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  #41  
Alt 21.08.2017, 22:20
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Zitat von chris2010 Beitrag anzeigen
Bevor Frage 3 überhaupt beantwortbar ist, müssen aber erst Frage 1 und Frage 2 bejaht worden sein. Somit sind wir mit der "Zwickmühle" erstmal wieder im Reich der Spekulation.
Dirk Trampen hat am letzten Donnerstag jegliche Konversationen quasi a la "Minüt" dargelegt. Ich meine Frage 1 und 2 sind bejaht worden. Warten wir den Donnerstag ab. Viel Spielraum bleibt dann nicht mehr bis zum 5.9.! Das wird ein sehr langer Abend werden, da bin ich mir sicher.
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  #42  
Alt 21.08.2017, 23:03
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Zitat:
Zitat von Blackthorne Beitrag anzeigen
Nach meinem derzeitigen Kenntnisstand stellt sich die Sache so dar, dass hier von dem einen oder anderen massiv gelogen wird
Zitat:
Zitat von tivolino Beitrag anzeigen
Und wer ist der Eine und wer der andere - nach deinem Kenntnisstand?
Ich habe keine Ahnung, dass hingegen massiv gelogen wird, sollte aber jedem klar sein.

Zitat:
Zitat von tivolino Beitrag anzeigen
... bringen die Kernfragen ohne jegliches Beiwerk sachlich auf den Punkt:

1. Hat Herr Trampen Herrn Gronen am 7.7. über die Gönner-Offerte informiert?
2. Hat Herr Gronen diese Information an Herrn Fröhlich und den Rest des Teams weitergeleitet?
3. Hat Team 1 die Information dann auch an Niering weitergeleitet?
Auf dem IG-Treffen machte Herr Trampen zu Frage 1 einen sehr glaubwürdigen Eindruck, er hatte detaillierte Zeitpläne dabei, wer wann wen informiert und zu Treffen eingeladen hat.

Sollte Frage 1 bejaht werden können, kann vermutlich mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass Herr Gronen seine Mitstreiter informiert hat. Wenn nicht, müsste er allein den möglichen Verlust von 2 Mio. € für die Alemannia verantworten. Kann ich mir nicht vorstellen, ich gehe davon aus, dass er die anderen informiert hat.

Frage 3 ist schwieriger zu beantworten, wenn man Frage 1 und 2 bejaht hat. Warum sollten sie Dr. Nierig nicht informieren? Selbst wenn man davon ausgehen kann, dass das Geld erst nach ausgestandener Insolvenz fließt, wäre es doch fahrlässig, den Insolvenzverwalter über die Offerte nicht zu informieren. Aber auch bei einer Nichtinformation des Insolvenzverwalters hätte Team 1 doch zumindest ein hohes Maß an Gesprächsbereitschaft signalisieren müssen.

__________________
Ein „strukturelles Defizit“ ist betriebswirtschaftlicher Unfug
Prof. Dr. Mönning, AN vom 28.09.2016
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tivolino (22.08.2017)
  #43  
Alt 22.08.2017, 01:21
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Zitat von Blackthorne Beitrag anzeigen
Ich habe keine Ahnung, dass hingegen massiv gelogen wird, sollte aber jedem klar sein.



Auf dem IG-Treffen machte Herr Trampen zu Frage 1 einen sehr glaubwürdigen Eindruck, er hatte detaillierte Zeitpläne dabei, wer wann wen informiert und zu Treffen eingeladen hat.

Sollte Frage 1 bejaht werden können, kann vermutlich mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass Herr Gronen seine Mitstreiter informiert hat. Wenn nicht, müsste er allein den möglichen Verlust von 2 Mio. € für die Alemannia verantworten. Kann ich mir nicht vorstellen, ich gehe davon aus, dass er die anderen informiert hat.

Frage 3 ist schwieriger zu beantworten, wenn man Frage 1 und 2 bejaht hat. Warum sollten sie Dr. Nierig nicht informieren? Selbst wenn man davon ausgehen kann, dass das Geld erst nach ausgestandener Insolvenz fließt, wäre es doch fahrlässig, den Insolvenzverwalter über die Offerte nicht zu informieren. Aber auch bei einer Nichtinformation des Insolvenzverwalters hätte Team 1 doch zumindest ein hohes Maß an Gesprächsbereitschaft signalisieren müssen.

Hier wird niemals mitgelesen!
Niemand hatte jemals die Absicht ...Spielt noch etwas auf dem Parkplatz..
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  #44  
Alt 22.08.2017, 09:32
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Was mich die ganze Zeit wundert:

Als wir über Konsortien gesprochen haben, die offen für einen Betrag x einen gewissen Anteil (mit ggf. weiteren Optionen) an der Alemannia übernehmen und damit natürlich auch Einfluss übernehmen wollten, haben wir uns daran gestört. Teilweise sogar so sehr, dass die Verantwortlichen schon dafür verteufelt wurden, überhaupt solche Gespräche zu führen.

Nun sprechen wir über einen anonymen Gönner, der vermeintlich uneigennützig 2 Millionen Euro bereitstellen will. Im Gegenzug fordert er keine Anteile, dafür aber einen direkten Einfluss in den Vereinsgremien über einen Strohmann. Dieser Strohmann soll als Treuhänder bei Verwendung des Geldes entscheiden, ob diese Verwendung dem Interesse des anonymen Spenders entspricht.

Mal ganz wertfrei und losgelöst von der Person Horst Rambau: Anstelle der offenen Einflussnahme über die Anteile an der GmbH würde der anonyme Gönner eine verdeckte aber direkte Einflussnahme über die gezielte Kontrolle des Geldflusses nehmen können.

Bei aller Dankbarkeit darüber, dass es offensichtlich noch jemanden gibt, der unserem Verein (bzw. unserer GmbH) mit einer größeren Summe unter die Arme greifen will, habe ich durchaus Bauchschmerzen bei einer solchen Konstellation, solange ich weder den Gönner noch seine Absichten kenne.

Ja, nun kann man argumentieren, dass sich das Investoren-Szenario spätestens nach Wegfall der Sperrminorität (vermutlich auch schon vorher aufgrund zu hoher Rückkaufkosten) nie mehr umkehren lässt (auch eines meiner Hauptargumente zumindest gegen eine Zusicherung einer Mehrheit bei Fall der 50+1-Regel), während man dem Gönner ja jederzeit sagen kann, dass kein weiteres Interesse mehr Bestünde (und man seinen Strohmann einfach nicht wiederwählen kann)... aber jetzt mal ehrlich, ist das realistisch?

Hängt die Alemannia einmal an diesem Tropf, dann wird das Argument "entweder so wie ich es sage oder ich ziehe mein Geld zurück/ stimme der Investition nicht zu" über lange Zeit genügen, um den Verein und die GmbH nach belieben zu steuern. Beispiele gibt es zu genüge (KSC und EnBW, 1860 und Ismaik, Hopp in Hoffenheim, Kind bei Hannover, Kühne in Hamburg), wo auch ohne eine direkte Stimmmehrheit der Faktor Geld als Totschlagargument fungiert/fungiert hat (Hopp hat ja über die 20 Jahre Regel jetzt die Mehrheit auch offiziell übernommen). Ismaik musste den Klub sogar ganz gezielt und bewusst vor die Wand fahren, damit die Mitglieder anfangen, sich wieder von ihm zu emanzipieren.

Bitte nicht falsch verstehen: Ich möchte dem Gönner nicht unterstellen, den Laden über die Hintertür übernehmen zu wollen, und ich möchte auch nicht das Investorenmodell als bessere Lösung bezeichnen. Ich bin nur überrascht, wie kritisch man vor wenigen Monaten noch beim Thema "Einflussnahme von außen" war, und wie nun eine offenbar nicht unerhebliche Zahl Fans den ominösen 2 Millionen wie die Lemminge hinterherwandern wollen... um sich dabei vom Thema Goy und "wer hat wann mit wem gesprochen und wann wo Kaffee getrunken" davon ablenken lässt, den unverhofften Geldsegen zu hinterfragen.

Vor dem Hintergrund finde ich es bisher gut, dass das Interimspräsidium und damit verbunden das Team 1 das Thema sehr unaufgeregt angeht, auch wenn das natürlich nicht bedeuten darf, dass intern wichtige Informationen vorenthalten bzw. nicht weitergegeben werden.

Was mir vor diesem Hintergrund bisher auch nicht ganz klar ist (Do. habe ich es leider nicht geschafft): Will der Gönner auch gegenüber dem Interimspräsidium anonym bleiben? Sollen die Treffen auch nur mit Strohmännern stattfinden?
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a.tetzlaff (22.08.2017), AIXtremist (22.08.2017), Andreas (22.08.2017), Bucki (22.08.2017), carlos98 (22.08.2017), Kosh (22.08.2017), Mausi (22.08.2017), Mott (22.08.2017), Rolli Kucharski (22.08.2017), struppiac (22.08.2017), Turbopaul (22.08.2017), Wissquass (22.08.2017)
  #45  
Alt 22.08.2017, 09:42
Mausi Mausi ist offline
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Zitat von AndreAC Beitrag anzeigen
Was mich die ganze Zeit wundert:

Als wir über Konsortien gesprochen haben, die offen für einen Betrag x einen gewissen Anteil (mit ggf. weiteren Optionen) an der Alemannia übernehmen und damit natürlich auch Einfluss übernehmen wollten, haben wir uns daran gestört. Teilweise sogar so sehr, dass die Verantwortlichen schon dafür verteufelt wurden, überhaupt solche Gespräche zu führen.

Nun sprechen wir über einen anonymen Gönner, der vermeintlich uneigennützig 2 Millionen Euro bereitstellen will. Im Gegenzug fordert er keine Anteile, dafür aber einen direkten Einfluss in den Vereinsgremien über einen Strohmann. Dieser Strohmann soll als Treuhänder bei Verwendung des Geldes entscheiden, ob diese Verwendung dem Interesse des anonymen Spenders entspricht.

Mal ganz wertfrei und losgelöst von der Person Horst Rambau: Anstelle der offenen Einflussnahme über die Anteile an der GmbH würde der anonyme Gönner eine verdeckte aber direkte Einflussnahme über die gezielte Kontrolle des Geldflusses nehmen können.

Bei aller Dankbarkeit darüber, dass es offensichtlich noch jemanden gibt, der unserem Verein (bzw. unserer GmbH) mit einer größeren Summe unter die Arme greifen will, habe ich durchaus Bauchschmerzen bei einer solchen Konstellation, solange ich weder den Gönner noch seine Absichten kenne.

Ja, nun kann man argumentieren, dass sich das Investoren-Szenario spätestens nach Wegfall der Sperrminorität (vermutlich auch schon vorher aufgrund zu hoher Rückkaufkosten) nie mehr umkehren lässt (auch eines meiner Hauptargumente zumindest gegen eine Zusicherung einer Mehrheit bei Fall der 50+1-Regel), während man dem Gönner ja jederzeit sagen kann, dass kein weiteres Interesse mehr Bestünde (und man seinen Strohmann einfach nicht wiederwählen kann)... aber jetzt mal ehrlich, ist das realistisch?

Hängt die Alemannia einmal an diesem Tropf, dann wird das Argument "entweder so wie ich es sage oder ich ziehe mein Geld zurück/ stimme der Investition nicht zu" über lange Zeit genügen, um den Verein und die GmbH nach belieben zu steuern. Beispiele gibt es zu genüge (KSC und EnBW, 1860 und Ismaik, Hopp in Hoffenheim, Kind bei Hannover, Kühne in Hamburg), wo auch ohne eine direkte Stimmmehrheit der Faktor Geld als Totschlagargument fungiert/fungiert hat (Hopp hat ja über die 20 Jahre Regel jetzt die Mehrheit auch offiziell übernommen). Ismaik musste den Klub sogar ganz gezielt und bewusst vor die Wand fahren, damit die Mitglieder anfangen, sich wieder von ihm zu emanzipieren.

Bitte nicht falsch verstehen: Ich möchte dem Gönner nicht unterstellen, den Laden über die Hintertür übernehmen zu wollen, und ich möchte auch nicht das Investorenmodell als bessere Lösung bezeichnen. Ich bin nur überrascht, wie kritisch man vor wenigen Monaten noch beim Thema "Einflussnahme von außen" war, und wie nun eine offenbar nicht unerhebliche Zahl Fans den ominösen 2 Millionen wie die Lemminge hinterherwandern wollen... um sich dabei vom Thema Goy und "wer hat wann mit wem gesprochen und wann wo Kaffee getrunken" davon ablenken lässt, den unverhofften Geldsegen zu hinterfragen.

Vor dem Hintergrund finde ich es bisher gut, dass das Interimspräsidium und damit verbunden das Team 1 das Thema sehr unaufgeregt angeht, auch wenn das natürlich nicht bedeuten darf, dass intern wichtige Informationen vorenthalten bzw. nicht weitergegeben werden.

Was mir vor diesem Hintergrund bisher auch nicht ganz klar ist (Do. habe ich es leider nicht geschafft): Will der Gönner auch gegenüber dem Interimspräsidium anonym bleiben? Sollen die Treffen auch nur mit Strohmännern stattfinden?
Das sehe ich genauso.

Dieses winken mit den Geldscheinen ist nur noch kurios. Wer verschenkt schon 2 Mio. € mal eben so ohne Gegenleistung, womöglich gar ohne selber genannt werden zu wollen oder mit Werbung aufzutreten?

Solange nicht feststeht Wer, zu welchen Konditionen, Einflüssen & Rahmenbedingungen dahintersteht finde ich es richtig, dass das ganze von den Verantwortlichen mit Vorsicht genossen wird. Stand Heute steht die Summe von 2 Mio € Inoffiziell im Raum, nicht mehr und nicht weniger.
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a.tetzlaff (22.08.2017), Michi Müller (22.08.2017), struppiac (22.08.2017)
  #46  
Alt 22.08.2017, 12:53
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a.tetzlaff a.tetzlaff ist offline
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Was mich die ganze Zeit wundert:

Als wir über Konsortien gesprochen haben, die offen für einen Betrag x einen gewissen Anteil (mit ggf. weiteren Optionen) an der Alemannia übernehmen und damit natürlich auch Einfluss übernehmen wollten, haben wir uns daran gestört. Teilweise sogar so sehr, dass die Verantwortlichen schon dafür verteufelt wurden, überhaupt solche Gespräche zu führen.

Nun sprechen wir über einen anonymen Gönner, der vermeintlich uneigennützig 2 Millionen Euro bereitstellen will. Im Gegenzug fordert er keine Anteile, dafür aber einen direkten Einfluss in den Vereinsgremien über einen Strohmann. Dieser Strohmann soll als Treuhänder bei Verwendung des Geldes entscheiden, ob diese Verwendung dem Interesse des anonymen Spenders entspricht.

Mal ganz wertfrei und losgelöst von der Person Horst Rambau: Anstelle der offenen Einflussnahme über die Anteile an der GmbH würde der anonyme Gönner eine verdeckte aber direkte Einflussnahme über die gezielte Kontrolle des Geldflusses nehmen können.

Bei aller Dankbarkeit darüber, dass es offensichtlich noch jemanden gibt, der unserem Verein (bzw. unserer GmbH) mit einer größeren Summe unter die Arme greifen will, habe ich durchaus Bauchschmerzen bei einer solchen Konstellation, solange ich weder den Gönner noch seine Absichten kenne.

Ja, nun kann man argumentieren, dass sich das Investoren-Szenario spätestens nach Wegfall der Sperrminorität (vermutlich auch schon vorher aufgrund zu hoher Rückkaufkosten) nie mehr umkehren lässt (auch eines meiner Hauptargumente zumindest gegen eine Zusicherung einer Mehrheit bei Fall der 50+1-Regel), während man dem Gönner ja jederzeit sagen kann, dass kein weiteres Interesse mehr Bestünde (und man seinen Strohmann einfach nicht wiederwählen kann)... aber jetzt mal ehrlich, ist das realistisch?

Hängt die Alemannia einmal an diesem Tropf, dann wird das Argument "entweder so wie ich es sage oder ich ziehe mein Geld zurück/ stimme der Investition nicht zu" über lange Zeit genügen, um den Verein und die GmbH nach belieben zu steuern. Beispiele gibt es zu genüge (KSC und EnBW, 1860 und Ismaik, Hopp in Hoffenheim, Kind bei Hannover, Kühne in Hamburg), wo auch ohne eine direkte Stimmmehrheit der Faktor Geld als Totschlagargument fungiert/fungiert hat (Hopp hat ja über die 20 Jahre Regel jetzt die Mehrheit auch offiziell übernommen). Ismaik musste den Klub sogar ganz gezielt und bewusst vor die Wand fahren, damit die Mitglieder anfangen, sich wieder von ihm zu emanzipieren.

Bitte nicht falsch verstehen: Ich möchte dem Gönner nicht unterstellen, den Laden über die Hintertür übernehmen zu wollen, und ich möchte auch nicht das Investorenmodell als bessere Lösung bezeichnen. Ich bin nur überrascht, wie kritisch man vor wenigen Monaten noch beim Thema "Einflussnahme von außen" war, und wie nun eine offenbar nicht unerhebliche Zahl Fans den ominösen 2 Millionen wie die Lemminge hinterherwandern wollen... um sich dabei vom Thema Goy und "wer hat wann mit wem gesprochen und wann wo Kaffee getrunken" davon ablenken lässt, den unverhofften Geldsegen zu hinterfragen.

Vor dem Hintergrund finde ich es bisher gut, dass das Interimspräsidium und damit verbunden das Team 1 das Thema sehr unaufgeregt angeht, auch wenn das natürlich nicht bedeuten darf, dass intern wichtige Informationen vorenthalten bzw. nicht weitergegeben werden.

Was mir vor diesem Hintergrund bisher auch nicht ganz klar ist (Do. habe ich es leider nicht geschafft): Will der Gönner auch gegenüber dem Interimspräsidium anonym bleiben? Sollen die Treffen auch nur mit Strohmännern stattfinden?
Von mir aus kann der Name des Gönners weiter der Öffentlichkeit noch vorenthalten bleiben.
Dem Intermimspräsidium gegenüber muss er aber genannt werden.
Andernfalls habe ich jedenfalls Verständniis dafür, kein Treffen durchzuführen.
Ich würde mich an Fröhlichs Stelle nur mit Strohmännern eines angeblichen Gönners treffen, wenn sie bereit wären, ihm den Namen zu nennen.
Andernfalls ist es auch nicht möglich , die Ernsthaftigkeit und Seriosität des Angebots zu überprüfen. Es kommt darauf an , von wem das Angebot kommt.

Es ist doch kurios, dass einer der größten Gegner des Investorenangebots, der User tivolino,hier so sehr das "Angebot" des Gönners unterstützt.
Wollen wir hier demnächst einen Kühne us Oche, der sich über seinen Strohmann Rambau die Vereinspolitik bestimmt ?
__________________
" Der Verein ist jetzt finanziell gut aufgestellt, dass ich ihn mit ruhigem Gewissen an meinen Nachfolger übergeben kann" F. Kraemer im Sommer 2012

Geändert von a.tetzlaff (22.08.2017 um 12:59 Uhr)
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carlos98 (22.08.2017), Einzelkind (22.08.2017), struppiac (22.08.2017)
  #47  
Alt 22.08.2017, 12:54
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Was mich die ganze Zeit wundert:

Als wir über Konsortien gesprochen haben, die offen für einen Betrag x einen gewissen Anteil (mit ggf. weiteren Optionen) an der Alemannia übernehmen und damit natürlich auch Einfluss übernehmen wollten, haben wir uns daran gestört. Teilweise sogar so sehr, dass die Verantwortlichen schon dafür verteufelt wurden, überhaupt solche Gespräche zu führen.

Nun sprechen wir über einen anonymen Gönner, der vermeintlich uneigennützig 2 Millionen Euro bereitstellen will. Im Gegenzug fordert er keine Anteile, dafür aber einen direkten Einfluss in den Vereinsgremien über einen Strohmann. Dieser Strohmann soll als Treuhänder bei Verwendung des Geldes entscheiden, ob diese Verwendung dem Interesse des anonymen Spenders entspricht.

Mal ganz wertfrei und losgelöst von der Person Horst Rambau: Anstelle der offenen Einflussnahme über die Anteile an der GmbH würde der anonyme Gönner eine verdeckte aber direkte Einflussnahme über die gezielte Kontrolle des Geldflusses nehmen können.

Bei aller Dankbarkeit darüber, dass es offensichtlich noch jemanden gibt, der unserem Verein (bzw. unserer GmbH) mit einer größeren Summe unter die Arme greifen will, habe ich durchaus Bauchschmerzen bei einer solchen Konstellation, solange ich weder den Gönner noch seine Absichten kenne.

Ja, nun kann man argumentieren, dass sich das Investoren-Szenario spätestens nach Wegfall der Sperrminorität (vermutlich auch schon vorher aufgrund zu hoher Rückkaufkosten) nie mehr umkehren lässt (auch eines meiner Hauptargumente zumindest gegen eine Zusicherung einer Mehrheit bei Fall der 50+1-Regel), während man dem Gönner ja jederzeit sagen kann, dass kein weiteres Interesse mehr Bestünde (und man seinen Strohmann einfach nicht wiederwählen kann)... aber jetzt mal ehrlich, ist das realistisch?

Hängt die Alemannia einmal an diesem Tropf, dann wird das Argument "entweder so wie ich es sage oder ich ziehe mein Geld zurück/ stimme der Investition nicht zu" über lange Zeit genügen, um den Verein und die GmbH nach belieben zu steuern. Beispiele gibt es zu genüge (KSC und EnBW, 1860 und Ismaik, Hopp in Hoffenheim, Kind bei Hannover, Kühne in Hamburg), wo auch ohne eine direkte Stimmmehrheit der Faktor Geld als Totschlagargument fungiert/fungiert hat (Hopp hat ja über die 20 Jahre Regel jetzt die Mehrheit auch offiziell übernommen). Ismaik musste den Klub sogar ganz gezielt und bewusst vor die Wand fahren, damit die Mitglieder anfangen, sich wieder von ihm zu emanzipieren.

Bitte nicht falsch verstehen: Ich möchte dem Gönner nicht unterstellen, den Laden über die Hintertür übernehmen zu wollen, und ich möchte auch nicht das Investorenmodell als bessere Lösung bezeichnen. Ich bin nur überrascht, wie kritisch man vor wenigen Monaten noch beim Thema "Einflussnahme von außen" war, und wie nun eine offenbar nicht unerhebliche Zahl Fans den ominösen 2 Millionen wie die Lemminge hinterherwandern wollen... um sich dabei vom Thema Goy und "wer hat wann mit wem gesprochen und wann wo Kaffee getrunken" davon ablenken lässt, den unverhofften Geldsegen zu hinterfragen.

Vor dem Hintergrund finde ich es bisher gut, dass das Interimspräsidium und damit verbunden das Team 1 das Thema sehr unaufgeregt angeht, auch wenn das natürlich nicht bedeuten darf, dass intern wichtige Informationen vorenthalten bzw. nicht weitergegeben werden.

Was mir vor diesem Hintergrund bisher auch nicht ganz klar ist (Do. habe ich es leider nicht geschafft): Will der Gönner auch gegenüber dem Interimspräsidium anonym bleiben? Sollen die Treffen auch nur mit Strohmännern stattfinden?
Da ich am Donnerstag fleißig mitgepinnt habe, kann ich zumindest eine Frage konkret beantworten: Dirk Trampen hat gesagt, er sei vor dem betreffenden Wochenende vom urlaubsbedingt abwesenden Horst Rambau gebeten worden, schnell einen Termin zu vereinbaren, um "samt dem Gönner" (von mir notiertes wörtliches Zitat!) mit den Herren von Team 1 zu verhandeln.

Es bestand für Fröhlich und seine Leute also offenbar schon vor sechs Wochen die Chance, den ominösen Zwei-Millionen-Mann persönlich kennenzulernen, aus erster Hand Details über seine Vorstellungen, Ziele und Bedingungen zu erfahren und ihm all die Fragen zu stellen, die du hier gerade aufwirfst.

Das vom Gönner offenbar erwartete Treffen noch am Wochenende nicht einrichten zu können, dann den zwischen Trampen und Gronen am 7.7. offenbar fest vereinbarten Dienstag-Termin wegen anderer Verpflichtungen kurzfristig wieder abzusagen und schließlich am 14.7. in Reaktion auf die zwischenzeitlich angemeldeten "Gegenkandidatur" sogar jegliche weitere Gesprächsbereitschaft aufzukündigen (so hat Trampen es jedenfalls dargestellt) - all das kann man, wie du es tust, sicherlich als "sehr unaufgeregte Herangehensweise an das Thema" gutheißen.

Man kann es aber auch ganz anders bewerten - beispielsweise als zumindest grob fahrlässiges Verschenken einer möglicherweise millionenschweren Gesprächschance, wie sie die Alemannia nicht alle Tage bekommt. Ich verstehe es jedenfalls nicht und hoffe umso mehr auf eine sehr gute Erklärung für dieses seltsame Verhalten.
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Blackthorne (22.08.2017), Go (22.08.2017)
  #48  
Alt 22.08.2017, 12:57
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Zitat von Mausi Beitrag anzeigen
Das sehe ich genauso.

Dieses winken mit den Geldscheinen ist nur noch kurios. Wer verschenkt schon 2 Mio. € mal eben so ohne Gegenleistung, womöglich gar ohne selber genannt werden zu wollen oder mit Werbung aufzutreten?

Solange nicht feststeht Wer, zu welchen Konditionen, Einflüssen & Rahmenbedingungen dahintersteht finde ich es richtig, dass das ganze von den Verantwortlichen mit Vorsicht genossen wird. Stand Heute steht die Summe von 2 Mio € Inoffiziell im Raum, nicht mehr und nicht weniger.
Warum hat eigentlich der Gönner sein Angebot nicht direkt an das Interims- Präsidium herangetragen?
Wollte er damit primär Personal-Politik betreiben ?
Geht es ihm um die Sache, d.h. Alemannia, oder geht es ihm um Personal-Politik?
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AIXtremist (22.08.2017), Einzelkind (22.08.2017), Wissquass (22.08.2017)
  #49  
Alt 22.08.2017, 13:13
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Zitat von tivolino Beitrag anzeigen
... um "samt dem Gönner" (von mir notiertes wörtliches Zitat!) mit den Herren von Team 1 zu verhandeln.

E
Will der Gönner denn dann die 2 Mio-Schenkung auch schriftlich vorab garantieren?

Die Herren Rambau, Gottschalk und Trampen haben ja auch minutenlang Herrn Goy verteidigt, der ja ohne schriftliche "Nicht-Insolvenzbestätigung" ihrer Meinung nach vollkommen zurecht seinen Sponsoringvertrag aufgekündigt hat.

Dieser Argumentation folgend müsste es ja im Umkehrschluss eine Selbstverständlichkeit sein die Schenkung für die Alemannia klar zu fixieren BEVOR Horst Rambau dadurch in ein Gremium gestupst wird.
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carlos98 (22.08.2017), struppiac (22.08.2017)
  #50  
Alt 22.08.2017, 13:20
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Zitat von Hawk-Eye Beitrag anzeigen
Will der Gönner denn dann die 2 Mio-Schenkung auch schriftlich vorab garantieren?

Die Herren Rambau, Gottschalk und Trampen haben ja auch minutenlang Herrn Goy verteidigt, der ja ohne schriftliche "Nicht-Insolvenzbestätigung" ihrer Meinung nach vollkommen zurecht seinen Sponsoringvertrag aufgekündigt hat.

Dieser Argumentation folgend müsste es ja im Umkehrschluss eine Selbstverständlichkeit sein die Schenkung für die Alemannia klar zu fixieren BEVOR Horst Rambau dadurch in ein Gremium gestupst wird.
Auch dazu hat Rambau am Donnerstag kurz etwas gesagt: Mit dem Gönner sollte demnach ein "Letter of Intent" besiegelt werden, um die ganze Sache wasserdicht zu machen. Rambau ergänzte, ihn würde ja wohl hoffentlich niemand für so naiv halten, in dieser Sache ohne eine solche schriftliche Vereinbarung aktiv zu werden.
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  #51  
Alt 22.08.2017, 13:49
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Von mir aus kann der Name des Gönners weiter der Öffentlichkeit noch vorenthalten bleiben.
Dem Intermimspräsidium gegenüber muss er aber genannt werden.
Andernfalls habe ich jedenfalls Verständniis dafür, kein Treffen durchzuführen.
Ich würde mich an Fröhlichs Stelle nur mit Strohmännern eines angeblichen Gönners treffen, wenn sie bereit wären, ihm den Namen zu nennen.
Andernfalls ist es auch nicht möglich , die Ernsthaftigkeit und Seriosität des Angebots zu überprüfen. Es kommt darauf an , von wem das Angebot kommt.

Es ist doch kurios, dass einer der größten Gegner des Investorenangebots, der User tivolino,hier so sehr das "Angebot" des Gönners unterstützt.
Wollen wir hier demnächst einen Kühne us Oche, der sich über seinen Strohmann Rambau die Vereinspolitik bestimmt ?
Wie bereits geschrieben: Laut Darstellung vom Donnerstag sollten Fröhlich & Co. nicht nur den Namen erfahren, sondern den Mann sogar persönlich kennenlernen. Hast du unter dieser Voraussetzung immer noch "Verständnis dafür, kein Treffen durchzuführen"?

Und da du mich schon persönlich ansprichst: Nein, ich bin grundsätzlich kein erklärter Investorengegner. Ich war aber sehr wohl ein großer Gegner des konkreten Kölmel-Angebots. Trotzdem hätte ich Steinborn und Co. damals für dumm und verantwortungslos erklärt, wenn Kölmel aus der Ferne mit vier oder acht Millionen gewunken hätte und die hohen Herren mit den leeren Taschen es aus Stolz, Arroganz, Terminproblemen oder welchen Gründen auch immer nicht einmal für nötig befunden hätten, im persönlichen Gespräch zumindest mal die Ernsthaftigkeit und Seriösität seines Angebots zu überprüfen. Ablehnen können hätte man es später immer noch.

Aber in dem Wissen, dass es nach jetzigem Kenntnisstand auch nach der zweiten Insolvenz weiter finanziell verdammt eng bleiben wird, mit einem möglichen Millionen-Geber nicht einmal zu sprechen und kurzfristig den Termin mit ihm absagen, weil es angeblich Wichtigeres zu tun gibt? Sorry, aber da verstehe ich die Welt nicht mehr.
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  #52  
Alt 22.08.2017, 13:54
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1.
Wie bereits geschrieben: Laut Darstellung vom Donnerstag sollten Fröhlich & Co. nicht nur den Namen erfahren, sondern den Mann sogar persönlich kennenlernen. Hast du unter dieser Voraussetzung immer noch "Verständnis dafür, kein Treffen durchzuführen"?
2.
Und da du mich schon persönlich ansprichst: Nein, ich bin grundsätzlich kein erklärter Investorengegner. Ich war aber sehr wohl ein großer Gegner des konkreten Kölmel-Angebots. Trotzdem hätte ich Steinborn und Co. damals für dumm und verantwortungslos erklärt, wenn Kölmel aus der Ferne mit vier oder acht Millionen gewunken hätte und die hohen Herren mit den leeren Taschen es aus Stolz, Arroganz, Terminproblemen oder welchen Gründen auch immer nicht einmal für nötig befunden hätten, im persönlichen Gespräch zumindest mal die Ernsthaftigkeit und Seriösität seines Angebots zu überprüfen. Ablehnen können hätte man es später immer noch.

3.
Aber in dem Wissen, dass es nach jetzigem Kenntnisstand auch nach der zweiten Insolvenz weiter finanziell verdammt eng bleiben wird, mit einem möglichen Millionen-Geber nicht einmal zu sprechen und kurzfristig den Termin mit ihm absagen, weil es angeblich Wichtigeres zu tun gibt? Sorry, aber da verstehe ich die Welt nicht mehr.
1. - 3.
Ohne Fröhlich selber zu hören, ist alles nur Spekulation.
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" Der Verein ist jetzt finanziell gut aufgestellt, dass ich ihn mit ruhigem Gewissen an meinen Nachfolger übergeben kann" F. Kraemer im Sommer 2012
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  #53  
Alt 22.08.2017, 13:54
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AndreAC AndreAC ist offline
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Zitat von tivolino Beitrag anzeigen
Auch dazu hat Rambau am Donnerstag kurz etwas gesagt: Mit dem Gönner sollte demnach ein "Letter of Intent" besiegelt werden, um die ganze Sache wasserdicht zu machen. Rambau ergänzte, ihn würde ja wohl hoffentlich niemand für so naiv halten, in dieser Sache ohne eine solche schriftliche Vereinbarung aktiv zu werden.
Die Besonderheit eines LoI ist aber, dass er eine unverbindliche Willenserklärung darstellt und sich daraus keine bzw. nur sehr eingeschränkte Rechtsansprüche ableiten lassen.
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Alt 22.08.2017, 13:56
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Auch dazu hat Rambau am Donnerstag kurz etwas gesagt: Mit dem Gönner sollte demnach ein "Letter of Intent" besiegelt werden, um die ganze Sache wasserdicht zu machen. Rambau ergänzte, ihn würde ja wohl hoffentlich niemand für so naiv halten, in dieser Sache ohne eine solche schriftliche Vereinbarung aktiv zu werden.
Ein "Letter of Intent" ist genau das, was der Name sagt: eine Absichtserklärung. Also keine Vereinbarung. Er ist nicht rechtsverbindlich, kann nicht eingeklagt werden, macht nichts wasserdicht. Es gibt Beispiele im Dutzend aus der Wirtschaft, in der ein LoI das Papier nicht wert war, auf dem er ausgedruckt wurde.

Edit: AndreAC seine Fingerchen waren fixer.
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Alt 22.08.2017, 14:00
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Zitat von tivolino Beitrag anzeigen
Auch dazu hat Rambau am Donnerstag kurz etwas gesagt: Mit dem Gönner sollte demnach ein "Letter of Intent" besiegelt werden, um die ganze Sache wasserdicht zu machen. Rambau ergänzte, ihn würde ja wohl hoffentlich niemand für so naiv halten, in dieser Sache ohne eine solche schriftliche Vereinbarung aktiv zu werden.
Das wäre doch rein zeitlich garnicht hingekommen zwischen Mitte Jul und JHV am 5.9., wenn man die satzungsmässigen Fristen beachtet.

Ein Letter of intent ist ausserdem nur eine Absichtserklärung und kein Vertrag.
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Alt 22.08.2017, 14:03
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Ein "Letter of Intent" ist genau das, was der Name sagt: eine Absichtserklärung. Also keine Vereinbarung. Er ist nicht rechtsverbindlich, kann nicht eingeklagt werden, macht nichts wasserdicht. Es gibt Beispiele im Dutzend aus der Wirtschaft, in der ein LoI das Papier nicht wert war, auf dem er ausgedruckt wurde.

Edit: AndreAC seine Fingerchen waren fixer.
Macht euch doch nicht lächerlich. Glaubt ihr ernsthaft, Rambau lässt mit dem Versprechen auf zwei Millionen ins Präsidium wählen und sagt am nächsten Tag, ätsch, war alles nur heiße Luft, die Millionen kommen jetzt doch nicht, aber meinen Posten behalte ich trotzdem?
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  #57  
Alt 22.08.2017, 14:09
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[...] all das kann man, wie du es tust, sicherlich als "sehr unaufgeregte Herangehensweise an das Thema" gutheißen.

Man kann es aber auch ganz anders bewerten - beispielsweise als zumindest grob fahrlässiges Verschenken einer möglicherweise millionenschweren Gesprächschance, wie sie die Alemannia nicht alle Tage bekommt.
Eine sehr unaufgeregte Herangehensweise an das Thema bedeutet für mich zunächst, dass das Interimspräsidium ebenso wie das Kandidatenteam um Martin herum das Thema nicht seit Wochen medial wirksam ausbreitet, um sich dabei auch noch ständig selbst zu widersprechen. Der zweite Punkt ist, dass man den ganzen Laden aktuell in Zusammenarbeit mit Niering offenbar auf solide Füße mit einer sehr konservativen Planung stellt (und selbst die ist ja, wie wir alle wissen, noch sher knapp), ohne jetzt auf Basis einer nebulösen Offerte die Dinge auch noch während der laufenden Insolvenz wieder zu überstürzen.

Immerhin: Das Geld soll eh erst mit Insolvenzabschluss in die GmbH fließen, weshalb also jetzt die Eile? Es bleibt genügend Zeit, sich in Ruhe über das Angebot auszutauschen, die Situation sorgfältig abzuwägen und eine seriöse und gemeinsame Entscheidung zu treffen; auch ohne kurzfristige Termine am Wochenende etc. Außer natürlich, der Kernpunkt ist nicht die uneigennützige Spende sondern vielmehr die Positionierung der eigenen Leute in den Gremien... dann gab es natürlich eine Deadline.

Ich warte jetzt erstmal sehr gespannt auf Donnerstag, bevor ich schon im Vorfeld über grob fahrlässiges Verhalten sinniere.
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Oche_Alaaf_1958 (22.08.2017)
  #58  
Alt 22.08.2017, 14:12
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Zitat von tivolino Beitrag anzeigen
Macht euch doch nicht lächerlich.
Du beziehungsweise Deine IG machen sich gerade lächerlich, man kann euch doch nicht mehr für Voll nehmen.

Es ist unfassbar wie einseitig, naiv und blauäugig in dieser Thematik von euch agiert wird. Werdet endlich mal neutral und hinterfragt auch mal die andere Seite der Medaille.

Es sind berechtigte Einwände in diesem Forum zur Diskussion gestellt worden, die ihr als vermeintliche Vertreter vieler Alemannen (so seht ihr euch kurioserweise ja noch) auch mal hinterfragen und recherchieren solltet anstatt alles was gegen "Team 2" und die vermeintlichen Millionen an Argumenten kommt sofort als absurdum abwatscht.

Derzeit seid ihr eine Interessensvertretung - aber keine neutrale.

Geändert von Mausi (22.08.2017 um 14:14 Uhr)
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Michi Müller (22.08.2017)
  #59  
Alt 22.08.2017, 14:15
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Zitat von Mausi Beitrag anzeigen
Du beziehungsweise Deine IG machen sich gerade lächerlich, man kann euch doch nicht mehr für Voll nehmen.

Es ist unfassbar wie einseitig, naiv und blauäugig in dieser Thematik von euch agiert wird. Werdet endlich mal neutral und hinterfragt auch mal die andere Seite der Medaille.

Es sind berechtigte Einwände in diesem Forum zur Diskussion gestellt worden, die ihr als vermeintliche Vertreter vieler Alemannen (so seht ihr euch kurioserweise ja noch) auch mal hinterfragen und recherchieren solltet anstatt alles was gegen "Team 2" und die vermeintlichen Millionen an Argumenten kommt sofort als absurdum abwatscht.

Derzeit seid ihr eine Interessensvertretung - aber keine neutrale.
...
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  #60  
Alt 22.08.2017, 14:19
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Macht euch doch nicht lächerlich. Glaubt ihr ernsthaft, Rambau lässt mit dem Versprechen auf zwei Millionen ins Präsidium wählen und sagt am nächsten Tag, ätsch, war alles nur heiße Luft, die Millionen kommen jetzt doch nicht, aber meinen Posten behalte ich trotzdem?
Das traue ich Rambau ohne weiteres zu. Es ist müßig über die angeblichen 2 Millionen zu reden, ein Luftschloß. Wenn Du daran glaubst, darfst Du gerne da einziehen. Und nimm bitte die ganze Bagage mit.
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carlos98 (22.08.2017)
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