und natürlich auch für sich selbst Verständnis; keiner macht keinem irgendwelche Vorwürfe, und überhaupt war alles gar nicht so schlimm, und es ist ja auch schon so lange her...
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Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten...(GG Art. 5;1)
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  #36  
Alt 18.12.2017, 11:30
Franz Wirtz Franz Wirtz ist offline
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Mut oder Hut? ...

Zitat:
Zitat von Flutlicht Beitrag anzeigen
Der bekennende Nicht-Fan der Alemannia schreibt in allen Foren der Erde immer so ausschweifend zu seinem Nicht-Hobby
(...)
(Zu Weihnachten wünsche ich mir übrigens auch einen Aluhut .... sicher ist sicher)
Was verstehst Du unter ausschweifend?

http://www.reviersport.de/325160---a...ga-lizenz.html

Meine Beiträge in anderen Foren, insbesondere den früher existierenden Stadtseiten, galten vorrangig den Ratsherren/Ratsfrauen, die gerne im Hintergrund agieren und den Verein als Bühne nutzen. - Bevorzugt, wenn es gerade 'mal wieder gut läuft. Zu dem angerichteten Schaden und ihrer diesbezüglichen Mitverantwortung bekennen sie sich leider nicht.

Meine Bemühungen mögen vergebens sein und ich habe hier im Forum schon eine Menge Kritik dafür einstecken müssen, aber ich versuche trotzdem allen klarzumachen, dass der Verein vorrangig auf seine eigenen Kräfte vertrauen sollte, anstatt dem nächsten Heilsversprecher hinterher zu laufen. Die letzten zehn Jahre sollten allen die Augen geöffnet haben.
.
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Geändert von Franz Wirtz (18.12.2017 um 23:15 Uhr) Grund: Korrektur
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  #37  
Alt 18.12.2017, 12:26
Kai Kai ist gerade online
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Zitat von tivolino Beitrag anzeigen
"Guter Willen" und sonst nix? Das impliziert, dass Herr Fröhlich und alle anderen, die in die China-Mann-Affäre verstrickt sind, im Grunde genommen etwas Gutes für die Alemannia gewollt haben. Ich habe allerdings den Eindruck, dass sie in erster Linie etwas Gutes für sich selbst gewollt haben. Was tut man nicht alles, um seine eigene Haut zu retten, wenn man einen sanierten Verein innerhalb von nur drei von vollständigem Versagen auf allen Ebenen geprägten Jahren so weit heruntergewirtschaftet hat, dass der Insolvenzverwalter Anfang 2017 schon wieder vor der Tür steht?!

Da hier von einer "leichten bis mittelschweren Falschentscheidung" gesprochen wurde, formuliere ich die Antwort bewusst drastisch: Man hat in heller Panik klammheimlichst in die von Mitgliedern und Spendern gefüllte Kasse des gemeinnützigen Vereins gegriffen, um für teures Geld einen Kuppler anzuheuern, der auf dem China-Strich auf den allerletzten Drücker noch ganz schnell einen Freier für unsere abgewrackte alte Dame Alemannia finden sollte.

Da sich die Vereinsspitze auch am Beginn des fünften Tages der Diskussion noch nicht geäußert hat, müssen wir uns vorerst wohl noch mit den wörtlichen Aussagen begnügen, die bereits zu lesen waren. Ich zitiere:

AZ/AN: "Im Frühjahr hat man jeden Strohhalm ergriffen, um die Insolvenz zu vermeiden", sagt der heutige Präsident Martin Fröhlich. "Das war schon nachvollziehbar."

AZ/AN: "Es ist eher so, dass wir zu spät angefangen haben mit dem Projekt." (Horst Reimig)

AZ/AN: Vereinbart wurde für mehrere Monate ein fixes Beratungsgehalt, zudem eine signifikante Erfolgsprämie, sagt der heutige Präsident Martin Fröhlich.

In der Pratsch: "Ja, auch der Versuch, für die GmbH in China potenzielle Investoren anzusprechen, hat Geld gekostet. Der Verein Alemannia Aachen hat das Honorar für den Berater bezahlt"
(sagt Martin Fröhlich und bestätigt damit doppelt, dass die Presse den Sachverhalt im Kern zutreffend dargestellt hat).

In der Pratsch: "Aber ich will den Verantwortlichen von damals keine Vorwürfe machen. Die haben versucht, jeden erdenklichen Weg zu beschreiten, um die GmbH zu retten. Im Nachhinein lässt sich immer leicht schlau reden." (Martin Fröhlich)

AZ/AN: "Wir verstehen, dass man damals jeden Strohhalm ergreifen wollte...Unsere Situation ist in keiner Weise existenzgefährend, der Verein ist gesund", sagt (Schatzmeister) Jansen - und weist in indirekter Rede noch darauf hin, dass ja noch ein paar Rücklagen da seien und dass im Januar ja wieder neue Mitgliedsbeiträge eingezogen werden können.

Ich fasse zusammen:

Für Martin Fröhlich was das alles "nachvollziehbar". Er macht "den Verantwortlichen von damals" - also auch und vor allem sich selbst - "keine Vorwürfe" und bezeichnet Leute, die jetzt kritisch nachhaken, als Schlauredner. Reimig bedauert, dass er nicht eher auf die tolle China-Mann-Idee gekommen ist. Jansen äußert "Verständnis" und betont, dass der finanzielle Schaden zwar vorhanden sei, aber nicht zuletzt dank bald wieder fließender Mitgliedsbeiträge beherrschbar sei. Und alle sprechen gern von "damals", ganz so, als ob das eine längst abgehakte Geschichte aus der unmittelbaren Nachkriegszeit sei.

Du hast Recht: Martin Fröhlich muss sich äußern. Was er und andere aktuell Verantwortliche bereits geäußert haben, lässt allerdings nichts Gutes ahnen: Kein kritisches und erst recht kein selbstkritisches Wort; jeder hat für jeden und natürlich auch für sich selbst Verständnis; keiner macht keinem irgendwelche Vorwürfe, und überhaupt war alles gar nicht so schlimm, und es ist ja auch schon so lange her...

Du hast dir mit der Recherche ja wahrlich sehr viel Mühe gemacht, und die "Causa Fröhlich" sehr gut zusammengefasst, mein Respekt dafür!

Tja die Frage ist nun wie es mit unserem Herrn Präsidenten Fröhlich nun weitergehen soll...Die Arbeit nach diesem "Vorfall" soll zwar nicht die Allerschlechteste gewesen sein, gemäß einiger Aussagen hat er sich doch Mühe gegeben aber es drängt sich zunehmend die Frage auf: Ist er nun eher ein Fluch oder ein Segen???! Also ganz ehrlich: Ich sehe ihn letzten Endes schon etwas kritischer als zuvor...
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  #38  
Alt 18.12.2017, 12:44
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"Guter Willen" und sonst nix? Das impliziert, dass Herr Fröhlich und alle anderen, die in die China-Mann-Affäre verstrickt sind, im Grunde genommen etwas Gutes für die Alemannia gewollt haben. Ich habe allerdings den Eindruck, dass sie in erster Linie etwas Gutes für sich selbst gewollt haben. Was tut man nicht alles, um seine eigene Haut zu retten, wenn man einen sanierten Verein innerhalb von nur drei von vollständigem Versagen auf allen Ebenen geprägten Jahren so weit heruntergewirtschaftet hat, dass der Insolvenzverwalter Anfang 2017 schon wieder vor der Tür steht?!

Da hier von einer "leichten bis mittelschweren Falschentscheidung" gesprochen wurde, formuliere ich die Antwort bewusst drastisch: Man hat in heller Panik klammheimlichst in die von Mitgliedern und Spendern gefüllte Kasse des gemeinnützigen Vereins gegriffen, um für teures Geld einen Kuppler anzuheuern, der auf dem China-Strich auf den allerletzten Drücker noch ganz schnell einen Freier für unsere abgewrackte alte Dame Alemannia finden sollte.

Da sich die Vereinsspitze auch am Beginn des fünften Tages der Diskussion noch nicht geäußert hat, müssen wir uns vorerst wohl noch mit den wörtlichen Aussagen begnügen, die bereits zu lesen waren. Ich zitiere:

AZ/AN: "Im Frühjahr hat man jeden Strohhalm ergriffen, um die Insolvenz zu vermeiden", sagt der heutige Präsident Martin Fröhlich. "Das war schon nachvollziehbar."

AZ/AN: "Es ist eher so, dass wir zu spät angefangen haben mit dem Projekt." (Horst Reimig)

AZ/AN: Vereinbart wurde für mehrere Monate ein fixes Beratungsgehalt, zudem eine signifikante Erfolgsprämie, sagt der heutige Präsident Martin Fröhlich.

In der Pratsch: "Ja, auch der Versuch, für die GmbH in China potenzielle Investoren anzusprechen, hat Geld gekostet. Der Verein Alemannia Aachen hat das Honorar für den Berater bezahlt"
(sagt Martin Fröhlich und bestätigt damit doppelt, dass die Presse den Sachverhalt im Kern zutreffend dargestellt hat).

In der Pratsch: "Aber ich will den Verantwortlichen von damals keine Vorwürfe machen. Die haben versucht, jeden erdenklichen Weg zu beschreiten, um die GmbH zu retten. Im Nachhinein lässt sich immer leicht schlau reden." (Martin Fröhlich)

AZ/AN: "Wir verstehen, dass man damals jeden Strohhalm ergreifen wollte...Unsere Situation ist in keiner Weise existenzgefährend, der Verein ist gesund", sagt (Schatzmeister) Jansen - und weist in indirekter Rede noch darauf hin, dass ja noch ein paar Rücklagen da seien und dass im Januar ja wieder neue Mitgliedsbeiträge eingezogen werden können.

Ich fasse zusammen:

Für Martin Fröhlich was das alles "nachvollziehbar". Er macht "den Verantwortlichen von damals" - also auch und vor allem sich selbst - "keine Vorwürfe" und bezeichnet Leute, die jetzt kritisch nachhaken, als Schlauredner. Reimig bedauert, dass er nicht eher auf die tolle China-Mann-Idee gekommen ist. Jansen äußert "Verständnis" und betont, dass der finanzielle Schaden zwar vorhanden sei, aber nicht zuletzt dank bald wieder fließender Mitgliedsbeiträge beherrschbar sei. Und alle sprechen gern von "damals", ganz so, als ob das eine längst abgehakte Geschichte aus der unmittelbaren Nachkriegszeit sei.

Du hast Recht: Martin Fröhlich muss sich äußern. Was er und andere aktuell Verantwortliche bereits geäußert haben, lässt allerdings nichts Gutes ahnen: Kein kritisches und erst recht kein selbstkritisches Wort; jeder hat für jeden und natürlich auch für sich selbst Verständnis; keiner macht keinem irgendwelche Vorwürfe, und überhaupt war alles gar nicht so schlimm, und es ist ja auch schon so lange her...
Zunächst mal, Fröhlich und seinen Mitstreitern den guten Willen abzusprechen, Gutes für die Alemannia tun zu wollen, ist ehrlich gesagt unter aller Sau. Und vor allem immer einfach, wenn man sich nicht selbst der von einem kritisierten Aufgabe gestellt hat.

Zudem beinhaltet es, ihm und seinen Mitstreitern genau das Gegenteil zuzuschreiben, kurzum also, dass sie der Alemannia nichts gutes Tun wollen, ihnen also Schaden wollen.

Und bei aller Liebe und berechtigter Kritik, dass solltest selbst du nicht ernsthaft annehmen und von daher deine Angriffe und dein Vokabular mal ein gehöriges Stück abrüsten.

Es geht sich anstatt dessen nämlich wohl eher nicht um mangelndes Wollen, als vielmehr um das Können, um die mangelnde Kompetenz.

Das mag in seiner Auswirkung und seinen Konsequenzen für die Alemannia zwar letztlich auf das selbe Hinauskommen, diese Unterscheidung ist aber in der persönlichen Bewertung und Zuschreibung trotzdem von Bedeutung, weil es sich dabei nämlich dann nicht um eine wie von dir, mindestens ansatzweise, unterstellte Charakterschwäche und Boshaftigkeit, als vielmehr um Fehleinschätzungen und in diesem Kontext gemachte Fehler handelt.

Dass die Leute dann versucht haben, den Laden noch irgendwie gerettet zu bekommen, ist zudem meiner Auffassung nach nicht grundsätzlich verwerflich, sondern vielmehr das, was man dann von Ihnen eigentlich auch erwarten konnte.

Hätte es geklappt und es wäre, um in deinem Sprachjargon zu bleiben, ein Freier für unsere abgewrackte alte Dame Alemannia ins Boot gestiegen, wäre es, je nach dem, wie die Konditionen gewesen wären, ja auch vielleicht gut gewesen.

Nun hat es aber nicht geklappt, und nun müssen sich, da bin ich bei dir, die Herren erklären und gegebenenfalls für den Schaden in Höhe der 60.000 €, der dem Mutterverein dabei entstanden ist, in irgendeiner Form geradestehen.

Und sei es, dass sie ihre Kontakte spielen lassen und jemanden auftun, der das Geld dem e.V. spendet oder was auch immer.
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Geändert von Oche_Alaaf_1958 (18.12.2017 um 12:47 Uhr)
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  #39  
Alt 18.12.2017, 13:15
Benutzerbild von Achim F.
Achim F. Achim F. ist offline
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Zu der China Sache noch einige Anmerkungen.

Die Sache nahm ja so ziemlich parallel zur Millionen Offerte von Kölmel/Meise Fahrt auf. Vom VR gab es da wohl recht schnell Signale, diesem Angebot (also dem Kölmel/Meise Deal) nicht zuzustimmen. Von daher war das Abnicken von MF zur China Nummer vielleicht auch darin begründet nachher nicht als der Allesblockierer dazustehen. Er hätte sich aber unbedingt das Mandat seines Gremiums einholen müssen. Für mich fast das größte Ärgernis in dieser Geschichte.

Nicht unter den Tisch fallen lassen sollte man auch, dass das dreiköpfige kommissarische Präsidium (MF, MB, RC) mit Beginn seiner Tätigkeit im April 2017 zumindest versuchte (nach Durchsicht der eingeforderten Tätigkeitsnachweise vom Heun) die Sache zu stoppen. War damit ja quasi ein Eingeständnis, dass diese Sache keine Substanz besaß. Hätte man irgendwann mal mutig kommunizieren sollen. Stichwort: eine neue Kultur im Umgang mit Fehlern und Versäumnissen.

Ich tue mich mit einer Einordnung dieses Vorfalls nach wie vor schwer. Das ist sicher keine Lappalie, die Gesamtsituation im Winter 2016 betrachtend (es herrschte wahrscheinlich auf allen Führungsebenen der Alemannia Panik) aber auch kein Riesenskandal. Den Kopf des Präsidenten zu fordern erscheint mir insgesamt übertrieben. Eine sorgfältige und ehrliche Aufarbeitung dagegen notwendig. Und auch die internen Kommunikationsabläufe der Gremien gehören nachhaltig auf den Prüfstand!
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Geändert von Achim F. (18.12.2017 um 17:39 Uhr) Grund: das kommissarische Präsidium nahm natürlich 2017 die Arbeit auf
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  #40  
Alt 18.12.2017, 13:24
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Zitat von Kai Beitrag anzeigen
Du hast dir mit der Recherche ja wahrlich sehr viel Mühe gemacht, und die "Causa Fröhlich" sehr gut zusammengefasst, mein Respekt dafür!

Tja die Frage ist nun wie es mit unserem Herrn Präsidenten Fröhlich nun weitergehen soll...Die Arbeit nach diesem "Vorfall" soll zwar nicht die Allerschlechteste gewesen sein, gemäß einiger Aussagen hat er sich doch Mühe gegeben aber es drängt sich zunehmend die Frage auf: Ist er nun eher ein Fluch oder ein Segen???! Also ganz ehrlich: Ich sehe ihn letzten Endes schon etwas kritischer als zuvor...
Nun ja, ich weiß zwar auch nicht so genau, wo ich meine Zuversicht eigentlich hernehme, aber trotzdem habe ich das Gefühl, dass so etwas bei der neuen Zusammensetzung der Gremien nicht mehr passieren wird. Mit Karl-Heinz Schmid, Didi Lübbers und anderen kritischen Leuten im neuen Verwaltungsrat werden solche Geschichten nicht zu machen sein, und ich hoffe, dass auch im Präsidium ein anderes Selbstverständnis Einzug gehalten hat. Alle dort und wir alle wissen, dass die Alemannia niemals mehr in solche zu absolut irrationalen Panikhandlungen verleitenden "Letzter Strohhalm"-Situationen kommen darf.

Andererseits lassen die zitierten Äußerungen der Beteiligten bisher noch keine große Einsicht erkennen. Die Sache kleinzureden und sich verständnisvoll gegenseitig in Schutz zu nehmen, kann nicht das letzte Wort gewesen sein. Aber noch ist es ja nicht zu spät für eine knallharte Fehleranalyse. Soll verspieltes Vertrauen wiederhergestellt werden, dürfen die Ergebnisse dieser Analyse allerdings nicht intern bleiben, sondern sie müssen öffentlich benannt werden.

Falls dem einen oder anderen Funktionär die ganze Tragweite dieser Geschichte noch nicht bewusst geworden ist, dann sollte er mal drüber nachdenken, wie Beitragszahler oder auch Spender, die dem e.V. Geld vielleicht gegeben haben, weil sie der Jugendarbeit was Gutes tun wollten, sich angesichts der nun bekanntgewordenen Mittelverwendung wohl fühlen.
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