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  #3381  
Alt 19.11.2017, 17:00
Franz Wirtz Franz Wirtz ist offline
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Ausrufezeichen Die riesige Spezialimmobilie und ihre Folgekosten ...

Zitat:
Zitat von a.tetzlaff Beitrag anzeigen
Ich habe das nicht so verstanden, dass er eine Reduzierung der Miete erwartet. Die Stadt wird die Miete unter den derzeitigen Bedingungen nicht reduzieren. Höchstens, wenn die Unterhaltungskosten gesenkt werden können. Müssen die eigentlich so hoch sein, (ca. 1,5 Mio €) z.B. die Personalkosten der Stadionbetriebsgesellschaft ?

Kein Wunder, wenn man dorthin eine im Planungsamt kaltgestallte leitende Baudirektorin abschiebt.
Deine Frage überrascht mich gleich mehrfach. Wenn mein Gedächtnis mich nicht im Stich lässt, hast Du Dich hier im Forum zuweilen als ehemaliger Bauassessor zu erkennen gegeben. Somit verfügst Du über profunde Fachkenntnisse, um Dir hinsichtlich des Stadions und seiner Folgekosten ein eigenes Meinungsbild zu erlauben.

Normalerweise würde ich lediglich die Internetadresse des Artikels einstellen und ein oder zwei markante Sätze, aber dieser Artikel ist eine einzige Ansammlung unglaublicher Aussagen. Diejenigen, die das Thema Mietermäßigung tatsächlich wieder aufwerfen möchten, sollten sich diese Fakten besser vorher noch einmal vor Augen führen. Mich persönlich faszinieren die Position eines Architekten und die fortwährenden Kosten für die Rechtsberatung zugegebenermaßen am meisten, aber das soll nichts heißen, ich greife lediglich auf den, jedenfalls so empfundenen, gesunden Menschenverstand zurück.

Tivoli-Personal kostet mehr als eine halbe Million Euro
http://www.aachener-nachrichten.de/l...euro-1.1301425

Auszug:
In diesem Jahr sind demnach Personalkosten von mehr als einer halben Million Euro fällig, bezahlt werden davon neun Vollzeitkräfte und fünf Teilzeitarbeiter oder Minijobber. (...)

Doch was die Grünen kritisieren, ist für den Aufsichtsratsvorsitzenden Heiner Höfken (SPD) alles andere als überraschend. „Das ist ein ganz normaler Wirtschaftsplan, so wie erwartet“, betont er. In ihm sei all das nachzulesen, was der Rat bereits vor dem Kauf des Tivoli diskutiert habe. „Dass uns das Stadion zwei bis zweieinhalb Millionen im Jahr kostet, wussten wir vorher“, sagt er.

Ohnehin seien von den 14 vorgesehenen Stellen nicht alle besetzt. Eingeplant sind unter anderem die Geschäftsführerin Christiane Melcher, eine kaufmännische Kraft, Techniker, ein Hausmeister, ein Architekt, zwei Greenkeeper, ein Facility-Manager, ein Pförtner und zwei Rasenpfleger. „Alles im erforderlichen Rahmen“, meint Höfken – und auch nicht mehr als im Vorjahr, in dem freilich noch nicht die Ausgaben für ein ganzes Geschäftsjahr fällig geworden sind.

Dass der Zuschussbedarf immens ist, bestreitet auch Höfken nicht. So sind nicht nur die Nebenkosten (gut 725.000 Euro) erheblich, auch für die Wartung, Instandhaltung und Umbaumaßnahmen muss tief in die Tasche gegriffen werden. Rund 825.000 Euro sind in diesem Jahr für die Beseitigung eines „erheblichen Instandhaltungsstaus“ angesetzt. Vor allem in die Technik von der Brandmeldeanlage über die Heizung bis hin zur Neuanschaffung einer Videoanlage muss viel investiert werden.

Alleine 60.000 Euro sind zudem für die Rasenpflege angesetzt, was die Grünen ebenfalls wurmt. Denn diese Ausgaben würden als Nebenkosten nicht mal auf die Alemannia abgewälzt. Ludwig nennt dies „Sponsoring auf hohem Niveau“.

Und dann sind da auch noch Kosten für die Rechtsberatung, die in diesem Jahr mit 232.000 Euro kalkuliert werden und wohl noch länger hoch angesetzt werden müssen. (...)

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__________________
„Sicher ist, dass nichts sicher ist. Selbst das nicht.“
Joachim Ringelnatz

Geändert von Franz Wirtz (19.11.2017 um 17:15 Uhr) Grund: Korrektur
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Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu Franz Wirtz für den nützlichen Beitrag:
a.tetzlaff (19.11.2017), Kai (19.11.2017)
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  #3382  
Alt 19.11.2017, 17:21
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a.tetzlaff a.tetzlaff ist offline
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Zitat:
Zitat von Franz Wirtz Beitrag anzeigen
Deine Frage überrascht mich gleich mehrfach. Wenn mein Gedächtnis mich nicht im Stich lässt, hast Du Dich hier im Forum zuweilen als ehemaliger Bauassessor zu erkennen gegeben. Somit verfügst Du über profunde Fachkenntnisse, um Dir hinsichtlich des Stadions und seiner Folgekosten ein eigenes Meinungsbild zu erlauben.

Normalerweise würde ich lediglich die Internetadresse des Artikels einstellen und ein oder zwei markante Sätze, aber dieser Artikel ist eine einzige Ansammlung unglaublicher Aussagen. Diejenigen, die das Thema Mietermäßigung tatsächlich wieder aufwerfen möchten, sollten sich diese Fakten besser vorher noch einmal vor Augen zu führen. Mich persönlich faszinieren die Position eines Architekten und die fortwährenden Kosten für die Rechtsberatung zugegebenermaßen am meisten, aber das soll nichts heißen, ich greife lediglich auf den, jedenfalls so empfundenen, gesunden Menschenverstand zurück.

Tivoli-Personal kostet mehr als eine halbe Million Euro
http://www.aachener-nachrichten.de/l...euro-1.1301425

Auszug:
In diesem Jahr sind demnach Personalkosten von mehr als einer halben Million Euro fällig, bezahlt werden davon neun Vollzeitkräfte und fünf Teilzeitarbeiter oder Minijobber. (...)

Doch was die Grünen kritisieren, ist für den Aufsichtsratsvorsitzenden Heiner Höfken (SPD) alles andere als überraschend. „Das ist ein ganz normaler Wirtschaftsplan, so wie erwartet“, betont er. In ihm sei all das nachzulesen, was der Rat bereits vor dem Kauf des Tivoli diskutiert habe. „Dass uns das Stadion zwei bis zweieinhalb Millionen im Jahr kostet, wussten wir vorher“, sagt er.

Ohnehin seien von den 14 vorgesehenen Stellen nicht alle besetzt. Eingeplant sind unter anderem die Geschäftsführerin .. eine kaufmännische Kraft, Techniker, ein Hausmeister, ein Architekt, zwei Greenkeeper, ein Facility-Manager, ein Pförtner und zwei Rasenpfleger. „Alles im erforderlichen Rahmen“, meint Höfken – und auch nicht mehr als im Vorjahr, in dem freilich noch nicht die Ausgaben für ein ganzes Geschäftsjahr fällig geworden sind.

Dass der Zuschussbedarf immens ist, bestreitet auch Höfken nicht. So sind nicht nur die Nebenkosten (gut 725.000 Euro) erheblich, auch für die Wartung, Instandhaltung und Umbaumaßnahmen muss tief in die Tasche gegriffen werden. Rund 825.000 Euro sind in diesem Jahr für die Beseitigung eines „erheblichen Instandhaltungsstaus“ angesetzt. Vor allem in die Technik von der Brandmeldeanlage über die Heizung bis hin zur Neuanschaffung einer Videoanlage muss viel investiert werden.

Alleine 60.000 Euro sind zudem für die Rasenpflege angesetzt, was die Grünen ebenfalls wurmt. Denn diese Ausgaben würden als Nebenkosten nicht mal auf die Alemannia abgewälzt. Ludwig nennt dies „Sponsoring auf hohem Niveau“.

Und dann sind da auch noch Kosten für die Rechtsberatung, die in diesem Jahr mit 232.000 Euro kalkuliert werden und wohl noch länger hoch angesetzt werden müssen. (...)

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Mich hat also mein Gedächtnis nicht getäuscht, was die Höhe der Personalkosten angeht: Geschäftsführung, Haustechniker, Archtitekt.
Danaben noch irre Rechtsberatungskosten.
Fazit: die Unterhaltungskosten sind zu hoch!!

Trotzdem sollte man nicht seitens Alemannia über die Miete verhandeln.

Ich denke auch , dass die Kosten inzwischen reduziert wurden.
Die alte Geschäftsführung der Stadionbetriebsgesellschaft wurde ja inzwischen ersetzt durch einen Herren D aus der Gebäudewirtschaft Es war ein Fehler der Stadt, die Betriebsgesellschaft so unnötig aufzublasen.
Herr Höffgen als Vorsitzender des AR der Betriebsgesellschaft hat das offenbar nicht gemerkt
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" Der Verein ist jetzt finanziell gut aufgestellt, dass ich ihn mit ruhigem Gewissen an meinen Nachfolger übergeben kann" F. Kraemer im Sommer 2012
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  #3383  
Alt 19.11.2017, 22:50
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golfyankee golfyankee ist offline
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Ich bin absolut nicht drin im Thema, aber Hausmeister und der neudeutsche Facility Manager bedeuten doch wohl dasselbe ! Ebenso die 2 Greenkeeper zu den 2 Rasenpflegern und keiner merkt es ? Oder liege ich da falsch ?
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