Einzelnen Beitrag anzeigen
  #51  
Alt 25.04.2017, 10:21
Benutzerbild von Aix Trawurst
Aix Trawurst Aix Trawurst ist offline
Foren-Legende
 
Registriert seit: 01.08.2007
Beiträge: 6.663
Abgegebene Danke: 2.482
Erhielt 3.296 Danke für 1.336 Beiträge
Zitat:
Zitat von Franz Wirtz Beitrag anzeigen
Frag' mich bitte nicht, warum derartige Verfahren so lange dauern, spontan wüsste ich keine Antwort. Im Gegenteil, was ich innerhalb von 12 Monaten nicht „geregelt“ kriege, warum sollte das in 24, 36, 48 oder gar 60 Monaten gelingen? - Learning by doing?

Ungeachtet dessen hat der Insolvenzverwalter von „drei bis fünf Jahren“ gesprochen. Bezogen auf die „Fan-Szene“ möchte ich mir das zugegebenermaßen nicht einmal ansatzweise vorstellen.


PS:
Do, 23. März 2017
NIERING: DER ALEMANNIA EINE ZUKUNFT GEBEN
http://www.alemannia-aachen.de/aktue...-geben-23904P/

Auszug: Gleichzeitig bedankte sich der Fachanwalt für Insolvenzrecht für die Unterstützung der Gremien bei seiner Arbeit und betonte, dass der Insolvenzantrag „genau zum richtigen Zeitpunkt“ beim Amtsgericht eingereicht wurde. Für Dr. Christoph Niering haben der Geschäftsführer Timo Skrzypski und der Aufsichtsrat um Dr. Christian Steinborn verantwortungsvoll gehandelt. „Wir wollen nach vorne schauen und in den nächsten Wochen ein langfristiges Konzept für die nächsten drei bis fünf Jahre entwickeln. Ich möchte mit der Alemannia den Schritt gehen, dass der Verein auf guten Füßen steht“, blickte der Rechtsanwalt in die Zukunft. (...)
.
Oche_Alaaf und Go haben das doch ganz richtig gesagt:
1. : Der Insovenzverwalter will mit dem Ganzen Ding bis Ende des Jahres durch sein.
2.: Zudem will er ein Konzept als 3 bis 5 Jahresplan entwickeln.
Offenbar soll das dazu dienen, dass die Alemannia GmbH dann nach Beendigung des ganzen Insolvenzverfahrens nicht gleich wieder in eine weitere dritte Insolvenz schlittert.
So habe ich das jedenfalls verstanden.

Und ein solches Konzept auszuarbeiten mach auch aus mehrerlei Hinsicht ausgesprochen viel Sinn. Mit solch einem drei bis 5 Jahresplan lässt sich ja schließlich gleichzeitig eine positive Fortführungsprognose belegen und ausgestalten. Und sollte es, aus welchen Gründen auch immer, letzen Endes leider doch nicht gelingen mit all den Gläubigern und Sponsoren und sonstigen Beteiligten zusammen solch ein Konzept zu entwickeln, dann gäbe es eben folglich wohl leider tatsächlich auch keine positive Fortführungsprognose und dann wäre wohl trauriger Weise die Abwicklung der GmbH zumindest aus Sicht der Gläubigerinteressen vermutlich die "bessere" Variante mit dem geringeren finanziellen Schaden. Und die Gläubigerinteressen muss Niering als verantwortlicher Insolvenzverwalter doch ebenfalls stets fair, neutral und objektiv berücksichtigen und wahren, genau so wie die Interessen der Alemannia GmbH ja auch.
Aber das wird ihm sicherlich schon irgendwie gelingen solch ein Zukunftskonzept für die nächsten 3 bis 5 Jahre zu entwickeln.
Und als keineswegs uninteressantem Nebenaspekt führt solch ein ausgearbeitetes Zukunftskonzept hoffentlich mal endlich dazu, dass die zukünftigen Verantwortlichen bei der Alemannia dann nicht direkt den gleichen Mist bauen wie das Versagerteam 2018 und all die ganzen anderen Verantworlichen der Jahre davor.
__________________
Scheint als kommen wir so langsam da an, wo wir hingekommen sind.
Mit Zitat antworten