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  #21  
Alt 06.06.2017, 11:11
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Mott Mott ist offline
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Zitat von FussballgottAC Beitrag anzeigen
Warum gibt es für sie nicht eine eigene Liga, wie in NL?
Gibt es da nicht. Die Nachwuchsteams kicken im regulären Ligabetrieb mit. Sogar bis zur Jupiler League (zweite Liga). Dort allerdings spielen sie dann außer Konkurrenz und sind vom Aufstieg in die Eredivisie ausgeschlossen. Nicht aberf vom Abstieg. 2016/2017 spielten Jong Ajax, Jong PSV und Jong FC Utrecht in der zweiten Liga.
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  #22  
Alt 07.06.2017, 17:28
Franz Wirtz Franz Wirtz ist offline
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„Der Ton macht die Musik“, - in dieser Art und Weise wird das nichts werden.

Offener Brief bittet DFB zum Dialog
http://www.reviersport.de/353417---r...um-dialog.html

Die Relegationsrunde um den Aufstieg von der Regionalliga in die 3. Liga bleibt umstritten. Eine Initiative sucht den Dialog mit dem DFB. (...)
.
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  #23  
Alt 07.06.2017, 19:33
Steen Steen ist offline
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Zitat von Mott Beitrag anzeigen
Gibt es da nicht. Die Nachwuchsteams kicken im regulären Ligabetrieb mit. Sogar bis zur Jupiler League (zweite Liga). Dort allerdings spielen sie dann außer Konkurrenz und sind vom Aufstieg in die Eredivisie ausgeschlossen. Nicht aberf vom Abstieg. 2016/2017 spielten Jong Ajax, Jong PSV und Jong FC Utrecht in der zweiten Liga.



Die Reserveteams kicken z.B. in Dänemark meist wochentags gegeneinander und das klappt prima. Um kürzere Reisewege zu haben spielt man in 2 Gruppen, wo man 1. und 2. Liga mischt.
Die älteren Alemannen unter uns werden sich sicher noch an die Oberligazeiten am alten Tivoli erinnern, wo meist das Vorspiel auf dem Schlackenplatz zwischen Krefelder Str. und Hauptplatz stattfand. Heute wohl undenkbar....
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  #24  
Alt 07.06.2017, 19:48
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Gorgar Gorgar ist offline
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http://www.reviersport.de/353417---r...um-dialog.html

Hat doch was, der Druck auf den Kessel darf nicht abnehmen
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  #25  
Alt 08.06.2017, 00:35
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LaPalma LaPalma ist offline
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Zitat von Steen Beitrag anzeigen

Die Reserveteams kicken z.B. in Dänemark meist wochentags gegeneinander und das klappt prima. Um kürzere Reisewege zu haben spielt man in 2 Gruppen, wo man 1. und 2. Liga mischt.
Die älteren Alemannen unter uns werden sich sicher noch an die Oberligazeiten am alten Tivoli erinnern, wo meist das Vorspiel auf dem Schlackenplatz zwischen Krefelder Str. und Hauptplatz stattfand. Heute wohl undenkbar....
Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass als Vorspiel zu einem Meisterschaftsspiel die jeweiligen Reservemannschaften gegeneinander spielten. Allerdings geschah das nicht in einer Liga ("Reserveteam-Liga"), sondern hatte mehr den Charakter eines Testspiels, um die beim "richtigen" Spiel nicht zum Einsatz kommenden Akteure fit zu halten. Meiner Erinnerung nach gab es auch keine Liga, in denen Reserveteams von Profifußballvereinen mitspielten.
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  #26  
Alt 08.06.2017, 08:58
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Zitat:
Zitat von Franz Wirtz Beitrag anzeigen
„Der Ton macht die Musik“, - in dieser Art und Weise wird das nichts werden.

Offener Brief bittet DFB zum Dialog
http://www.reviersport.de/353417---r...um-dialog.html

Die Relegationsrunde um den Aufstieg von der Regionalliga in die 3. Liga bleibt umstritten. Eine Initiative sucht den Dialog mit dem DFB. (...)
.
Ähm, also bezogen auf den Beitrag und den wenig zitierten Passagen kann ich keinen "bösen" Ton heraushören!
Im Gegenteil. Man müsste dem DFB tagtäglich 17000 Unterschriften vorlegen, ihm zahlreiche Mails schreiben... nerven, nerven, nerven! Immer wieder dranbleiben und auch mal schärfer im Ton werden!
Von Bitte bitte lieber DFB passiert nichts. Denn erst wenn der Ton schärfer wird und aus "BITTE" der "BOYKOTT" wird, klingelts vielleicht beim DFB.

Ich finde das gut so! Nur so kann man was ändern!
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  #27  
Alt 08.06.2017, 13:59
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Mott Mott ist offline
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Zitat von Gorgar Beitrag anzeigen
http://www.reviersport.de/353417---r...um-dialog.html

Hat doch was, der Druck auf den Kessel darf nicht abnehmen
Da hat der Bayer Koch aber seine ganz eigenen Vorstellungen. Laut 11Freunde hat er sich bereits dahingehend geäußert, dass - Reform hin, Reform her - die RL Südwest und Bayern definitiv bestehen bleiben. Bei einer Umstrukturierung auf insgesamt vier Liegen müssten dann eben aus dem Staffeln Nordost, Nord und West zwei geformt werden.

Das nennt man dann mal konsequente Heimatpolitik. Vor allem, wenn man bedenkt, dass die überwiegende Mehrzahl der RL-Bayern-Clubs keinerlei Interesse an einem Aufstieg in die dritte Klasse haben.
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  #28  
Alt 08.06.2017, 14:11
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Zitat von LaPalma Beitrag anzeigen
Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass als Vorspiel zu einem Meisterschaftsspiel die jeweiligen Reservemannschaften gegeneinander spielten. Allerdings geschah das nicht in einer Liga ("Reserveteam-Liga"), sondern hatte mehr den Charakter eines Testspiels, um die beim "richtigen" Spiel nicht zum Einsatz kommenden Akteure fit zu halten. Meiner Erinnerung nach gab es auch keine Liga, in denen Reserveteams von Profifußballvereinen mitspielten.
Hallo auf die Insel,
Schön war die Zeit!!!
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Wer A sagt muß nicht B sagen -
Er kann auch erkennen, daß A falsch war BB
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LaPalma (08.06.2017)
  #29  
Alt 08.06.2017, 15:52
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Oche_Alaaf_1958 Oche_Alaaf_1958 ist offline
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Zitat:
Zitat von Mott Beitrag anzeigen
Da hat der Bayer Koch aber seine ganz eigenen Vorstellungen. Laut 11Freunde hat er sich bereits dahingehend geäußert, dass - Reform hin, Reform her - die RL Südwest und Bayern definitiv bestehen bleiben. Bei einer Umstrukturierung auf insgesamt vier Liegen müssten dann eben aus dem Staffeln Nordost, Nord und West zwei geformt werden.

Das nennt man dann mal konsequente Heimatpolitik. Vor allem, wenn man bedenkt, dass die überwiegende Mehrzahl der RL-Bayern-Clubs keinerlei Interesse an einem Aufstieg in die dritte Klasse haben.
Was mich immer überrascht ist die Aussage, dass 50 Prozent der Mitglieder des deutschen Fußballbundes in Bayern u. Baden-Würtemberg spielen. Zählen die Mitgliedsvereine oder einzelne Mitglieder??

Bayern hat mit 12,5 Millionen eine eigene Regionalliga, in Nordrhein-Westfalen hingegen leben knapp 18 Millionen Menschen. Gibt es in Bayern tatsächlich mehr Fußballvereine, die Mitglied im DFB sind als in NRW ???

Oder anders ausgedrückt, in Bayern und Baden-Würtemberg leben zusammen 23 von 82,8 Millionen Einwohnern Deutschlands, also 27,5 % der Bevölkerung, aber 50 % der Mitglieder des deutschen Fußballbundes .
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  #30  
Alt 08.06.2017, 19:43
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Gorgar Gorgar ist offline
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Zitat:
Zitat von Oche_Alaaf_1958 Beitrag anzeigen
Was mich immer überrascht ist die Aussage, dass 50 Prozent der Mitglieder des deutschen Fußballbundes in Bayern u. Baden-Würtemberg spielen. Zählen die Mitgliedsvereine oder einzelne Mitglieder??

Bayern hat mit 12,5 Millionen eine eigene Regionalliga, in Nordrhein-Westfalen hingegen leben knapp 18 Millionen Menschen. Gibt es in Bayern tatsächlich mehr Fußballvereine, die Mitglied im DFB sind als in NRW ???

Oder anders ausgedrückt, in Bayern und Baden-Würtemberg leben zusammen 23 von 82,8 Millionen Einwohnern Deutschlands, also 27,5 % der Bevölkerung, aber 50 % der Mitglieder des deutschen Fußballbundes .
NRW hat auch eine eigene Regionalliga
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  #31  
Alt 08.06.2017, 20:03
chris2010 chris2010 ist offline
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Zitat:
Zitat von Oche_Alaaf_1958 Beitrag anzeigen
Was mich immer überrascht ist die Aussage, dass 50 Prozent der Mitglieder des deutschen Fußballbundes in Bayern u. Baden-Würtemberg spielen. Zählen die Mitgliedsvereine oder einzelne Mitglieder??

Bayern hat mit 12,5 Millionen eine eigene Regionalliga, in Nordrhein-Westfalen hingegen leben knapp 18 Millionen Menschen. Gibt es in Bayern tatsächlich mehr Fußballvereine, die Mitglied im DFB sind als in NRW ???

Oder anders ausgedrückt, in Bayern und Baden-Würtemberg leben zusammen 23 von 82,8 Millionen Einwohnern Deutschlands, also 27,5 % der Bevölkerung, aber 50 % der Mitglieder des deutschen Fußballbundes .
Da gibt es noch ein paar Bundesländer mehr:
Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland...
Bayern hat soviel Vereine und fast so viele Mitglieder wie West mit Mittelrhein, Niederrhein, Westfalen.
Südwest hat von beidem deutlich mehr, wenn auch nicht doppelt so viel.
Nord und vor allem Nordost sind von der Mitgliederanzahl deutlich kleiner.

Siehe hier:
http://www.dfb.de/verbandsstruktur/m...lle-statistik/
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tivolino (08.06.2017)
  #32  
Alt 08.06.2017, 21:16
tivolino tivolino ist offline
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Zitat:
Zitat von chris2010 Beitrag anzeigen
Da gibt es noch ein paar Bundesländer mehr:
Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland...
Bayern hat soviel Vereine und fast so viele Mitglieder wie West mit Mittelrhein, Niederrhein, Westfalen.
Südwest hat von beidem deutlich mehr, wenn auch nicht doppelt so viel.
Nord und vor allem Nordost sind von der Mitgliederanzahl deutlich kleiner.

Siehe hier:
http://www.dfb.de/verbandsstruktur/m...lle-statistik/
Gut, dass du die Diskussion mit ein paar Zahlen und Fakten anreicherst. Auch wenn es uns nicht gefällt: Die Regionalliga Bayern hat nach dieser Statistik ebenso ihre Daseinsberechtigung wie der zweite Relegationsplatz für den Südwesten. Bayern/Südwest einfach zu einer riesigen RL Süd zusammenzulegen, geht also schon mal gar nicht. Nord/Nordost zu fusionieren, ginge wegen der riesigen Fläche wohl ebenfalls nicht. Eher müsste man wie damals eine RL West/Südwest mit NRW, Saarland, RLP und vielleicht noch Teilen von Hessen bilden. Und da blieben für die jetzige RL West bestensfalls sechs bis acht Plätze übrig - plus drei Aufsteiger, denn dass Meister aufsteigen müssen, gilt doch sicher auch für die Oberligen, oder?
Und wenn ich mir jetzt vorstelle, der DFB würde wider Erwarten mal ganz schnell entscheiden, dass die nächste Saison Quali für diese neue RL West/Südwest ist und dass nur die ersten Sechs oder Acht aus dem jetzigen Westen da rein kommen, dann weiß ich nicht, ob das in der jetzigen Situation so gut für uns wäre. Selbst man zusätzlich noch die ganzen U23-Mannschaften der Profis rauswirft, könnten wir nämlich auch ganz schnell Fünftligist sein...
Wer also sagt, so eine Liga-Strukturreform wäre doch "ganz einfach", der lehnt sich vielleicht ein bisschen zu weit aus dem Fenster...
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Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu tivolino für den nützlichen Beitrag:
a.tetzlaff (08.06.2017), Franz Wirtz (08.06.2017)
  #33  
Alt 09.06.2017, 00:45
Franz Wirtz Franz Wirtz ist offline
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Zitat:
Zitat von tivolino Beitrag anzeigen
Gut, dass du die Diskussion mit ein paar Zahlen und Fakten anreicherst. Auch wenn es uns nicht gefällt: Die Regionalliga Bayern hat nach dieser Statistik ebenso ihre Daseinsberechtigung wie der zweite Relegationsplatz für den Südwesten. Bayern/Südwest einfach zu einer riesigen RL Süd zusammenzulegen, geht also schon mal gar nicht. Nord/Nordost zu fusionieren, ginge wegen der riesigen Fläche wohl ebenfalls nicht. Eher müsste man wie damals eine RL West/Südwest mit NRW, Saarland, RLP und vielleicht noch Teilen von Hessen bilden. Und da blieben für die jetzige RL West bestensfalls sechs bis acht Plätze übrig - plus drei Aufsteiger, denn dass Meister aufsteigen müssen, gilt doch sicher auch für die Oberligen, oder?
Und wenn ich mir jetzt vorstelle, der DFB würde wider Erwarten mal ganz schnell entscheiden, dass die nächste Saison Quali für diese neue RL West/Südwest ist und dass nur die ersten Sechs oder Acht aus dem jetzigen Westen da rein kommen, dann weiß ich nicht, ob das in der jetzigen Situation so gut für uns wäre. Selbst man zusätzlich noch die ganzen U23-Mannschaften der Profis rauswirft, könnten wir nämlich auch ganz schnell Fünftligist sein...
Wer also sagt, so eine Liga-Strukturreform wäre doch "ganz einfach", der lehnt sich vielleicht ein bisschen zu weit aus dem Fenster...
Eine zweigleisige 3.Liga ist generell nicht erwünscht. Aufgrund der auch heute schon schwierigen Finanzlage der beteiligten Vereine wäre eine zweigleisige 3.Liga bei der gegebenen Einnahmesituation auch nicht vorstellbar. Anstatt sich an einer Herkulesaufgabe, wie die einer Änderung dieser Gegebenheiten aufzureiben, erscheint es sinnvoller, die Gegebenheiten zu akzeptieren und sich bestmöglich darauf einzustellen.

Die 3.Liga erwartet lediglich drei Aufsteiger und keine fünf. Bei einem vergleichsweise leicht einzuführenden „Fahrstuhl-Modell“ von fünf Aufsteigern und fünf Absteigern fände sich vermutlich die Hälfte der Aufsteiger im Folgejahr exakt wieder da, von wo sie jahrelang versucht haben herauszukommen. Ihr geleisteter Aufwand würde auf einen Schlag verpuffen und der Absturz zurück in die Amateurklasse bräche so manchem endgültig das Genick.

„Alle denken nur an sich, - nur ich denk' an mich“ ...

Viele der diskutierten Vorschläge sind meines Erachtens zu stark von der augenblicklichen Ist-Situation einzelner Vereine geprägt. Eine allgemein sinnvolle Lösung lässt sich nicht vorrangig aus der Interessenlage einiger weniger ableiten. „Unglücklich“ wirkt zudem, wenn ausgerechnet Traditionsvereine, die alljährlich millionenschwere Steuergeld-Geschenke einsacken, sich zum Fürsprecher dieser Amateurklasse erheben und anschließend ausgerechnet dem Deutschen Fußballbund das Wort GERECHTIGKEIT erläutern möchten.
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  #34  
Alt 09.06.2017, 05:13
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Michi Müller Michi Müller ist offline
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Gibt es da nicht. Die Nachwuchsteams kicken im regulären Ligabetrieb mit. Sogar bis zur Jupiler League (zweite Liga). Dort allerdings spielen sie dann außer Konkurrenz und sind vom Aufstieg in die Eredivisie ausgeschlossen. Nicht aberf vom Abstieg. 2016/2017 spielten Jong Ajax, Jong PSV und Jong FC Utrecht in der zweiten Liga.
Wir wollen uns aber doch nicht mit Holland vergleichen...

In England lese ich nie, dass Chelsea II gegen Millwall spielt!
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  #35  
Alt 10.06.2017, 11:38
becks becks ist offline
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Aufstiegsrunde!!!

Viele interessante Beiträge.

Die Gesamtlösung ist sehr schwierig. Viele Fürsten insb. Bayern reden mit.

Kurzfristig zB. für die nächste Saison wäre es doch für die Aufstiegsanwärter wichtig, dass man eine Aufstiegsrunde (!) spielt.

Von 1964 bis 72 gab es eine solche unterhalb der Bundesliga.

In den 80er Jahren gab es die 2 Liga, darunter die Aufstiegsrunde Nord (Meister Nordrhein, M Westfalen, M Berlin und M1+M2 Nord) und die Aufstiegsrunde Süd (M Bayern, M BW, M Hessen, M RLP/Saar), die spielten in Hin und Rück jeweils zwei Aufsteiger aus.

Also: Gruppe 1 M Nord + M West + SW 2
Gruppe 2 M Nordost+ M Bayern + M SW

Die Gruppen würden natürlich gelost

Hin und Rückspiele. Der erste steigt auf, die beiden Zweiten ermitteln den dritten Aufsteiger.

Mir gefällt es überhaupt nicht, dass die ganze Saison von einer Play Off Partie abhängig ist.

- Unterhaching hatte in der Rückrunde nur noch Freundschaftspiele ( > 20 Punkte Vorsprung im Winter)
- Cottbus wird nächstes Jahr im NO ohne Konkurrenz spielen
- in 2013 hatte Lotte riesen Lospech mit RB, hätten sie einen anderen Gegner bekommen wären sie ggf. aufgestiegen.

OK man hat mehr Spiele, aber dafür ist es wohl ein Stück gerechter.
Der DFB müsste die Schiedsrichter stellen. Sport 1 und die dritten Programme könnten Spiele übertragen.
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  #36  
Alt 11.06.2017, 17:38
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Eine allgemein sinnvolle Lösung lässt sich nicht vorrangig aus der Interessenlage einiger weniger ableiten. „Unglücklich“ wirkt zudem, wenn ausgerechnet Traditionsvereine, die alljährlich millionenschwere Steuergeld-Geschenke einsacken, sich zum Fürsprecher dieser Amateurklasse erheben und anschließend ausgerechnet dem Deutschen Fußballbund das Wort GERECHTIGKEIT erläutern möchten.
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Nein, nein, sowas hat der nicht DFB nötig, hat er doch besonders in der letzten 15 Jahren vorexerziert, wie gerecht er agieren kann. Besonders WM-Vergabe 2006 mit Verteilung kleiner Trinkgelder an gewisse Herren und so mach anderes lassen gerade den DFB in einem besonders gerechten Licht erstrahlen. Absolut vorbildlich.
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  #37  
Alt 13.06.2017, 00:28
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Die Argumentation von Herrn Koch, dass die Hälfte des Amateurfußballs (bezogen auf die Anzahl der Vereine) in den Bereichen der RL Bayern und der RL Südwest stattfindet, habe ich vor ein paar Wochen im Kicker-Talk auf Eurosport gesehen. Seine Schlussfolgerung war, dass die Ligen West, Nord und Nordost sich doch bitte in zwei Ligen aufteilen sollen und in Bayern und im Südwesten niemand dagegen ist, dass es vier Ligen gibt.

Diese Argumentation ist bei genauerer Betrachtung natürlich pure Lobbypolitik, damit die RL Bayern bestehen bleibt. Da im Bereich der RL Südwest 2/6 und im Bereich der anderen Ligen jeweils ca. 1/6 aller Vereine beheimatet sind (diese Zahlen habe ich nachgeschaut und sie stimmen in etwa), kann ich nach derselben Logik sagen, dass im Südwesten und im Westen die Hälfte des Amateurfußballs stattfindet. Die Ligen Nord, Nordost und Bayern sollen sich doch bitte in zwei Ligen aufteilen. Dieser Vorschlag ist genauso schwachsinnig wie der von Herrn Koch, der jeden vernünftigen Vorschlag ablehnt, weil bei jedem vernünftigen Vorschlag mit vier Ligen Bayern seine Liga nicht behält. NRW übrigens zu Recht auch nicht.

Sinnvoll ist nur eine Lösung, bei der die Verbände grundsätzlich neu in vier Ligen eingeteilt werden. Das Beibehalten irgendeiner bestehenden Liga führt immer dazu, dass eine gleichmäßige Verteilung nicht möglich ist.
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  #38  
Alt 13.06.2017, 10:44
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Zitat von miniman Beitrag anzeigen
Die Argumentation von Herrn Koch, dass die Hälfte des Amateurfußballs (bezogen auf die Anzahl der Vereine) in den Bereichen der RL Bayern und der RL Südwest stattfindet, habe ich vor ein paar Wochen im Kicker-Talk auf Eurosport gesehen. Seine Schlussfolgerung war, dass die Ligen West, Nord und Nordost sich doch bitte in zwei Ligen aufteilen sollen und in Bayern und im Südwesten niemand dagegen ist, dass es vier Ligen gibt.

Diese Argumentation ist bei genauerer Betrachtung natürlich pure Lobbypolitik, damit die RL Bayern bestehen bleibt. Da im Bereich der RL Südwest 2/6 und im Bereich der anderen Ligen jeweils ca. 1/6 aller Vereine beheimatet sind (diese Zahlen habe ich nachgeschaut und sie stimmen in etwa), kann ich nach derselben Logik sagen, dass im Südwesten und im Westen die Hälfte des Amateurfußballs stattfindet. Die Ligen Nord, Nordost und Bayern sollen sich doch bitte in zwei Ligen aufteilen. Dieser Vorschlag ist genauso schwachsinnig wie der von Herrn Koch, der jeden vernünftigen Vorschlag ablehnt, weil bei jedem vernünftigen Vorschlag mit vier Ligen Bayern seine Liga nicht behält. NRW übrigens zu Recht auch nicht.

Sinnvoll ist nur eine Lösung, bei der die Verbände grundsätzlich neu in vier Ligen eingeteilt werden. Das Beibehalten irgendeiner bestehenden Liga führt immer dazu, dass eine gleichmäßige Verteilung nicht möglich ist.
Stimmt nicht ganz. Vier Legen gab es ja schon mal. Wenn man die alte Struktur wieder aufgreift, könnten Nord und Nordost unverändert beibehalten werden. West kriegt Saarland, Rheinland-Pfalz und Teile von Hessen dazu und wird wieder West/Südwest, Südwest gibt die genannten Länder ab und bildet aus BW, Bayern und Rest-Hessen die RL Süd. Ist aber mit Koch & Co. nicht machbar und würde auch den Konkurrenzdruck in unserer Liga nochmal erheblich verschärfen.
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  #39  
Alt 13.06.2017, 16:58
chris2010 chris2010 ist offline
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Die Argumentation von Herrn Koch, dass die Hälfte des Amateurfußballs (bezogen auf die Anzahl der Vereine) in den Bereichen der RL Bayern und der RL Südwest stattfindet, habe ich vor ein paar Wochen im Kicker-Talk auf Eurosport gesehen. Seine Schlussfolgerung war, dass die Ligen West, Nord und Nordost sich doch bitte in zwei Ligen aufteilen sollen und in Bayern und im Südwesten niemand dagegen ist, dass es vier Ligen gibt.

Diese Argumentation ist bei genauerer Betrachtung natürlich pure Lobbypolitik, damit die RL Bayern bestehen bleibt. Da im Bereich der RL Südwest 2/6 und im Bereich der anderen Ligen jeweils ca. 1/6 aller Vereine beheimatet sind (diese Zahlen habe ich nachgeschaut und sie stimmen in etwa), kann ich nach derselben Logik sagen, dass im Südwesten und im Westen die Hälfte des Amateurfußballs stattfindet. Die Ligen Nord, Nordost und Bayern sollen sich doch bitte in zwei Ligen aufteilen. Dieser Vorschlag ist genauso schwachsinnig wie der von Herrn Koch, der jeden vernünftigen Vorschlag ablehnt, weil bei jedem vernünftigen Vorschlag mit vier Ligen Bayern seine Liga nicht behält. NRW übrigens zu Recht auch nicht.

Sinnvoll ist nur eine Lösung, bei der die Verbände grundsätzlich neu in vier Ligen eingeteilt werden. Das Beibehalten irgendeiner bestehenden Liga führt immer dazu, dass eine gleichmäßige Verteilung nicht möglich ist.
Herr Koch argumentiert natürlich im Pippi-Langstrumpf-Stil wie es ihm gefällt. Ich denke auch nicht, dass der Südwesten dann einverstanden wäre, nur noch einen Aufsteiger bzw. jetzt Aufstiegskandidaten zu stellen, genau wie Bayern.

Die Zahl der Vereine ist für die Einteilung der Ligen sowieso komplett uninteressant.
Hier in Berlin gibt es 404 Vereine mit über 146000 Mitgliedern; die Tendenz geht hier eher zu großen Vereinen mit vielen (vor allem Junioren-)Mannschaften. Dünn besiedelte Länder wie Sachsen-Anhalt, Thüringen, Brandenburg haben zwar mehr Vereine als Berlin, aber wesentlich weniger Mitglieder, Sachsen die gleiche Mitgliederzahl bei mehr als doppelt so viel Vereinen (jedes zweite Dorf hat einen Verein mit zwei bis drei Mannschaften).

Die Zahl der Mannschaften kann täuschen, da in den Verbänden unterschiedlich lange auf Kleinfeld gespielt wird und somit mehr Mannschaften weniger Spieler bedeuten können.

Die offizielle DFB-Statistik, die ich weiter oben verlinkt habe, sagt leider nichts aus über aktive und inaktive Mitglieder. Dass Hamburg 40.000 aktive Spieler mehr als Berlin haben soll, kann ich mir beispielsweise nicht denken. Bayern hat im Vergleich zur Zahl der Mannschaften überproportional viele Mitglieder, wahrscheinlich (Achtung Vorurteil) bleibt man da auf dem Dorf bis zum Lebensende Mitglied, um weiter am Stammmtisch sitzen zu dürfen. Auch ist nicht klar, ob Frauen/Mädchen mitgezählt werden.

Eigentlich dürften für die Herren-Regionalligen nur die aktiven männlichen Spieler der einzelnen Verbände gezählt werden. Für genaue Zahlen müsste man wohl in den einzelnen Landesverbänden nachschauen, ziemlich aufwändig.
Ein Problem ist bei anderer Einteilung aber die flächenmäßige Verteilung.
Nimmt man von den jetzt vorliegenden Mitgliederzahlen (etwa 6.970.000) je ein Viertel (aufgerundet 1.750.000), müsste man den gesamten Norden und einen Großteil des Nordostens (ohne Sachsen und Thüringen) zusammenlegen, ungefähr zwar nur 1.450.000 Mitglieder, aber das sind enorme Fahrtwege (allerdings ist im Basketball die Einteilung ähnlich).
Zu Bayern könnte man dann aus regionalen Gründen die beiden Südost-Länder zuschlagen (ungefähr 1.830.000 Mitglieder), das holt die dann etwas aus ihrer Gemütlichkeit.
Damit West und Südwest etwa gleich viele Mitglieder hätten, könnte das nahegelegene Rheinland die Seiten wechseln, West käme dann auf ca. 1.880.000 Mitglieder, Südwest auf 1.860.000.

Fazit: So schlecht finde ich den Koch-Vorschlag gar nicht, 2 Aufstiegsplätze für die zwei Regionalligen Bayern und Südwest, 2 für den Rest, was für den Westen wohl so gut wie keine Veränderung geben würde; am schlechtesten würden Nord und Nordost abschneiden.
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