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  #1  
Alt 07.05.2018, 23:35
Aki Aki ist offline
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Mitgliederversammlung 2018 (MV 2018)

Puh, einmal, nein, mehrfach tief durchgeatmet.

Nach dem heutigen Fan-Abend erscheint eine Mitgliederversammlung 2018 für Juni absehbar, zumindest wurde dieser Monat mehrfach genannt.

Die zufälligerweise heute über die Aachener Presse und die Homepage weitergeleitete Info über die Übertragung von der insolventen GmbH über (ein paar Stunden) beim TSV e.V. zur TSV Alemannia Aachen GmbH wurde ebenso lobenswert thematisiert, wie auch die Erhöhung des Etats und damit auch des Spieler-Etats aufgrund der gesteigerten Sponsorenzusagen. Ohne Einschränkungen gehört den handelnden Personen für ihren Einsatz Lob und Dankbarkeit. Aufrichtig!

Dass Herr Dr. Kall sich zeitaufwendig um eine Lösungsmöglichkeit mit den Verbänden gekümmert hat, war klasse! Von den Aktionen von Martin vom Hofe möchte ich gar nicht erst reden. Die 11.700 Zuschauer gegen Fic.ktoria hätte er alleine schon verdient!!!

Für mich war der Abend aber ein Desaster/Alemannia-Tiefpunkt.

So wurde deutlich, dass die Info des alten Präsidiums unzutreffend war, dass der Verein kein Gläubiger der insolventen GmbH (23.03.2017 auf Homepage) wäre. TEUR 40 plus Umsatzsteuer wurden voraus an die damals insolvenzbedrohte GmbH geleistet und dann bei Dr. Niering zur Insolvenztabelle angemeldet. Suboptimal gelaufen und nicht zutreffend dargestellt. Neben den Zahlungen an Heun wurde weiteres Geld ausgegeben.

Persönlich tief betroffen war ich dann aber, als auf den kurzen Zeitpunkt angesprochen wurde, in dem der TSV e.V. den Geschäftsbetrieb von der insolventen GmbH übernommen hat, aber noch nicht an die neue TSV GmbH verkauft hat. Die Frage lautete, ob in dieser Zeitspanne die Kölmel-Verpflichtung für den TSV e.V. 12 oder 12+1 Jahre betragen würde. Antwort: 12+1!

Nur für die wirklich Interessierten:
Kurz vor dem IG-Termin vor der MV mit dem Team-Fröhlich wurde mir von zwei Herren angegeben, dass der Kölmel-Deal2 aus 2015 (EUR 250.000 für ein 13. Jahr Fernsehgelder), der dem Verwaltungsrat nicht bekannt war, auch von dem TSV unterzeichnet wurde. Somit war die berechtigte Frage, weshalb der VR nicht von seinem damaligen Vorsitzenden informiert wurde? Auf der IG-Veranstaltung wurde dann mehrfach „Demut“ vom Präsidenten-Kandidaten genannt. Zudem meinte er damals sinngemäß, dass es u.U. nicht gut war, dass er nicht den VR informierte, aber es bestünde keine Verpflichtung für den TSV, somit hätte er auch nicht informieren müssen. Herr Laschet hat heute nicht widersprochen, dass er damals begründend darauf hingewiesen hätte, dass die Unterzeichnung des TSV nur wegen einer Präambel des Vertrages notwendig gewesen wäre. Auf mich machten diese Aussagen damals den Eindruck, dass es eine völlige Nebensächlichkeit war, dass der TSV den 2015er Vertrag auch unterzeichnet hat. Bei der Fragestellung ging es damals ausdrücklich um die Frage, ob der VR hätte gefragt werden müssen, was nicht gesehen war, also eine Frage nach den Handlungen des damaligen VR-Vorsitzenden.
Wenn der TSV nun ein Jahr mehr Fernsehgelder-Abzug hat, dann sehe ich nicht nur den Vertragsabschluss 2015, sondern auch die Aussagen Sommer 2017 kritisch. Sehr kritisch. Auch wenn ich dies evtl. alleine so sehe.

Die Aktionen nach der Insolvenz sind lobenswert, soweit man dies erkennt, die ungünstigen Verquickung mit der Vergangenheit werden aber simpel versucht weg zu diskutieren.

Bei Fragen nach Vertrauen und Transparenz bin ich jetzt diesbezüglich endgültig raus.

Blöd, dass mir durch etliche berufliche und freundschaftliche Verquickungen zwischen Gremienvertretern und anderen bedeutenden Alemannen die Glaubwürdigkeit vieler Protagonisten verloren geht. Wer ist wirklich noch vertrauens- und/oder glaubwürdig? U.a. Gregor Forst nach meiner Meinung und danach nur wenige. Ich habe immer noch Hoffnung in eine Person, die bestimmt weiß, dass ich sie meine, hoffentlich ist und bleibt sie standhaft und alemannia-aufrichtig sowie sich und den Fan verpflichtet.

Eigentlich könnte man die Hoffnung haben, dass es nach der letzten MV nun besser wird. Bei den Sponsoren scheint dies so zu sein und auch bei gewissem Engagement des AR. Wenn ich aber höre, dass das Präsidium eine Wahl ohne „Auswahl“, also ohne die satzungsbedingten Voraussetzungen bzgl. des AR überlegt und prüfen lässt, dann zweifle ich. Auch die Ankündigung, dass eine Übertragung auf die TSV GmbH (ohne typische Ausgliederung, wie 2006), ohne Mitgliederzustimmung durchgesetzt werden soll, finde ich enttäuschend.

Die Vergangenheit ist düster und eine emotionelle Achterbahn mit vielen Salamischeiben. Ist/wird die Zukunft besser? Wer wird dies kritisch und aufmerksam begleiten?
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Geändert von Aki (07.05.2018 um 23:58 Uhr)
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  #2  
Alt 08.05.2018, 00:04
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Auch ich war teilweise erschrocken.
Es wird Zeit, dass viele endlich die Schwarz—Gelbe Brille absetzen und aufwachen
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  #3  
Alt 08.05.2018, 00:11
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Zitat von Mausi Beitrag anzeigen
Auch ich war teilweise erschrocken.
Es wird Zeit, dass viele endlich die Schwarz—Gelbe Brille absetzen und aufwachen
Heisst genau?
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  #4  
Alt 08.05.2018, 00:16
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Einfach mal mehr hinterfragen und kritischer begleiten.
So wie Aki es macht.
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Aki (08.05.2018)
  #5  
Alt 08.05.2018, 00:38
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Zitat von Aki Beitrag anzeigen
Auch die Ankündigung, dass eine Übertragung auf die TSV GmbH (ohne typische Ausgliederung, wie 2006), ohne Mitgliederzustimmung durchgesetzt werden soll, finde ich enttäuschend.
Da wird vermutlich wieder der nette Begriff "alternativlos" rausgekramt und somit ein automatisches "Ja" angenommen.
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Michi Müller (08.05.2018)
  #6  
Alt 08.05.2018, 00:55
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Zitat von Niemand Beitrag anzeigen
Da wird vermutlich wieder der nette Begriff "alternativlos" rausgekramt und somit ein automatisches "Ja" angenommen.
Falsch! Warst Du gestern Abend anwesend?

Wie angegeben, ist das keine übliche Ausgliederung nach UmwG (§ 103 UmwG ?), die mit Gesamtrechtsnachfolge dann eine Zustimmung von 3/4 der Mitglieder bedarf, wie im Normalfall.

Hier wird durch Kaufvertrag mit Einzelrechtsnachfolge verkauft, also andere Grundlage.

Am Rande:
Dass von Dr. Niering ein Geschäftsbetrieb für EUR 1 erworben wird und dann davon Teile an die neue GmbH verkauft werden und andere Teile dann zu einer Stammkapitaleinlage bis zu EUR 1.000.000 führen, habe ich staunend hingenommen. Wenn es Wirtschaftsprüfer oder Andere gibt, die dies (Spielerwerte in der Regionalliga, und andere Werte) mit Haftungsübernahme bestätigen, ist mir das doch egal. Es darf nur nicht wieder später für DIE ALEMANNIA zu einem Problem werden.

Gerne würde ich dann doch gerne Mäuschen spielen, wenn man über die Kölmel-Deals diskutiert. Das sind ja anscheinend „Eventualverbindlichkeiten“. Nach den letzten Protokollen der MVs scheint ungewiss, ob bei TSV oder GmbH. Auch wenn man die Inanspruchnahme jetzt nicht beziffern kann, ist dies wohl auch nicht so gänzlich fiktiv, dass es nie auf die TSV GmbH zukommen könnte — sehr interessanter Ansatz!
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  #7  
Alt 08.05.2018, 02:01
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Zitat von Niemand Beitrag anzeigen
Da wird vermutlich wieder der nette Begriff "alternativlos" rausgekramt und somit ein automatisches "Ja" angenommen.
Tatsächlich alternativlos ist zunächst einmal nur die Rückübertragung auf den e.V.. Würde das nicht gemacht, wären wir platt. Zu der anschließend geplanten sehr schnellen neuerlichen Ausgliederung in die neue GmbH - natürlich ohne Mitgliederbeschluss - gäbe es eine Alternative, nämlich den Spielbetrieb einfach im e.V. zu belassen.

Dass die Herren diese Verantwortung nicht übernehmen wollen, ist nachvollziehbar. Allerdings wurde heute mit falschen Angaben argumentiert, als Laschet sagte, es gäbe im Profifußball nur noch vier oder fünf Vereine, die ihren Spielbetrieb nicht ausgegliedert hätten. Tatsächlich stimmt das mit den vier oder fünf Vereinen nur für die 1. Bundesliga.

Insgesamt sind in den drei Profiligen noch mehr als die Hälfte der Spielbetriebe voll in Vereinshand. Nimmt man dann noch die Regionalligen dazu, ist die Ausgliederung in GmbHs, AGs oder ähnliches sogar die klare Ausnahme.

Die Ausgliederung ist also keineswegs zwingend oder alternativlos, sondern freiwillig von der Vereinsführung gewollt. Es gibt für eine solche Ausgliederung aus meiner Sicht aber viele wirklich gute Gründe. Schade, dass die Verantwortlichen nicht den Mumm haben, diese guten Gründe in die Waagschale zu werfen und die Mitglieder zu fragen, ob sie diesen Weg trotz der beiden GmbH-Insolvenzen noch einmal mitgehen wollen. Statt Überzeugungsarbeit zu leisten, sollen stattdessen mal wieder über die Köpfe der Mitglieder hinweg weitreichende Entscheidungen getroffen werden. Einen neuen, transparenten, demokratischeren Alemannia-Stil kann ich da leider nicht erkennen.

Eher ein schlechter Scherz ist in diesem Zusammenhang der Umgang mit den Aufsichtsratsmandaten in der neuen GmbH. Das Präsidium hat sich seine drei Posten der "geborenen Mitglieder" im AR der neuen GmbH schon am 7.2.2018 für Fröhlich, Delheid und Gronen gesichert. Es wäre ein Leichtes gewesen, unter Wahrung der Satzungsfrist bereits Mitte März anzukündigen, dass auf der JHV Mitte Juni zwei weitere Aufsichtsräte für die neue GmbH von den Mitgliedern gewählt werden sollen. Die Frist hat man aber verstreichen lassen.

Stattdessen ist nun vorgesehen, die beiden von den Mitgliedern für die alte GmbH gewählten Aufsichtsräte Kall und Schleiden für den neuen Aufsichtsrat zu kooptieren, ihnen aber kein Stimmrecht zu geben. Kalls gestrige Ausführungen, sich auf der JHV irgendwie "freiwillig" wählen zu lassen oder sich sein Mandat durch ein Votum der Mitgliedschaft irgendwie bestätigen zu lassen, habe ich nicht verstanden. Er scheint unsere Satzung in diesem Punkt nicht so genau zu kennen.

In der Sache selbst hat die Vereinsführung alle Trümpfe in der Hand. Was sie machen, ist im Prinzip gut und richtig. Nur wie sie es in Bezug auf die Mitgliedereinbindung machen, bleibt für mich unverständlich. Sie müssten einfach nur sagen: Leute, diese und jene Schritte haben wie aus diesen und jenen Gründen geplant. Wer uns vertraut und unseren Weg unterstützt, der hebe jetzt die Hand. Eine große Mehrheit wäre bombensicher.

Aber zu einem solchen Schritt, der die jetzt anstehenden Entscheidungen zu Entscheidungen des gesamten Vereins machen würde und der den Zusammenhalt und das Miteinander in der gesamten Alemannia-Familie enorm fördern würde, kann man sich offenbar nicht durchringen. Noch nicht. Aber vielleicht überlegt man es sich bis zur JHV ja noch einmal und lässt es, auch wenn man es von der Satzung her vielleicht nicht unbedingt muss, ähnlich wie beim ersten Kölmel-Deal einfach auf eine Abstimmung über die neuerliche Ausgliederung ankommen. Uns auf diese Weise mit ins Boot zu holen, wäre aus meiner Sicht klüger als die Entscheidungen im Alleingang von oben herab über die Köpfe der Mitgliedschaft hinweg zu fällen.
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BigBandi (12.05.2018)
  #8  
Alt 08.05.2018, 09:04
Mausi Mausi ist offline
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Zitat von tivolino Beitrag anzeigen
Eher ein schlechter Scherz ist in diesem Zusammenhang der Umgang mit den Aufsichtsratsmandaten in der neuen GmbH. Das Präsidium hat sich seine drei Posten der "geborenen Mitglieder" im AR der neuen GmbH schon am 7.2.2018 für Fröhlich, Delheid und Gronen gesichert. Es wäre ein Leichtes gewesen, unter Wahrung der Satzungsfrist bereits Mitte März anzukündigen, dass auf der JHV Mitte Juni zwei weitere Aufsichtsräte für die neue GmbH von den Mitgliedern gewählt werden sollen. Die Frist hat man aber verstreichen lassen.

Stattdessen ist nun vorgesehen, die beiden von den Mitgliedern für die alte GmbH gewählten Aufsichtsräte Kall und Schleiden für den neuen Aufsichtsrat zu kooptieren, ihnen aber kein Stimmrecht zu geben. Kalls gestrige Ausführungen, sich auf der JHV irgendwie "freiwillig" wählen zu lassen oder sich sein Mandat durch ein Votum der Mitgliedschaft irgendwie bestätigen zu lassen, habe ich nicht verstanden. Er scheint unsere Satzung in diesem Punkt nicht so genau zu kennen.
Das ist doch verarsche.

Die Mitglieder entsenden und Wählen auf der vergangenen Jahreshauptversammlung einen Mitgliedervertreter in den AR und der darf dann zukünftig nicht mehr mit seiner Stimme mitvotieren?

Warum machen die das? Warum hat man nicht einen Mitgliedervertreter mit Stimmrecht ausgestattet beziehungsweise fristgerecht auf Wahlen hingewiesen? Hat man etwa angst er könnte einer möglichen, kritischen Entscheidung im Wege stehen?

Unsere gewählten Mitgliedervertreter sollten doch eigentlich Intern Sturmlaufen.

Eine Frage an die Experten: Kann man nicht per Antrag für die nächste Jahreshauptversammlung eine Abstimmung über eine erneute Ausgliederung der Fussballer einfordern? Rechtliche Handhabe hin oder her, aber es wäre schon ein starkes Stück, würden die Herren trotzdem über solch ein (wenn denn positiv abgestimmtes) Mitgliedervotum hinwegagieren.

Es ist traurig, dass man nach den Worten „Das ist ein großer Vertrauensvorschuss, dem man im nächsten Schritt gerecht werden muss. Wir wollen liefern, nicht fordern.“ wieder eher Misstrauen statt vertrauen verspürt.

Geändert von Mausi (08.05.2018 um 09:13 Uhr)
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  #9  
Alt 08.05.2018, 09:33
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Ergänzend noch: Mike Schleiden als Kompetenz Sport im aktuellen Aufsichtsrat sollte doch auch im neuen Aufsichtsrat ein Stimmrecht haben. Wie lange wurde das gefordert und wird jetzt womöglich wieder überworfen? Kooptierung hin oder her, er braucht eine Stimme.

Ebenfalls gehört ein Mitgliedervertreter mit Stimmrecht in den Aufsichtsrat. Alles andere wäre ein Rückschritt für das bisher erreichte.

Die Mitgliedern sollten klar vorgeben: Keine Ausgliederung ohne Mitgliederbeschluss und vor allem Dingen nicht ohne Stimmberechtigten Mitgliedervertreter im Aufsichtsrat.
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  #10  
Alt 08.05.2018, 09:56
Philipp Philipp ist offline
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Sorry, wenn ich so unwissend nachfrage:

Ist es nicht durchweg positiv, wenn der Spielbetrieb in die GmbH ausgegliedert ist? So ist der Gesamtverein doch geschützt vor jeglichen negativen Einflüssen im Geschäft der GmbH!?

Danke an euch für eine kurze Aufklärung :-)
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Tommytb (08.05.2018)
  #11  
Alt 08.05.2018, 10:39
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...

Für mich war der Abend aber ein Desaster/Alemannia-Tiefpunkt.

So wurde deutlich, dass die Info des alten Präsidiums unzutreffend war, dass der Verein kein Gläubiger der insolventen GmbH (23.03.2017 auf Homepage) wäre. TEUR 40 plus Umsatzsteuer wurden voraus an die damals insolvenzbedrohte GmbH geleistet und dann bei Dr. Niering zur Insolvenztabelle angemeldet. Suboptimal gelaufen und nicht zutreffend dargestellt. Neben den Zahlungen an Heun wurde weiteres Geld ausgegeben.
...
Um das - ebenfalls nur für die wirklich Interessierten - mal ein wenig zu vertiefen: Gestern ist herausgekommen, dass das alte Versager-Team 2018 selbst in seiner allerletzten offiziellen Stellungnahme vom 23.3.2017 nicht die ganze Wahrheit gesagt hat. In dieser Mitteilung des Präsidiums hieß es:

"Aufgrund insbesondere in Leserkommentaren und Beiträgen in Foren teilweise falsch dargestellten Fakten möchten wir darauf hinweisen, dass der TSV von diesem Insolvenzantrag nicht berührt ist und in der Folge nicht in Mitleidenschaft gezogen werden kann. Der TSV ist kein Gläubiger der GmbH und wird also durch die Insolvenz keinen Ausfall hinnehmen müssen."

Teilnehmer der Gläubigerversammlung vom 23.3.2018 waren natürlich unangenehm überrascht, als der angeblich "nicht berührte" und nicht von einem insolvenzbedingten "Ausfall" betroffene TSV (e.V.) dort dann doch mit einer Forderung in Höhe von 50.000 Euro gegen die eigene GmbH auf der Gläubigerliste auftauchte.

Präsident Fröhlich erklärte es gestern sinngemäß folgendermaßen: Die GmbH habe beispielsweise im Jugendbereich stets bestimmte kostenpflichtige Leistungen für den e.V. erbracht. Anfang 2017 habe die Vereinsführung dann beschlossen, diese Leistungen für das gesamte Jahr 2017 auf einen Schlag im Voraus zu bezahlen. Wenig später sei dann die Insolvenz gekommen - und das ganze Geld war weg, woraufhin man dann doch zum Gläubiger geworden sei.

Es ist also so ähnlich gelaufen, wie bei der Dauerkarten-Geschichte bei der ersten Insolvenz. Da hat der nichtsahnende Fan brav seine Dauerkarte gekauft, also Leistungen für die gesamte Saison im Voraus bezahlt. Dann kam gegen Ende der Hinrunde die Insolvenz - und die bezahlte Dauerkarte war plötzlich nichts mehr wert.

Es gibt aber einen ganz gravierenden Unterschied: Im Gegensatz zu den gelackmeierten Dauerkarten-Fans von damals können die Alemannia-Herren Anfang 2017 nicht nichtsahnend gewesen sein. Im Gegenteil: Sie müssen - da sie ja in Personalunion sowohl im Präsidium des e.V. als auch im AR der GmbH saßen - sehr genau gewusst haben, dass der GmbH das Wasser bis zur Halskrause steht und dass diese GmbH akut von der Insolvenz bedroht ist.

In einer solchen Situation unüblicherweise fette Rechnungen für ein ganzes Jahr im Voraus zu zahlen, mag dazu gedacht gewesen sein, der GmbH kurzfristig ein bisschen Liquidität zu verschaffen, um Zeit zu gewinnen, vielleicht doch noch irgendwas zu retten. Wie ich es sehe, wusste man natürlich, dass der e.V. die marode GmbH aus gemeinnützigkeitsrechtlichen Gründen nicht direkt pimpen darf. Um es auf Umwegen doch zu tun, hat man sich halt den Trick mit der langfristigen Vorauszahlung ausgedacht.

Auf den letzten Drücker wissentlich noch eine große Summe Vereinsgeld in die akut von Insolvenz bedrohte Tocherfirma zu stecken, ist nicht nur naiv, sondern möglicherweise auch rechtlich grenzwertig und vereinsschädigend, weil man zum Zeitpunkt der Zahlung schon damit rechnen musste, dass die lange im Voraus bezahlten Leistungen am Ende vielleicht gar nicht mehr erbracht werden können. Und anschließend noch unaufgefordert auf der Homepage zu versichern, der e.V. sei in keiner Weise von der Insolvenz betroffen, ist schon ziemlich dreist.

All das wird mal wieder stillschweigend unter den Teppich gekehrt und wäre nie herausgekommen, wenn da nicht zufällig ein aufmerksamer Fan in der Gläubigerversammlung gesessen hätte. Aber ebenso wie die China-Affäre wird wohl auch diese Sache nicht dazu führen, dass Reimig, Laven, Steinborn und Co. in irgendeiner Form zur Rechenschaft gezogen werden.

Unterm Strich ergibt sich, dass die kostenpflichtigen Leistungen, die die GmbH für den e.V. erbracht hat, von diesem insolvenzbedingt teilweise doppelt bezahlt werden mussten. Sehe ich es also richtig, dass man auf die 78.000 Euro, die Niering im Kaufvertrag für die Übertragung in Rechnung gestellt hat, aus e.V.-Sicht noch einmal 50.000 Euro Insolvenzverlust draufrechnen muss?
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a.tetzlaff (08.05.2018), BigBandi (12.05.2018)
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Alt 08.05.2018, 12:24
Bucki Bucki ist offline
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Ironisch fand ich auch das Herr Laschet die Satzungskommission nochmal extra darauf hingewiesen hat (das ganze natürlich verpackt als Bitte), auf jeden Fall die neue TSV Alemannia Aachen GmbH in den neuen Satzungsentwurf einzuarbeiten, weil ja diese zur Zeit noch gar nicht Bestandteil der aktuellen Satzung ist. Aber gegründet ist sie schon. Die Lizenzrechte gehen zum 01.07.2018 an den e.V. und bereits spätestens zum 01.08.2018 (also noch vor Beginn des Ligabetriebs) sollen diese in die neue GmbH transferiert werden. Wie gesagt zu einem Zeitpunkt wo diese neue GmbH in der Satzung des TSV gar nicht existiert. Die Mitglieder werden praktisch wieder vor vollendete Tatsachen gestellt.

Machen wir uns auch nichts vor: Es hat sich nichts, aber auch gar nichts bei der Alemannia geändert. Früher wurde doch immer das drohende Ende der Alemannia vorhergesagt, wenn die Mitglieder nicht mitspielen und das ist doch im Grunde jetzt genauso. Es haben sich nur die handelnden Personen geändert und manche davon sind jetzt sogar von uns gewählte Mitgliedervertreter. Ich könnte .

Ach und genau deshalb mach ich auch nicht bei den "Öcher Investörchen" mit. Am 23.05.18 werde ich 30 Jahre Mitglied der Alemannia sein. In all den Jahren habe ich die Erfahrung machen dürfen, das es praktisch nur ein reines Glücksspiel ist, ob man den Versprechen und Absichtserklärungen der handelnden Personen bei der Alemannia glauben darf. Ich bewundere immer die "Gutalemannen" die Ihren Glauben an das Gute noch nicht verloren haben.
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Geändert von Bucki (08.05.2018 um 13:11 Uhr)
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Kreuzritter (09.05.2018), Michi Müller (08.05.2018)
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Alt 08.05.2018, 12:37
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Tommytb Tommytb ist offline
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Tatsächlich alternativlos ist zunächst einmal nur die Rückübertragung auf den e.V.. Würde das nicht gemacht, wären wir platt. Zu der anschließend geplanten sehr schnellen neuerlichen Ausgliederung in die neue GmbH - natürlich ohne Mitgliederbeschluss - gäbe es eine Alternative, nämlich den Spielbetrieb einfach im e.V. zu belassen.
Das sehe ich anders, der Spielbetrieb könnte ebenso in der GmbH weiter laufen, diese muss ja nicht zwingend liquidiert werden, siehe 1. Insolvenz. Aber daran hat berechtigterweise kein Beteiligter ein Interesse.
Die erneute Ausgliederung in die neue GmbH sehe ich tatsächlich ziemlich unkritisch und kann verstehen, dass man hier nicht eine erneute Runde durch die JHV dreht, da der Status Quo, wie er von den Mitgliedern einst beschlossen wurde, wieder hergestellt wird. Und ich glaube den jetzigen Erfolg zu erreichen, ist tatsächlich schon eine große Anstrengung gewesen, sodass ich dies dem Präsidium nicht vorwerfen möchte. Sie machen ja kein abenteuerliches, neues Ding. Das ist pragmatisch durch die gewählten Vertreter entschieden und rechtlich scheinbar ok, also kann ich die Aufregung hierzu nicht vollends verstehen.
Dass die gewählten beiden Aufsichtsräte Kall & Schleiden keine gültige Stimme haben, stößt mir jedoch übel auf. Ich glaube nicht, dass die normale Arbeit der beiden AR davon betroffen ist, sie können und werden ja sicher ihr Engagement und ihre Expertise weiterhin einfließen lassen. Hier sollte dargelegt werden, wann und wie die beiden Posten wieder normal stimmberechtigt besetzt werden können. Aus Fansicht ist das sicher so früh wie möglich wünschenswert.
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BigBandi (12.05.2018), Black-Postit (08.05.2018), Heinsberger LandEi (08.05.2018)
  #14  
Alt 08.05.2018, 13:17
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Dass die gewählten beiden Aufsichtsräte Kall & Schleiden keine gültige Stimme haben, stößt mir jedoch übel auf. Ich glaube nicht, dass die normale Arbeit der beiden AR davon betroffen ist, sie können und werden ja sicher ihr Engagement und ihre Expertise weiterhin einfließen lassen. Hier sollte dargelegt werden, wann und wie die beiden Posten wieder normal stimmberechtigt besetzt werden können. Aus Fansicht ist das sicher so früh wie möglich wünschenswert.
Die offizielle Legitimationen von Herrn Kall und Mike Schleiden können erst auf einer ordentlichen JHV erfolgen, wenn die neue GmbH in einer neuen Satzung des Vereins verankert ist und durch den Souverän des Vereins "abgesegnet" wurde. Also frühestens 2019. Außerdem könnte es ja auch sein, dass sich noch andere Interessierte melden die sich dann in den Aufsichtsrat einer nicht im Insolvenzverfahren befindlichen GmbH wählen lassen würden.
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Um das - ebenfalls nur für die wirklich Interessierten - mal ein wenig zu vertiefen: Gestern ist herausgekommen, dass das alte Versager-Team 2018 selbst in seiner allerletzten offiziellen Stellungnahme vom 23.3.2017 nicht die ganze Wahrheit gesagt hat. In dieser Mitteilung des Präsidiums hieß es:

"Aufgrund insbesondere in Leserkommentaren und Beiträgen in Foren teilweise falsch dargestellten Fakten möchten wir darauf hinweisen, dass der TSV von diesem Insolvenzantrag nicht berührt ist und in der Folge nicht in Mitleidenschaft gezogen werden kann. Der TSV ist kein Gläubiger der GmbH und wird also durch die Insolvenz keinen Ausfall hinnehmen müssen."

Teilnehmer der Gläubigerversammlung vom 23.3.2018 waren natürlich unangenehm überrascht, als der angeblich "nicht berührte" und nicht von einem insolvenzbedingten "Ausfall" betroffene TSV (e.V.) dort dann doch mit einer Forderung in Höhe von 50.000 Euro gegen die eigene GmbH auf der Gläubigerliste auftauchte.

Präsident Fröhlich erklärte es gestern sinngemäß folgendermaßen: Die GmbH habe beispielsweise im Jugendbereich stets bestimmte kostenpflichtige Leistungen für den e.V. erbracht. Anfang 2017 habe die Vereinsführung dann beschlossen, diese Leistungen für das gesamte Jahr 2017 auf einen Schlag im Voraus zu bezahlen. Wenig später sei dann die Insolvenz gekommen - und das ganze Geld war weg, woraufhin man dann doch zum Gläubiger geworden sei.

Es ist also so ähnlich gelaufen, wie bei der Dauerkarten-Geschichte bei der ersten Insolvenz. Da hat der nichtsahnende Fan brav seine Dauerkarte gekauft, also Leistungen für die gesamte Saison im Voraus bezahlt. Dann kam gegen Ende der Hinrunde die Insolvenz - und die bezahlte Dauerkarte war plötzlich nichts mehr wert.

Es gibt aber einen ganz gravierenden Unterschied: Im Gegensatz zu den gelackmeierten Dauerkarten-Fans von damals können die Alemannia-Herren Anfang 2017 nicht nichtsahnend gewesen sein. Im Gegenteil: Sie müssen - da sie ja in Personalunion sowohl im Präsidium des e.V. als auch im AR der GmbH saßen - sehr genau gewusst haben, dass der GmbH das Wasser bis zur Halskrause steht und dass diese GmbH akut von der Insolvenz bedroht ist.

In einer solchen Situation unüblicherweise fette Rechnungen für ein ganzes Jahr im Voraus zu zahlen, mag dazu gedacht gewesen sein, der GmbH kurzfristig ein bisschen Liquidität zu verschaffen, um Zeit zu gewinnen, vielleicht doch noch irgendwas zu retten. Wie ich es sehe, wusste man natürlich, dass der e.V. die marode GmbH aus gemeinnützigkeitsrechtlichen Gründen nicht direkt pimpen darf. Um es auf Umwegen doch zu tun, hat man sich halt den Trick mit der langfristigen Vorauszahlung ausgedacht.

Auf den letzten Drücker wissentlich noch eine große Summe Vereinsgeld in die akut von Insolvenz bedrohte Tocherfirma zu stecken, ist nicht nur naiv, sondern möglicherweise auch rechtlich grenzwertig und vereinsschädigend, weil man zum Zeitpunkt der Zahlung schon damit rechnen musste, dass die lange im Voraus bezahlten Leistungen am Ende vielleicht gar nicht mehr erbracht werden können. Und anschließend noch unaufgefordert auf der Homepage zu versichern, der e.V. sei in keiner Weise von der Insolvenz betroffen, ist schon ziemlich dreist.

All das wird mal wieder stillschweigend unter den Teppich gekehrt und wäre nie herausgekommen, wenn da nicht zufällig ein aufmerksamer Fan in der Gläubigerversammlung gesessen hätte. Aber ebenso wie die China-Affäre wird wohl auch diese Sache nicht dazu führen, dass Reimig, Laven, Steinborn und Co. in irgendeiner Form zur Rechenschaft gezogen werden.

Unterm Strich ergibt sich, dass die kostenpflichtigen Leistungen, die die GmbH für den e.V. erbracht hat, von diesem insolvenzbedingt teilweise doppelt bezahlt werden mussten. Sehe ich es also richtig, dass man auf die 78.000 Euro, die Niering im Kaufvertrag für die Übertragung in Rechnung gestellt hat, aus e.V.-Sicht noch einmal 50.000 Euro Insolvenzverlust draufrechnen muss?
Sie müssen aber noch entlastet werden.
Ich werde nicht für ihre Enrlastung stimmen, auch nicht für die Entlastung anderer, die daran ( China- Story + Vorauszahlung an GmbH )beteiligt waren.
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Alt 08.05.2018, 17:17
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a.tetzlaff a.tetzlaff ist offline
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Zitat:
Zitat von Bucki Beitrag anzeigen
Ironisch fand ich auch das Herr Laschet die Satzungskommission nochmal extra darauf hingewiesen hat (das ganze natürlich verpackt als Bitte), auf jeden Fall die neue TSV Alemannia Aachen GmbH in den neuen Satzungsentwurf einzuarbeiten, weil ja diese zur Zeit noch gar nicht Bestandteil der aktuellen Satzung ist. Aber gegründet ist sie schon. Die Lizenzrechte gehen zum 01.07.2018 an den e.V. und bereits spätestens zum 01.08.2018 (also noch vor Beginn des Ligabetriebs) sollen diese in die neue GmbH transferiert werden. Wie gesagt zu einem Zeitpunkt wo diese neue GmbH in der Satzung des TSV gar nicht existiert. Die Mitglieder werden praktisch wieder vor vollendete Tatsachen gestellt.

Machen wir uns auch nichts vor: Es hat sich nichts, aber auch gar nichts bei der Alemannia geändert. Früher wurde doch immer das drohende Ende der Alemannia vorhergesagt, wenn die Mitglieder nicht mitspielen und das ist doch im Grunde jetzt genauso. Es haben sich nur die handelnden Personen geändert und manche davon sind jetzt sogar von uns gewählte Mitgliedervertreter. Ich könnte .

Ach und genau deshalb mach ich auch nicht bei den "Öcher Investörchen" mit. Am 23.05.18 werde ich 30 Jahre Mitglied der Alemannia sein. In all den Jahren habe ich die Erfahrung machen dürfen, das es praktisch nur ein reines Glücksspiel ist, ob man den Versprechen und Absichtserklärungen der handelnden Personen bei der Alemannia glauben darf. Ich bewundere immer die "Gutalemannen" die Ihren Glauben an das Gute noch nicht verloren haben.
Ich erinnere mich nicht , dass es in den Gremien sogenannte
" Mitgliederverteter" gibt, sondern es gibt höchstens Gremienmitglieder, die aus den Reihen der Mitglieder vorgeschlagen und dann auf der JHV von der Mehrheit der anwesenden Mitglieder gewählt wurden.

Die Erfahrung lehrt doch, dass auch Gremienmitglieder, die aus der Mitgliedschaft vorgeschlagen wurden, in kürzester Zeit von den Gremienmitgliedern, die aus den Reihen der Gremien vorgeschlagen wurden, vollständig vereinnahmt wurden.

Wie überall gibt es bei den Alemannia-Gremien solche und solche, nämlich Mächtige und Mitläufer. Manch ein Mitläufer strebt nach kurzer Zeit dannach, zu den Mächtigen aufzusteigen und wirklich mitzubestimmen.

Wen meintest Du denn eigentlich mit Mitgliedervertreter?
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  #17  
Alt 08.05.2018, 17:20
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a.tetzlaff a.tetzlaff ist offline
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Zitat von Mausi Beitrag anzeigen
Ergänzend noch: Mike Schleiden als Kompetenz Sport im aktuellen Aufsichtsrat sollte doch auch im neuen Aufsichtsrat ein Stimmrecht haben. Wie lange wurde das gefordert und wird jetzt womöglich wieder überworfen? Kooptierung hin oder her, er braucht eine Stimme.

Ebenfalls gehört ein Mitgliedervertreter mit Stimmrecht in den Aufsichtsrat. Alles andere wäre ein Rückschritt für das bisher erreichte.

Die Mitgliedern sollten klar vorgeben: Keine Ausgliederung ohne Mitgliederbeschluss und vor allem Dingen nicht ohne Stimmberechtigten Mitgliedervertreter im Aufsichtsrat.
" Mitgliedervertreter " gibt es laut Satzung garnicht!!!
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  #18  
Alt 08.05.2018, 17:41
tivolino tivolino ist offline
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Zitat von a.tetzlaff Beitrag anzeigen
" Mitgliedervertreter " gibt es laut Satzung garnicht!!!
Nein, nur von den Mitgliedern zu wählende Kandidaten erster und zweiter Klasse. Die aus der Mitgliedschaft vorgeschlagenen Leute sind stets zweitklassig. Die vom Präsidium Auserwählten immer erstklassig- zumindest bevor sie sich an die Arbeit machen. Manchmal wird auch jemand beim erstenAnlauf als unterqualifiziert aussortiert und beim nächsten Mal ist er plötzlich eine Erste-Klasse-Mann. Nicht missverstehen: Kall und Schleiden halte ich für eine gute Wahl.
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Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten...(GG Art. 5;1)
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  #19  
Alt 08.05.2018, 19:40
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Zitat von a.tetzlaff Beitrag anzeigen
Ich erinnere mich nicht , dass es in den Gremien sogenannte
" Mitgliederverteter" gibt, sondern es gibt höchstens Gremienmitglieder, die aus den Reihen der Mitglieder vorgeschlagen und dann auf der JHV von der Mehrheit der anwesenden Mitglieder gewählt wurden.

Die Erfahrung lehrt doch, dass auch Gremienmitglieder, die aus der Mitgliedschaft vorgeschlagen wurden, in kürzester Zeit von den Gremienmitgliedern, die aus den Reihen der Gremien vorgeschlagen wurden, vollständig vereinnahmt wurden.

Wie überall gibt es bei den Alemannia-Gremien solche und solche, nämlich Mächtige und Mitläufer. Manch ein Mitläufer strebt nach kurzer Zeit dannach, zu den Mächtigen aufzusteigen und wirklich mitzubestimmen.

Wen meintest Du denn eigentlich mit Mitgliedervertreter?
Du weißt doch ganz genau was ich meine. Also schieb Dir Deine Spitzfindigkeiten dahin wo es dunkel ist und es stinkt!
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Ne schöne Jrooß ahn all die, die unfählbar sinn, vun nix en Ahnung hann, die ävver, immerhin su dunn als ob, weil op Fassade, do stonnn se halt drop. (BAP)
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Folgender Benutzer sagt Danke zu Bucki für den nützlichen Beitrag:
a.tetzlaff (08.05.2018)
  #20  
Alt 08.05.2018, 20:11
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Zitat von Bucki Beitrag anzeigen
Du weißt doch ganz genau was ich meine. Also schieb Dir Deine Spitzfindigkeiten dahin wo es dunkel ist und es stinkt!
Rectal wie der Lateiner sagt ?
Die derzeitige Alemannia- Elite war aufm Pius oder KKG und weiss was hintenrum ist.

Derzeit gibt es in der Führung der Alemannia folgende Seilschaften:

- Pius- Gymnasium mit Max + Fröhlich + dem Anstreicher + Laschets Bruder
- Anwaltskanzlei Soiron
- Kreis - Handwerkerschaft

Es ist wie es immer war.
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