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Alt 04.05.2018, 10:35
Aki Aki ist offline
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Zitat von tjangoxxl Beitrag anzeigen
Das ist korrekt. Trotzdem muss Niering die Gläubigerinteressen in den Vordergrund stellen und somit einen möglichst hohen Verkaufserlös versuchen zu erzielen. Sollte er bewusst die Gläubigerinteressen hinter die der Alemannia stellen, dann hätte er Problem. Er darf verwerten bzw verkaufen, aber mit Sicherheit nicht so, dass die Gläubiger unnötigerweise leer ausgehen.
Was Du schreibst, ist völlig nachvollziehbar!

Unter insolvenzbekanntmachungen.de kannst Du die Anträge zu der Gläubigerversammlung öffentlich lesen. Dort wurde angegeben und später beschlossen:
Zitat:
c) über eine Betriebsveräußerung an besonders Interessierte im Sinne des § 162 InsO;

hier: Übertragung des operativen Geschäftsbetriebs gegen Zahlung eines symbolischen Kaufpreises in Höhe von € 1,00 auf den Gesellschafter oder eine von ihm gegründete Tochtergesellschaft.
Ich habe auch mal den Gedanken gehabt, dass dort Werte schlummern, die dann später genutzt werden sollen, um das Stammkapital von EUR 1.000.000 für die TSV GmbH darzustellen.

Aber der Verkauf macht auch aus Sicht von Dr. Niering Sinn. Erst kürzlich konnte vermeldet werden, dass der Etat gedeckt ist. Möchte er sich noch eine Saison antun? Was passiert, wenn der Etat nicht aufgeht? Risiko für ihn. Einzeln sind gewisse Rechte anscheinend nicht veräußerbar. Also symbolisch für EUR 1 eine Ungewissheit loswerden. Könnte ich so nachvollziehen. Die Gläubigerversammlung hatte offensichtlich keine Bedenken.
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"Ein kleiner Buchstabendreher kann einem den ganzen Satz urinieren." (WDR2)
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